Nvidia: 28-Nanometer-Fertigung für Kepler weitaus besser als 40-Nanometer-Produktion

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Während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des zweiten Quartals sprach Nvidias CEO Jen-Hsun Huang über die 28-Nanometer-Fertigung bei TSMC, welche unter anderem auch für den kommenden Kepler-Chip herangezogen wird.

Abgesehen davon, dass Nvidia im zweiten Geschäftsquartal 2012 (sic!) einen Umsatz von über einer Milliarde US-Dollar und gut 150 Millionen US-Dollar eingefahren hat, war die Q&A der Telefonkonferenz auch abseits der Resultate interessant. So sprach Nvidias CEO Jen-Hsun Huang über die 28-Nanometer-Fertigung bei TSMC, welche unter anderem auch für den kommenden Kepler-Chip herangezogen wird. Dieser wurde offiziell auf das Jahr 2012 verschoben, angeblich seien Performance-Probleme der Grund.

Wenngleich TSMC davon spricht, dass die 28-Nanometer-Fertigung nur ein Prozent der Erlöse im vierten Quartal 2011 ausmachen werde und sich der Start der Produktion leicht verzögert, ist Nvidia sehr optimistisch: So seien die Erfahrungen mit dem Prozess weitaus besser als bei 40 Nanometer - dieser lieferte am Anfang nur sehr schlechte Yields, unter anderem ein Grund für das (zu) späte Erscheinen der Fermi-Generation samt dem Vollausbau in Form der Geforce GTX 580 erst letzten Herbst. Nvidia habe funktionierende (Kepler?-)Chips vorliegen und sehr viele Tests gefahren; Huang spricht von einem wirklich guten Gefühl, was die 28-Nanometer-Fertigung anbelangt. Offenbar geht es AMD ähnlich, denn auf Basis des Low-Power-28-nm-Prozesses soll Southern Islands, also Grafikkarten mit GCN-Architektur (Graphics Core Next) noch 2011 in den Handel gelangen.

"28, we are far, far better prepared for 28 than we were for 40. Because we took it so much more seriously. We were successful on so many different nodes for so long that we all collectively, as an industry, forgot how hard it is. And so one of the things that we did this time around was to set up an entire organization that is dedicated to advanced nodes. And we've had many, many tests chips run on 28-nanometer. We have working silicon and, momentarily, about to go to production with 28-nanometer. And it's looking really good, it's looking much, much better than our experience with 40-nanometer. It's just a comprehensive, across-the-board engagement between TSMC and ourselves, and making sure that we're ready for production ramp when the time comes. So I feel really good about 28."

Quelle: Seekingalpha

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Memphys Software-Overclocker(in)
        AW: Nvidia: 28-Nanometer-Fertigung für Kepler weitaus besser als 40-Nanometer-Produktion

        Es gibt keine Eierlegenden Wollmichsäue, wer Metro in Full HD spielen will zahlt halt, sowohl Graka als auch Strom. Oder man wartet ein paar Jahre bis es jede Mittelklasse-Karte kann...
      • Von Memphys Software-Overclocker(in)
        AW: Nvidia: 28-Nanometer-Fertigung für Kepler weitaus besser als 40-Nanometer-Produktion

        Es gibt keine Eierlegenden Wollmichsäue, wer Metro in Full HD spielen will zahlt halt, sowohl Graka als auch Strom. Oder man wartet ein paar Jahre bis es jede Mittelklasse-Karte kann...
      • Von stev0 PC-Selbstbauer(in)
        AW: Nvidia: 28-Nanometer-Fertigung für Kepler weitaus besser als 40-Nanometer-Produktion

        Hoffentlich verhauen sie es nicht. Würd mir mal ne Karte wünschen die nicht gleich 400 Watt (Gesamtsystem) zieht beim zocken und ebenfalls mal dicke 60 Fps bei Metro haut natürlich in Full HD.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        AW: Nvidia: 28-Nanometer-Fertigung für Kepler weitaus besser als 40-Nanometer-Produktion

        Oh je Leute, sorry das der Post "etwas" länger wird, aber da wird extrem viel durcheinander geworfen und auch viel falsches Erzählt. Wollen wir mal das Bild etwas gerade rücken

        Zitat von Charlie Harper
        Ohje wenn die Chips dann wieder ein 512 Speicerinterface bekommen, können wir ja wieder große Chips erwarten. Das wird die Karten dann nicht billiger machen.
        Naja Ich bin gespannt was nVidia der neuen AMD-Architektur entgegen zu setzen hat. Immerhin dürfte das ja auch wieder eine Preisfrage werden. Ein 512 Bit Interface kann sich da schon negativ auswirken, wenn man bei AMD wieder auf 256 Bit setzt. Obwohl, eigentlich würden 384 Bit auch mal nicht schaden bei AMD.
        Dafür, dass die Southern Island GPUs Ende des Jahres kommen sollen, gibt es aber reichlich wenig Infos von AMD.
        Ich glaube aber, dass man die Tesselationsleistung weiter hochfahren wird.
        Naja, das 384 Bit Interface ist etwas "ungeschickt" passt halt nicht in das 2^x System, mit dem eben Hardware arbeitet. Das es aber nur der RAM ist, der eh grottig langsam ist, kann man es verschmerzen. Man liest ja auch eh sehr sehr sehr viele Lines aus. Also von daher in 99,999% der Fälle vernachlässigbar. Ein 512 Bit Interface würde ich allerdings als "schöner" ansehen. Wenn ich aber zwischen 256 und 384 Bit habe, nehme ich doch die 384

        Ich hoffe auch, dass die wieder ein 512 Bit Interface bringen. Es ist zwar sehr teuer, aber der Global-Ram ist einfach ein extremer Flaschenhals. Der könnte das wirklich gebrauchen.

