Nvidias Next-Gen-GPU: Blackwell Ultra mit PCIe 6.0 im Detail
Nachdem Nvidia auf der Computex 2024 bereits seine GPU-Roadmap für die Next-Gen-Architekturen Blackwell Ultra, Rubin und Rubin Ultra vorgestellt hat, wurden nun im Rahmen der Hot Chips 2025 weitere Details zum Blackwell Refresh präsentiert.
Nachdem Nvidia-CEO Jensen Huang auf der Computex 2024 die GPU-Roadmap des US-Unternehmens für die Next-Gen-Architekturen Blackwell Ultra, Rubin, Rubin Ultra und Feynman vorgestellt und im Rahmen der diesjährigen Nvidia GTC 2025 noch einmal konkretisiert hatte, wurden auf der Hot Chips 2025 weitere Details zum bevorstehenden Blackwell Refresh öffentlich gemacht. Blackwell Ultra soll vorherbestimmt sein, als eine Übergangslösung zu Rubin zu dienen.
Wie Nvidia jetzt unter dem Motto "Inside Nvidia Blackwell Ultra" auf seinem hauseigenen Entwickler-Blog verrät, basiert Blackwell Ultra nach wie vor auf der Custom-Node "4NP" von TSMC und setzt sich auch weiterhin aus 208 Milliarden Transistoren zusammen. Demnach entspricht Blackwell Ultra vom Grafikchip weiterhin dem, was Nvidia mit Blackwell anzubieten hat. Nvidia hebt die Recheneinheiten von 144 auf 160 Streaming-Multiprozessoren an.
Wo Blackwell in Form der B100, B200 und GB200 noch vergleichsweise stark beschnitten waren, darf Blackwell Ultra mit GB300 hingegen jetzt aus den Vollen schöpfen. Nvidia präsentierte die B300-GPU jetzt erstmals im Detail.
Quelle: Nvidia
Die B300-GPU, bei der es sich um eine Weiterentwicklung der B200-GPU auf Basis derselben GPU-Mikroarchitektur handelt und die als Dual-Die-GPU auch weiterhin zwei Dies über einen Die-to-Die-Link verbindet, kann bis zu 288 GiByte HBM3e-Speicher anbinden und damit 50 Prozent mehr als ihr Vorgänger. Um diesen Ausbau gewährleisten zu können, werden 12 statt 8 HBM3e-Chips gestapelt.
- 15 PetaFLOPS für FP4 Dense und 30 PetaFLOPS für FP4 Sparsity
- 1,5-fache FP4-Inferencing-Leistung im Vergleich zu Blackwell
- Optimiert für KI-Inferencing und KI-Reasoning-Modelle
- Acht HBM3e-Stapel mit jeweils 12 HBM3e-Chips
- 288 anstatt 192 GiByte HBM3e-Speicher
- PCI Expres 6.0 statt PCI Express 5.0
- 1.400 anstatt 1.200 Watt
Seine Premiere feiert der B300-Grafikprozessor im Supercomputer GB300 NVL72, welcher insgesamt 72 Blackwell-Ultra-GPUs und 36 Grace-CPUs in einem Serverschrank mit 36 Racks kombiniert.
Auch wenn es sich beim B300-Grafikprozessor nach wie vor nicht um einen Vollausbau handelt, darf dieser als reine GPU-Lösung jetzt 1.200 Watt (B300) statt 1.000 Watt (B200) und als Superchip mit Grace-CPU jetzt 1.400 Watt (GB300) anstatt 1.200 Watt (GB200) aufnehmen. Nvidia stellt Blackwell Ultra im Vergleich zu Blackwell breiter auf und verspricht bis zu 50 Prozent mehr FP4-Leistung liefern zu können.
