Für RTX 5090 & Co.: Neurales Rendering in DirectX 12 mit nächstem Entwicklungsschritt
Die Ankunft der RTX-5000-Grafikkarten bringt auch Bewegung in die Welt des Neural Rendering: Die DirectX-Entwickler kündigen die "kooperativen Vektoren" an, mit denen verschiedene Techniken stark optimiert werden sollen.
Schon seit geraumer Zeit spricht GPU-Hersteller Nvidia davon, dass die Zukunft der Spielgrafik im "Neural Rendering" liegt. Mit der auf der CES 2025 angekündigten RTX-50-Generation scheint der nächste Schritt geschafft zu sein: In einem Eintrag auf dem DirectX-Entwicklerblog kündigt Microsoft die "Unterstützung kooperativer Vektoren" an, die die nächste Generation an Neural-Rendering-Techniken erleichtern sollen.
Durch diesen Support sollen KI-Workloads für Echtzeit-Rendering beschleunigt werden, was die Performance von zu Neural Rendering gehörenden Features drastisch beschleunigen soll. Hierfür wird die Multiplikation von Matrizen mit beliebig großen Vektoren ermöglicht, was wiederum eine Optimierung von Matrix-Vektor-Operationen zur Folge hat. Diese seien insbesondere in KI-Training und -Inferenz von entscheidender Bedeutung. Kooperative Vektoren erlauben es zudem, KI-relevante Aufgaben in verschiedenen Shader-Stufen auszuführen. Als Beispiel hierfür wird ein "kleines neuronales Netzwerk in einem Pixel-Shader" angeführt. Entsprechende Grafiktechniken sollen so nahtlos in DirectX-Anwendungen integriert werden.
Als Ziel dieser Entwicklung nennt der Blogeintrag die "Bereitstellung modernster Tools, um die nächste Generation immersiver Erlebnisse" zu schaffen. Hierfür arbeite man bereits mit AMD, Intel, Qualcomm und eben auch Nvidia zusammen, um eine herstellerübergreifende Unterstützung für kooperative Vektoren sicherzustellen. Explizit genannt wird hierbei die RTX-5000-Generation, bei der die Leistung der Tensorkerne durch die kooperativen Vektoren freigeschaltet wird, indem "Neural Shading" zum Einsatz kommt. Diese sollen dazu dienen, Spiele-Assets mit KI zu visualisieren, notwendige Berechnungen für Pathtracing besser zu organisieren oder gleich ganze Spielcharaktere mit "fotorealistischem Aussehen" zu erstellen.
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