Nvidia RTX: Blackwell-GPUs als kompakte MXM-Module
Nvidias Blackwell-GPUs werden ab sofort auch als MXM-Module angeboten, adressieren allerdings ausschließlich professionelle Anwendungsgebiete wie Edge-Computing, KI, Automatisierung und Robotik sowie das Gesundheitswesen.
Nvidia und der taiwanische Hersteller Aetina, ein Spezialist im Bereich Edge-KI, bringen Blackwell-GPUs als MXM-Module auf den Markt. Diese adressieren allerdings ausschließlich professionelle Anwendungsgebiete wie Edge-Computing, KI-Training, Automatisierung und Robotik sowie das Gesundheitswesen. Geboten werden die Nvidia RTX Pro 5000 und RTX Pro 500, welche im MXM-Format lediglich einen Platzbedarf von einem Fünften im Vergleich zu einer Grafikkarte aufweisen.
Quelle: Aetina
Die MX500B-QA, welche wahlweise mit einer TGP ("Total Graphics Power") von 35 oder 65 Watt erhältlich ist, basiert auf der Nvidia RTX Pro 500, welche wiederum einen GB207-Grafikprozessor mit 1.792 CUDA-Cores, 56 Tensor-Cores, 14 Raytracing-Cores und 6 GiByte LPDDR7-Grafikspeicher mitbringt. Das kompakte MXM-Modul misst lediglich 82 × 70 mm und liefert bis zu 9,19 TFLOPS FP32-Rechenleistung.
Noch einmal deutlich potenter ist das Spitzenmodell, die MX5000B-XA, ausgestattet. Diese basiert auf der Nvidia RTX 5000 Pro Embedded, welche wiederum auf einem GB203-Chip mit 10.496 CUDA-Cores, 320 Tensor-Cores und 80 Raytracing-Cores sowie 24 GiByte GDDR7-Grafikspeicher aufbaut. Die maximale Leistung fällt entsprechend höher aus und beträgt bis zu 40,62 TFLOPS ("FP32").
Wie die offizielle Pressemitteilung verrät, sind die MX5000B-XA und MX500B-QA ab sofort erhältlich, während mit der MX4000B und MX2000B zwei weitere MXM-Module auf Basis der Nvidia RTX Pro 4000 und RTX Pro 2000 im kommenden Jahr folgen sollen. Preise werden in diesem Segment für gewöhnlich nicht öffentlich gemacht.
Diese MXM-Module zielen auf anspruchsvolle Edge-Einsätze wie autonome mobile Roboter, unbemannte Fahrzeuge, Fabrikausrüstung und medizinische Systeme ab.
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Quelle: Aetina via VideoCardz


wäre wenigstens cool wenn clevo mal wieder passende barebones anbieten würde.
Wir hatten das ja alles schon mal mit gesockelten CPUs, MXM für GPU sogar 4RAM slots usw.
Ja diese Geräte waren dicker, sie haben aber auch länger gehalten.
Entsprechende Standards könnte man schaffen, wenn man denn wollte.
Dem steht wohl der Profit entgegen.
Ich schau mir mein ASUS ROG Strix 17 mit Ryzen 9 7945HX, 32GB RAM, RTX 4070 mobil für über 2000€ an, wo ich bis auf SSD und RAM nichts mehr machen kann.
Ein Älteres MSI Notebook von mir mit NVidia GTX 1060 als MXM Modul konnte bis hinauf zur GTX 1080 aufgerüstet werden.
Aber dann leben die Geräte ja viel zu lange
Mein Strix 17 ist dank 8GB VRAM der RTX 4070 mittlerweile fast unbrauchbar für mich, obwohl der Rest absolut noch genug Power bietet.
Davon ab bieten größere Gehäuse auch thermische Vorteile bzw. die Möglichkeit eine bessere Kühlung zu verbauen.
Von mir aus dürfen solche Geräte gern mehr kosten, wenn ich dafür frei upgraden darf.
aha, HP und Dell sind also nischenhersteller...
Wir hatten das ja alles schon mal mit gesockelten CPUs, MXM für GPU sogar 4RAM slots usw.
Ja diese Geräte waren dicker, sie haben aber auch länger gehalten.
Entsprechende Standards könnte man schaffen, wenn man denn wollte.
Dem steht wohl der Profit entgegen.
Ich schau mir mein ASUS ROG Strix 17 mit Ryzen 9 7945HX, 32GB RAM, RTX 4070 mobil für über 2000€ an, wo ich bis auf SSD und RAM nichts mehr machen kann.
Ein Älteres MSI Notebook von mir mit NVidia GTX 1060 als MXM Modul konnte bis hinauf zur GTX 1080 aufgerüstet werden.
Aber dann leben die Geräte ja viel zu lange
Mein Strix 17 ist dank 8GB VRAM der RTX 4070 mittlerweile fast unbrauchbar für mich, obwohl der Rest absolut noch genug Power bietet.
Davon ab bieten größere Gehäuse auch thermische Vorteile bzw. die Möglichkeit eine bessere Kühlung zu verbauen.
Von mir aus dürfen solche Geräte gern mehr kosten, wenn ich dafür frei upgraden darf.
Hauptzielgruppe waren halt Notebooks. Aber Notebooks kennen keine Standard-Netzteile, keine Standard-Luftöffnungen, keine Standard-Dicken, keine Standard-Einbaupositionen und irgend etwas davon standardisieren zu wollen, würde sie nicht nur teurer, sondern im Auslieferungszustand auch schlechter machen – mehr Gewicht, schlechtere Platzausnutzung und so weiter. Dementsprechend hatten immer nur Nischenhersteller an MXM Interesse, die sich keine eigene Entwicklung leisten konnten. Aber die begründen eben auch keinen Markt.
Hauptzielgruppe waren halt Notebooks. Aber Notebooks kennen keine Standard-Netzteile, keine Standard-Luftöffnungen, keine Standard-Dicken, keine Standard-Einbaupositionen und irgend etwas davon standardisieren zu wollen, würde sie nicht nur teurer, sondern im Auslieferungszustand auch schlechter machen – mehr Gewicht, schlechtere Platzausnutzung und so weiter. Dementsprechend hatten immer nur Nischenhersteller an MXM Interesse, die sich keine eigene Entwicklung leisten konnten. Aber die begründen eben auch keinen Markt.
Selbst genormte MXM scheint wohl aus wirtschaftlichen Gründen keiner zu wollen.
Ich denke da nur an mein ASUS ROG Strix 17 mit Ryzen 9 7945HX, 32GB RAM, aber nur eine mobile RTX 4070 8GB.
Es kauft halt keiner Neuware wenn Notebooks dadurch 5-10Jahre oder länger leben würden.
Meiner einer würde sogar den Aufpreis dafür zahlen.
Diese ganzen ultradünnen Geräte sind Fluch und Segen zugleich.
Der Wille fehlt einfach, nachvollziehbar aber dennoch unnötiger Elektroschrott.