Quelle: Nvidia
Bei der Schnittstelle vollzieht Blackwell Ultra im Vergleich zu Blackwell ein Upgrade von PCIe 5.0 auf PCIe 6.0, was in einer von 128 GiB/s auf 256 GiB/s gesteigerten Bandbreite resultiert. In Zahlen ausgedrückt liest sich das folgendermaßen.
| Nvidia GB300 | Nvidia GB200 | |
|---|---|---|
| Codename | Blackwell Ultra | Blackwell |
| Aufbau | Dual-Die-Grafikchip | Dual-Die-Grafikchip |
| Transistoren | 208 Milliarden | 208 Milliarden |
| Streaming Multiprocessors | 160 | 144 |
| FP4 Tensor Core (Dense/Sparse) | 15/20 PFLOPS | 10/20 PFLOPS |
| FP8/FP6 Tensor Core (Dense/Sparse) | 5/10 PFLOPS | 5/10 PFLOPS |
| INT8 Tensor Core (Dense/Sparse) | 157,5/315 TFLOPS | 105/210 TFLOPS |
| FP16/BF16 Tensor Core (Dense/Sparse) | 2,5/5 PFLOPS | 2,5/5 PFLOPS |
| TF32 Tensor Core (Dense/Sparse) | 1,25/2,5 PFLOPS | 1,25/2,5 PFLOPS |
| FP32 | 80 TFLOPS | 80 TFLOPS |
| Speicher | 288 GiB HBM3E | 192 GiB HBM3E |
| Speicherbandbreite | 8 TB/s | 8 TB/s |
| NVLink-Interface | 1,8 TB/s | 1,8 TB/s |
| Schnittstelle | PCIe 6.0 mit 256 GiB/s | PCIe 5.0 mit 128 GiB/s |
| TDP | 1.400 W | 1.200 W |
Viele der Verbesserungen hat Nvidia abseits des breiter aufgestellten Grafikprozessors ganz offensichtlich allein durch eine neue Firmware realisieren können. Damit soll die Zeit bis zum Erscheinen der "echten" Next-Gen "Rubin" überbrückt werden, welche mit "Rubin Ultra" ebenfalls ein Refesh erhält.
Quelle: Nvidia
Weitere Informationen zu Blackwell Ultra liefert der Nvidia Developer Blog.
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Quelle: Nvidia

Unterschiede merkt man bei den consumer-karten gefühlt eh nicht. Dazu muss pcie5 und gddr7 erstmal richtig ausgenutzt werden. Sieht man ja bei der aktuellen Gen.... kaum Mehrleistung zur vorherigen Gen.
Da ich alles außer die GPU aufrüsten müsste, halte ich noch die Füße still.
Und sein 5800X3D ist auch noch recht Sportlich um noch auf Zen 6 oder gar Zen 7 zu warten je nachdem was man Zockt.
Da wird er mehr Spaß und mehr FPS pro Euro haben wenn er in Zukunft das CPU Upgrade macht als auf RTX 6000 zu gehen.
Ist bei mir ähnlich.
PCIe 3.0 Mainboard aus mitte des letzten Jahrzehnts + 5800X3D und RX6800. Ich hab quasi jetzt schon viel mehr Boni vor gespeichert (Prozentualer Leistungssprung) als die meisten Aufrüster hier im Forum
Ich frage mich gerade nur was es werden wird.
RDNA 5 oder RDNA 6.
Den überteuerten Sauhaufen Nvidia mit 90% Marktanteil auf Steam will ich nicht supporten.
Würde mir sogar eher eine Intel Arc Kaufen als Nvidia noch mehr Geld in den Rachen zu werfen.
Leider gibts noch keine Arc die besser wäre als meine RX6800.
Und alle die heute schon eine RTX 5070ti oder ähnliches haben, werden wohl auch die nächsten 6 Jahre keine Intel GPU finden die besser ist.
Beim ersten klick, kommt man auf eine andere Seite, dann beim vergrößern, wird ein extra Tab geöffnet.
Wieso nicht einfach so einfügen, das beim ersten klick das Bild einfach als Popup vergrößert wird. (Wie fast überall)
Aber die Tabellen sind schon nice.