        Was das "große" Chips angeht, so wird er definitiv nicht größer als Fermi. Mit Fermi ist nVidia an die Grenzen des machbaren von der Größe bei TSMC, bzw. eher sogar nahezu allgemein gegangen. Nur wenige Chips sind größer (glaub 1-2 gibt es). Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber nVidia ist glaub bei Fermi sogar ganz leicht über die ursprüngliche maximale von TSMC angebotene Größe gegangen, bzw. hat fast ne Punktlandung hingelegt. Man muss sich halt wirklich überlegen, ob es sinnvoll ist, bei einem neuen Prozess gleich ans absolute Maximum zu gehen oder nicht.

        Zitat von hanfi104
        Was für Wissenschaftler auch intressant ist, das die Fermis ECC haben und somit deutlich genauer arbeiten.
        ECC hat NICHTS aber wirklich rein gar nichts mit der Genauigkeit der Berechnungen zu tun. Dafür gibt es Standards, wie IEEE. Dort wird festgelegt, wie eine SP/DP Operation abzulaufen hat, und wie gerundet wird. Da gibt es SEHR genaue Vorgaben, an die sich aber heutige GPUs halten. Früher war dies nicht der Fall. Z.B. die GT8xxx glaub ich wars, hatte noch kein IEEE konforme FlotingPoint/Implementierung. Wenn du da mit CUDA&OpenCL etwas rechnest, und das mit der CPU Vergleichst, dann musst du immer einen +/- Bereich angeben, da die Berechnungen leicht voneinander abweichen. 1-5% waren da glaub ein guter Wert. Wenn du die gleichen Sachen auf einer HD5k/6k oder einer GTX400/500 rechnest, wirst du IMMER genau das gleiche Ergebnis bekommen wie die CPU. Halt genau wie du auch das gleiche Ergebnis bekommst, egal ob du jetzt eine Intel oder AMD CPU verwendest

        Was ECC macht ist, das du Bitshifts erkennst, und korrigieren kannst. 1 Bitflip kannst du erkennen und korrigieren, 2Bitflips kannst du glaub auch erkennen, und 3 Bitflips solltest du normal nicht mehr erkennen können wenn ich mich recht erinnere. Wen es interessiert, auf Wikipedia ist da ein ganz netter Artikel verfügbar. Sodele, kommen wir mal dazu, was BitFlips sind. die Daten werden ja z.B. im DRAM gehalten, und sind dauernd der kosmischen Strahlung ausgesetzt, und diese kann eben dazu führen, das ein Bit von 0->1 oder von 1->0 umflippt, was dann natürlich zu Fehlern führt. Die Sache ist eigentlich sehr unwahrscheinlich, und beim zocken juckt das auch keinen, aber bei Rechnern mit tausenden von Karten die über Tage oder Wochen laufen, ist so ein Fall dann halt doch SEHR wahrscheinlich, und auch inakzeptabel.


        Zitat von bofferbrauer
        Eben. Dies ist meines Wissens auch der Hauptgrund warum keine Radeon (fireGL oä) in Servern und HPCs verbaut werden, denn hier kann jeder Fehler in der Memory fatal sein. Denn bei OpenCL basierenden Berechnungen sind diese eigentlich den Fermi Haushoch überlegen
        Grad keine Zeit, später kommt noch was. So allgemein kann man das halt nicht sagen, wie schon angesprochen wurde von MArc glaub ich.
      • Von Ob4ru|3r Lötkolbengott/-göttin
        AW: Nvidia: 28-Nanometer-Fertigung für Kepler weitaus besser als 40-Nanometer-Produktion

        "AW: Nvidia: 28-Nanometer-Fertigung für Kepler weitaus besser als 40-Nanometer-Produktion"

        Is kla, NOCH katastrophaler als der 40nm-Launch kann's ja nicht mehr werden, oder?
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        AW: Nvidia: 28-Nanometer-Fertigung für Kepler weitaus besser als 40-Nanometer-Produktion

        Zitat von bofferbrauer
        Eben. Dies ist meines Wissens auch der Hauptgrund warum keine Radeon (fireGL oä) in Servern und HPCs verbaut werden, denn hier kann jeder Fehler in der Memory fatal sein. Denn bei OpenCL basierenden Berechnungen sind diese eigentlich den Fermi Haushoch überlegen


        Nun das ändert sich ja bei der neuen Generation . (ECC)
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