Nvidia Kepler: Schneller als Fermi bei geringerer TDP?
Nachdem Nvidia den kommenden Kepler-Chip offiziell auf 2012 verschoben hat, tauchen erste Leistungsprognosen für den Chip auf - diese untermauern in gewisser Hinsicht die von Nvidia propagierte dreifache DP-Leistung pro Watt gegenüber der aktuellen Fermi-Generation.
Nvidias Fermi-Nachfolger Kepler wurde ursprünglich für Ende 2011 erwartet, der Hersteller hat den Chip jedoch kürzlich auf 2012 verschoben und diesen Erscheinungstermin bestätigt. Das Oak Ridge National Laboratory (ORNL) spricht nun in einer Präsentation über den Titan (Cray XK6) von der schrittweise durchgeführten Aufrüstung des derzeit drittschnellsten Supercomputers der Welt - dem Jaguar. Die Raubkatze ist ein Cray XT5, welcher auf Tesla-Chips von Nvidia setzt und zwar 19.200 Modelle des Typs X2090 mit je 512 ALUs.
Der Titan soll im Jahr 2012 mit der gleichen Anzahl AMDs Opteron 6200 aufgerüstet werden, dahinter verbergen sich Interlagos-Chips auf Bulldozer-Basis mit je 16 Kernen respektive 8 Modulen. Hinzu kommen schrittweise für jedes Rack Kepler-basierende Tesla-Modelle; am Ende sollen bis zu 20 PFLOPS (Peak) erreicht werden und damit die 9-fache Leistung des Jaguar (2,33 PFLOPS Peak). Eine Fermi-X2090 erreicht rund 0,66 TFLOPS. Rechnet man die Anzahl der Teslas sowie die (geschätzte) Leistung der Interlagos-Opterons auf die 20 PFLOPS um, so landet ein Kepler bei 0,9 TFLOPS. In einem Interview (danke an Gipsel) spricht ein ORNL-Mitarbeiter allerdings von bis zu 30 PFLOPS für den Titan, umgerechnet wären das gar 1,4 TFLOPS pro Kepler-Karte.
Nvidia selbst spricht von einer rund dreifachen Double-Precision-Leistung pro Watt (vermutlich ein Maximalwert), die Kepler im Vergleich zu Fermi erzielt - das geht nur, wenn der Chip bei gleicher Leistung sparsamer ist respektive bei gleichem Stromverbrauch mehr leistet oder gar flotter und weniger energiehungrig ist. Allerdings berichtete der Branchendienst Digitmes, Nvidia hätte Kepler wegen zu wenig Leistung auf 2012 verschoben - mittlerweile ist diese Aussage jedoch nicht mehr in der Meldung zu finden. Davon ab sagt die Double-Precision-Leistung nichts über die Spiele-Performance aus.

Davon ab findet vieles keine explizite Verwendung als News, sondern wir als Wissen gesichert und in Artikeln etc. genutzt, auch sind nicht alle Termine darauf fokussiert, zu berichten, sondern "socialising" - also Kontaktpflege (ja, dazu zählen auch die PCGH-Shows, die ein extremer Aufwand sind jedes Mal).
Ich selbst war in den letzten Jahren neben kleineren und häufigeren Sachen wie mehrmals dem EA Showcase und kürzlich dem Rage-Event unter anderem fast alljährlich auf der Cebit, der Computex und der Gamescom - IDF war angedacht, passte aber terminlich nicht bzw. ich lasse den Kollegen den Vortritt, da ich oft genug auswärts bin. Für "umme" kommt man übrigens lange nicht auf alle Messen oder Veranstaltungen, schön wär's. Von der Computex 2010 gibt's abseits der Berichterstattung zB auch eine Galerie zu Taipeh von mir.
Das alles ist jedoch völlig offtopic, wir lagern das bitte auf PNs aus.
Btw. ich meinte die HotChip 23, sorry, da hab ich mich vertan.
Das die Sachen teuer sind, ist mir auch bewusst, wobei mich eher die Eintrittspreise abschrecken, sonst wäre ich in Hamburg aufgeschlagen, aber 200€+ fürn Ticket... Das ist einfach nicht drin. Ihr kommt dort doch hoffentlich für Umme rein, und habt halt "nur" die Nebenkosten, die sich halt grad bei Hamburg im Rahmen halten sollten.
Ich fände es wirklich klasse, wenn ihr euch das mit Hamburg mal durch den Kopf gehen lassen könntet
Btw. die HotChip sollte nur ein Bsp. sein, da mir außer der CeBIT jetzt keine Hardwaremesse bewusst in Erinnerung war, auf der ihr regelmäßig seid. Computex Taipeh ist z.B. an mir vorbei gegangen, das ihr dort auch wart/seid. Im Forum steht unter Messen ja auch nur "CeBIT und "Gamescom". Gibts einen Grund, warum ihr das nicht offensiver kommuniziert, das ihr euch den Stress/Aufwand/Kosten macht? Einfach zu viel Stress/Zeitdruck dafür?
Nehmen wir doch mal die Hot Chips 22: Was wurde da außer diesen beiden Präsentationen gezeigt, weswegen wir für unser Magazin hätten einen Redakteur für einige Tausend Euro nach Stanford schicken sollen? Das ist eine Kosten-Nutzen-Frage irgendwo. Und wenn den Herstellern daran liegt, die Informationen an die Presse zu kommunizieren, dann tun sie das auch. Alles andere steht sowieso unter NDA, egal ob man vor Ort ist oder nicht.
Gut, im Falle des ISC könnte man sich das überlegen - kommendes Jahr im Juni nach Hamburg.
Die zwei Märkte können ja nicht ohne einander. Der HPC Bereich treibt die Entwicklung voran, durch immer höhere Anforderungen, und der Gamer Markt, der das gerne mit nimmt, bringt schlicht die Stückzahlen, damit man sich das Zeug auch leisten kann. Das ist den Leuten ja auch klar. GPGPU gäbe es ohne die Gamer nicht! Das muss man so klar sehen, denn die Kosten wären schlicht weg zu extrem ohne die großen Stückzahlen aus dem Gamer-Bereich. "Klingt komisch ist aber so", sagte doch immer wieder jemand
Oder nehmen wir die "HotChip 21" vom 17.-19. August 2011. Da findet man folgendes:
AMD "Bulldozer" Core - a new approach to multithreaded compute performance for maximum efficiency and throughput
Authors: Mike Butler
Affiliations: AMD
AMD's "Bobcat" x86 Core - Small, Efficient and Strong
Authors: Brad Burgess
Affiliations: AMD
Link: Hot Chips - Conference Day Two
1-2 Seiten sind teils bei solchen Sachen vor Ort, z.B. Computex war das letzte, das ist toll, weil man endlich mal Infos aus "erster" Hand bekommt und nicht irgendwelche Sachen, die schon durch 3-4 Hände gegangen ist. Klar ist das mit nem gewissen Aufwand verbunden, aber die Infos sind halt teils erstklassig. Auf dem Fusion Developer Summit soll ja auch ne Menge spannendes Zeug gezeigt worden sein bzgl. GCN in den Workshops, soweit ich die Flöhe dies richtig husten gehört habe.
PS: Naja, da gibts ja noch viel mehr interessante Sachen für Gamer als das. Ich sag nur globaler Adressraum und Megatextures von ID. So was in der Art soll damit ja recht "einfach" zu implementieren sein und könnte wohl einen gewaltigen Sprung in Sachen Texturqualität mit sich bringen. Dynamisches Nachladen von Texturen aus dem RAM, ohne API/OS-Umwege etc. das hat schon verdammt viel Potenzial für extreme Sachen