Nvidia 3D Vision kommt im April, Preis liegt bei 170 Euro

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Auf der Cebit 2009 gab es Neuigkeiten zu 3D Vision, dem 3D-Brillen-System von Nvidia. Nun stehen Erscheinungstermin und Preis fest.

An vielen Cebit-Ständen konnte man die 3D-Brillen von Nvidia, 3D Vision, im Einsatz sehen. Offenbar scheint Nvidia Offensive im Bereich 3D für Spieler gut anzukommen bei den Partnern. Auch die Spiele-Entwickler freuen sich offenbar darüber, dass es wieder eine Initiative in dieser Richtung gibt. Das zumindest vermittelt eine Pressemitteilung von Nvidia, die diverse Entwickler und deren Vorhaben zitiert, 3D Vision in kommenden Spielen ab Werk mit allen zur Verfügung stehenden Features zu unterstützen.

PC Games Hardware erfuhr im Gespräch mit Nvidia, dass die ersten Brillen nun doch erst im April in den Handel kommen sollen. Der Preis liegt ungefähr bei 160 bis 170 Euro. Bisher ging man davon aus, dass 3D Vision spätestens im März in Deutschland erscheint. Offenbar ist es nicht ganz so einfach, Abläufe wie Garantie und Rückgaberecht in Deutschland zu regeln, denn 3D Vision wird in den USA schon angeboten.

Bei den Systemvoraussetzungen sollten Sie beachten, dass Nvidia nur Treiber für Windows Vista oder höher zur Verfügung stellt. Das Treibermodell von Vista sei einfacher, erklärte uns Nvidia dazu. Für neue Produkte wie 3D Vision würde es sich nicht lohnen, Treiber-Support für ältere Betriebssysteme zu bieten.

In der aktuellen PC Games Hardware, die seit 4.3.2009 im Handel liegt, ist im Übrigen ein ausführlicher Hands-on-Test von 3D Vision zu finden.

Geforce 3D Vision: Voraussetzungen
1. Geforce 3D Vision 3D-Brille
2. Monitor mit 120 Hertz Wiederholfrequenz (z. B. Samsung SyncMaster 2233RZ oder Viewsonic FuHzion VX2265wm) - alternativ 100 Hz+ CRT, spezielle DLP HD-TVs oder 3D-Projektoren
3. Eine Geforce-Grafikkarte (theoretisch reicht 8800 GT oder besser, praktisch ist 9800 GTX+ aufwärts zu empfehlen)
4. Windows Vista 32 / 64 Bit
5. DirectX-Spiel
6. Core 2 Duo/Athlon 64 X2, mind. 1 GiByte RAM

Nvidia verspricht, dass über 300 Spiele "out of the box" mit der 3D-Brille funktionieren. Allerdings werden erst kommende Spiele oder solche, die nachträglich einen Patch spendiert bekommen, einen 3D-Effekt über den Monitor hinaus in Richtung Spieler zeigen. Nvidia gibt weiterhin an, dass mit der 3D-Brille auch stereoskopische Screenshots oder auch Videos betrachtbar sind.

Einen ausführlichen Bericht zur Technik von Geforce 3D Vision und einen ersten Hands-on-Test hatten wir bereits auf PC Games Hardware Online veröffentlicht.

Bildergalerie

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    • Kommentare (59)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von BigBubby
        das stimmt, aber trotzdem müssen sie erst mal gelößt werden. gerade hinsichtlich der "langsamen" tfts im vergleich zu CRTs (wofür es damals gemacht wurde).
        Die wollen halt auch ihre Arbeit bezahlt haben und soweit ich weiß würde elsa nicht von nvidia gekauft, sie müssen es also für sich selbst "neu"erfinden. (Sollte ich mich irren, nehme ich den letzten absatz gerne zurück)
        Elsa wurde nicht von Nvidia gekauft, aber die Treiberunterstützung gabs damals auch schon direkt von Nvidia.
        Und die Langsamkeit von TFTs mag ein Problem für das Prinzip an sich sein - es wurde aber nicht das Prinzip oder gar der Treiber angepasst, sondern die TFTs

