Nvidia Ampere: GA100-GPU angeblich mit 8.192 Shadern und bis zu 48 GiByte HBM2e

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Nvidia Ampere: GA100-GPU angeblich mit 8.192 Shadern und bis zu 48 GiByte HBM2e (1)
Quelle: Nvidia

Neue Spezifikationen zu einer der kommenden Ampere-GPUs von Nvidia machen die Runde. In einem Forum sind Eckdaten zur GA100-GPU aufgetaucht. Die soll mit 8.192 Shader-Einheiten aufwarten.

Nvidias Graphics Technology Conference 2020 rückt näher und dementsprechend nehmen die Gerüchte und angeblichen Leaks um die nächste GPU-Generation von Nvidia alias Ampere zu. Aktuell machen Spezifikationen die Runde, die in einem chinesischen Forum ihren Anfang nahmen.

Konkret geht es in dem Beitrag auf Stage1, den Sie hier finden, um die technischen Eckdaten der GA100-GPU. Insofern man den Behauptungen Glauben schenken darf, soll der Chip über 128 Streaming-Multiprozessoren verfügen und in Summe somit auf 8.192 Shader-Einheiten kommen. Auch der Takt findet in dem Beitrag Erwähnung. Demnach arbeite die GA100-GPU in der Spitze mit bis zu 2,2 GHz. Nimmt man diese beiden Eckdaten als Grundlage, würde das für den Grafikchip eine theoretische Rechenleistung von 36 TFLOPS bedeuten.

Die Speicherausstattung falle gemäß den Angaben üppig aus. Die Rede ist von zwei möglichen Konfigurationen und in beiden Fällen werde HBM2e-Stapelspeicher verbaut. Wahlweise gebe es 24 oder 48 Gigabyte. Der Stromverbrauch der GPU wird indessen auf 300 Watt beziffert.

Die angeblichen Eckdaten decken sich mit vorangegangenen Spekulationen. So steht die Maximalausstattung mit 8.192 Shadern bereits seit einiger Zeit im Raum. Vorausgegangen waren gesichtete Nvidia-GPUs in der Geekbench-Datenbank. So ließ sich dort zunächst eine Grafikeinheit mit 118 Streaming-Multiprozessoren und 7.552 Shadern blicken, später wurde eine weitere Variante mit 118 Streaming-Multiprozessoren und 7.936 CUDA-Cores gesichtet.

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Auch die angebliche Speicherbestückung der GA100-GPU würde ins Bild passen. So listete der Geekbench für die kleinste Grafikeinheit eine Bestückung mit 24 GiByte an Grafikspeicher. Die Variante mit 7.936 Shader-Einheiten biete indessen 32 GiByte.

Noch ist allerdings nichts von offizieller Seite bestätigt und so muss vorerst die Vorstellung von Ampere abgewartet werden. Vorgesehen sei die für Nvidias Hausmesse, der GTC 2020, die zum Monatsende über die Bühne geht.

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    • Kommentare (74)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gerry1984 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Duvar
        Das ist durchaus realitisch so. Es konnte doch keiner ernsthaft annehmen dass die 3080Ti auf dem GA100 basieren wird mit ~8.000 Shadern und 24GB HBM2. Das ist der Volta GV100 Nachfolger. Ist doch klar dass jener Chip ein HPC Chip is und für "Consumer" bestenfall als >5k€ Titan kommt. Für die 3080Ti ist ein Chip mit 384bit SI und ~5.000 Shadern naheliegend, sowie dass der Release des Consumer Lineups später in der Zukunft liegen wird.

        Aber wozu die scjon wieder die melki melki Aufregung? Nvidia hat doch nichts zu verschenken, warum sollten sie auch, sind ein gewinnorientiertes Unternehmen. Man muss deren überteuerte Produkte ja nicht kaufen, sondern erst dann wenn man für sein jeweiliges Budget die gewünschte Mehrleistung bekommt oder es passende Alternativen (RDNA) gibt. Ich werd aus vielerlei Gründen wahrscheinlich auch darum ene Bogen machen und mir einen mittleren RDNA2 Chip gönnen falls mir die Vega nicht mehr ausreicht
      • Von Gerry1984 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Duvar
        Das ist durchaus realitisch so. Es konnte doch keiner ernsthaft annehmen dass die 3080Ti auf dem GA100 basieren wird mit ~8.000 Shadern und 24GB HBM2. Das ist der Volta GV100 Nachfolger. Ist doch klar dass jener Chip ein HPC Chip is und für "Consumer" bestenfall als >5k€ Titan kommt. Für die 3080Ti ist ein Chip mit 384bit SI und ~5.000 Shadern naheliegend, sowie dass der Release des Consumer Lineups später in der Zukunft liegen wird.

