Irrsinnige Mengen: Nvidia soll im Q2 900 Tonnen H100-Beschleuniger ausgeliefert haben

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Irrsinnige Mengen: Nvidia soll im Q2 900 Tonnen H100-GPUs ausgeliefert haben
Quelle: Nvidia

Das Marktforschungsunternehmen Omdia hat eine ungewöhnliche Schätzung zu Nvidia parat: Das Unternehmen soll im zweiten Quartal mehr als 900 Tonnen H100-Beschleuniger verkauft haben. Das dürfte wiederum rund 300.000 Modellen entsprechen.

Mit ihren Quartalszahlen geben die großen Technikkonzerne zwar Einblicke in ihr Geschäft, alle Details werden damit aber nicht verraten. So weiß man von Nvidia zwar, dass das zweite Quartal 2023 dem Unternehmen irrsinnig gute Zahlen beschert hat, doch zu konkreten Verkaufszahlen gab es keine Angabe. Diese Lücke füllt nun das Marktforschungsunternehmen Omdia - mit einer ungewöhnlichen Schätzung.

Gewicht statt Stückzahl

Demnach soll Nvidia von März bis Juni mehr als 900 Tonnen des AI-Beschleunigers H100 ausgeliefert haben. Ein einzelnes Modell soll laut der Schätzung im Bereich um 3 kg wiegen, sodass Nvidia jeden Monat um die 100.000 GPUs von diesem Typ ausgeliefert hat. Inwiefern diese Zahlen aber tatsächlich zutreffen, ist nicht ganz klar - denn eigentlich sind die Grafikkarten leichter. In der PCIe-Variante wiegt eine H100 beispielsweise 1,2 kg, und die H100 SXM dürfte sich im Bereich um 2 kg bewegen.

Sofern Omdia die Schätzung des Gewichts auf der Anzahl der Grafikkarten aufgebaut hat, und nicht andersrum, wurden die 900 Tonnen also wohl nicht wirklich erreicht. Gleichzeitig hat Nvidia aber natürlich auch noch andere Modelle verkauft, etwa die Vorgänger-GPU A100 oder natürlich auch die verschiedenen Geforce-Grafikkarten.

Auch interessant: Fehlende Kapazität bei TSMC: Nvidias Mangel an KI-Beschleunigern soll noch über ein Jahr dauern

So oder so dürfte die H100 für Nvidia aber ein immenser Erfolg sein, der die aktuell hervorragenden Quartalszahlen mindestens teilweise zu verantworten hat. Und an dieser wichtigen Rolle dürfte sich so schnell wohl auch nichts ändern: Die Nachfrage nach dem GPU-Beschleuniger ist weiterhin deutlich höher als das Angebot. Auch in den kommenden Quartalen dürfte Nvidia das Modell deshalb in irrsinnigen Stückzahlen verkaufen - und dementsprechend gut verdienen.

Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Strunzel Freizeitschrauber(in)
        Seit wann ist das Gewicht relevant? Im DGX werden die H100 doch vertikal verbaut und können garnicht durchbiegen auf Grund von Masse.
      • Von Strunzel Freizeitschrauber(in)
        Seit wann ist das Gewicht relevant? Im DGX werden die H100 doch vertikal verbaut und können garnicht durchbiegen auf Grund von Masse.
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von kleinemann
        Das wären ja rund 3 kg pro H100-GPU, ist das nicht ein bisserl viel?
        Zubehör und Verpackung?
        Da können 3kg schon hinkommen.
      • Von wurstkuchen BIOS-Overclocker(in)
      • Von DoctorChandra
        Eigentlich hätte ich eher INTEL so einen "Move" zugetraut ihren "Krempel" in Kilopreisen anzupreisen.
        Hört sich Marketingtechnisch evtl. günstiger an mit 100g für nur 29,90 €.
      • Von Elrom81 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Olstyle
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] du könntest auch einfach eine Quelle zu den Bedenken am letzten NV Quartal liefern statt einen auf "ich weiß es und ihr nicht" zu machen.
        Aber ja, klingt imo tatsächlich komisch. Das Geschäft selbst:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Eine Bewertung dazu:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Andere nennen das aber auch normales Gebaren im Finanzgeschäft.
        Ja, das hätte ich machen können so wie Du es dann gepostet hast. Sollte nicht so rüber kommen. NVIDIA ist schon eine tolle Firma nur diejenigen die es entscheiden wie die Kommunikation nach außen läuft gehen bei der Berechnung ihrer Quartalszahlen ein ziemlich großes Risiko ein nur um den Kurs nochmal 11% nach oben zu ballern obwohl diese Berechnung mit Coreweave eine Luftnummer meiner Meinung nach ist. Das hätte so nicht sein müssen. ARM bietet eventuell mehr Möglichkeiten derzeit .
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