        Nöp, imho sollte Nvidia keinerlei Kosten gehabt haben, außer der Entwicklung der Brille - und die ist nun auch nichts exotisches und abgesehen davon hatte Elsa ja seinerzeit das gleiche Problem und eine geringere Stückzahl, so dass es imho keinen Grund gibt, warum eine 3D Vision soviel teurer als eine Revelator sein sollte.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von BigBubby
        das stimmt, aber trotzdem müssen sie erst mal gelößt werden. gerade hinsichtlich der "langsamen" tfts im vergleich zu CRTs (wofür es damals gemacht wurde).
        Die wollen halt auch ihre Arbeit bezahlt haben und soweit ich weiß würde elsa nicht von nvidia gekauft, sie müssen es also für sich selbst "neu"erfinden. (Sollte ich mich irren, nehme ich den letzten absatz gerne zurück)
        Elsa wurde nicht von Nvidia gekauft, aber die Treiberunterstützung gabs damals auch schon direkt von Nvidia.
        Und die Langsamkeit von TFTs mag ein Problem für das Prinzip an sich sein - es wurde aber nicht das Prinzip oder gar der Treiber angepasst, sondern die TFTs

        Nöp, imho sollte Nvidia keinerlei Kosten gehabt haben, außer der Entwicklung der Brille - und die ist nun auch nichts exotisches und abgesehen davon hatte Elsa ja seinerzeit das gleiche Problem und eine geringere Stückzahl, so dass es imho keinen Grund gibt, warum eine 3D Vision soviel teurer als eine Revelator sein sollte.
      • Von Bucklew BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        @all, die morgen noch auf die Cebit gehen: Setzt die Brille mal verkehr rum auf und berichtet
        übelste kopfschmerzen
      • Von BigBubby Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ruyven_macaran
        All diese Probeme verändern sich aber nicht
        Man lässt den Grafikchip zwei Perspektiven berechnen - fertig. Die Ausgabe derselbigen kann dann auf jeder Karte gleich erfolgen.
        Wobei es mich jetzt spontan wirklich interessiert, was dabei herauskommt, wenn man die Bilder vertauscht...

        @all, die morgen noch auf die Cebit gehen: Setzt die Brille mal verkehr rum auf und berichtet
        das stimmt, aber trotzdem müssen sie erst mal gelößt werden. gerade hinsichtlich der "langsamen" tfts im vergleich zu CRTs (wofür es damals gemacht wurde).
        Die wollen halt auch ihre Arbeit bezahlt haben und soweit ich weiß würde elsa nicht von nvidia gekauft, sie müssen es also für sich selbst "neu"erfinden. (Sollte ich mich irren, nehme ich den letzten absatz gerne zurück)
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von BigBubby
        naja, es reicht aber halt nicht ein sttereoskopisches Bild zu haben. Die Brille muß auch mit dem Bildschirm Synchronisiert sein. Besonders da es schlecht wäre, wenn das ganze um ein Bild versetzt wäre, also links offen, aber rechtes bild zu sehen und umgekehrt.
        Also da steckt schon ein wenig entwicklungsarbeit drin. Besonders, wenn man unregelmäßige FPS Raten noch mit reinnimmt, da muß man trotzdem das abwechselnde Bild haben, da kann man nicht plötzlich das linke bild zwei mal zeigen.
        Es klingt einfach, aber wie üblich steckt der Teufel im Detail.

        Also ich will damit auch den Preis nicht voll verteildigen, aber es erklärt, warum der Preis am anfang hier so hoch ist. Der wird auf dauer auch fallen bzw die Teile mit Grakas zusammen rausgehauen werden...
        All diese Probeme verändern sich aber nicht
        Man lässt den Grafikchip zwei Perspektiven berechnen - fertig. Die Ausgabe derselbigen kann dann auf jeder Karte gleich erfolgen.
        Wobei es mich jetzt spontan wirklich interessiert, was dabei herauskommt, wenn man die Bilder vertauscht...

        @all, die morgen noch auf die Cebit gehen: Setzt die Brille mal verkehr rum auf und berichtet
      • Von Bucklew BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von BigBubby
        Also da steckt schon ein wenig entwicklungsarbeit drin. Besonders, wenn man unregelmäßige FPS Raten noch mit reinnimmt, da muß man trotzdem das abwechselnde Bild haben, da kann man nicht plötzlich das linke bild zwei mal zeigen.
        Es klingt einfach, aber wie üblich steckt der Teufel im Detail.
        Richtig, da jeder Monitor natürlich ein anderes Timing hat, muss da natürlich viel mti Latenzen & co "gespielt" werden, bis der Effekt wirklich gut funktioniert.
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