        Aber wozu die scjon wieder die melki melki Aufregung? Nvidia hat doch nichts zu verschenken, warum sollten sie auch, sind ein gewinnorientiertes Unternehmen. Man muss deren überteuerte Produkte ja nicht kaufen, sondern erst dann wenn man für sein jeweiliges Budget die gewünschte Mehrleistung bekommt oder es passende Alternativen (RDNA) gibt. Ich werd aus vielerlei Gründen wahrscheinlich auch darum ene Bogen machen und mir einen mittleren RDNA2 Chip gönnen falls mir die Vega nicht mehr ausreicht
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Welche Ti/Titan denn?

        Und warum sollte AMD in der Klasse nichts haben?
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von sandworm
        Interessant könnte auch das folgende sein
        Vorab danke für die Arbeit, die du dir zuvor/oben gemacht hast.

        Als Ergänzung: Der temporäre Yield-Drop beim N7+ kann nichts mit Apples Entscheidung bzgl. des A13 (der übrigens mehr als doppelt so viele Transistoren wie AMDs Chiplet hat) zu tun gehabt haben. Der N7 und N7+ sind bzgl. der Design Rules inkompatibel, d. h. die Entscheidung zugunsten des N7P muss schon in 2018 getroffen worden sein. Abseits dessen war sie auch nicht abwegig, denn der A12 wurde auf/für den N7 entwickelt und so ließen sich Teilkomponenten ohne Aufwändige Neuimplementation übertragen. Die Vermutungen bzgl. einer Verwendung des damals neuesten/modernsten Prozesses N7+ (mit EUV) bei Apple sind weitestgehend den Medien zuzuschreiben.

        Zudem, wenn TSMC den Graphen nicht geschönt hat, war auch der N7+ auf einem sehr guten und vergleichbarem Weg wie der N7 und der Drop war ein unvorhersehbares Produktionsproblem und konnte somit gar nicht vorab berücksichtigt werden. Abseits dessen verwundert der gute Yield auch nicht, denn hier gibt es beträchtliche Ähnlichkeiten zwischen den Prozessen, jedoch verwendet der N7+ vier EUV-Lagen, was den Aufwand an Multipattering bereits etwas reduziert.

        Ergänzend zu deiner Abschließenden Spekulation: AMD hat nicht ohne Grund vor ein paar Tagen herausgestellt, dass nicht zwingend anzunehmen ist, dass man zeitnah (teilweises) EUV verwenden wird, denn deren in den vormaligen Sheets verwendetes "7nm+" sollte lediglich einen aktuelleren 7 nm-Prozess bedeuten und war nicht synonym zu TSMCs N7+ gedacht. Hier geht es seitens AMD wohl um Erwartungshaltungsmanagement.
        Abseits dessen besteht auch keine Notwendigkeit für ein derartiges Vorgehen. Die Prozessvorteile des N7P und N7+ sind sich sehr ähnlich; lediglich die geringfügige Flächenreduktion des N7+ durch die vier EUV-Lagen entfällt beim N7P natürlich. Die Verwendung des N7P würde für AMD zudem einen wesentlichen Zeit- und Konstenvorteil bedeuten, sodass ich davon ausgehen würde, dass eine (Weiter)Verwendung des N7P in 2020 weitaus wahrscheinlicher ist.

        Zitat von DarkWing13
        "Höhenflüge" in der Leistung? Ich ahne neue Rekorde...vor allem in der Preisgestaltung
        Mit deinen Preisabschätzungen wirst du wahrscheinlich nicht einmal ansatzweise hinkommen, vornehmlich, weil es sich bei obigem um ein Datacenter-Design zu handeln scheint, also einen Volta-Nachfolger. Hier bleibt noch abzuwarten, ob man auf Basis der Ampere-Architektur beide Segmente bedienen wird oder ob der Turing-Nachfolger ein komplett eigenes, von Ampere unabhängiges Design sein wird.
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von matti30
        klingt gut, bis wir den Preis hören.
        "Höhenflüge" in der Leistung?
        24, bzw. 48Gb HBM2?
        Keine Konkurrenz?
        Ich ahne neue Rekorde...vor allem in der Preisgestaltung...
        Mal sehen ob die Ti mit 1999$/€ und die Titan mit 3999$/€ als "Schnäppchen" zu haben sein wird...

        mfg
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