China-Grafikkarte: Moore Threads MTT S70 mit 3.584 MUSA-Cores und 7 GiByte DDR6-Grafikspeicher
Im Rahmen seiner alljährlichen Hausmesse hat Moore Threads Technology, ein chinesischer Halbleiterhersteller mit Sitz in Peking, unter anderem seine Mittelklasse, die MTT S70, eine Multimedia- und Gaming-Grafikkarte für den chinesischen Markt, präsentiert.
Im Rahmen seiner alljährlichen Hausmesse hat Moore Threads Technology, ein chinesischer Halbleiterhersteller mit Sitz in Peking, unter anderem die MTT S70, eine Multimedia- und Gaming-Grafikkarte für den chinesischen Markt, präsentiert. Damit ergänzt das Unternehmen sein Portfolio in der Mittelklasse, während die MTT S80 sowie die MTT S60 die Produktpalette von Moore Threads nach oben und unten abrunden. Die Grafikkarten basieren auf der hauseigenen MUSA-Architektur.
Während die MTT S80 auf 4.096 MUSA-Cores und 16 GiByte GDDR6 zurückgreifen kann, sind des bei der kleineren MTT S70 lediglich 3.584 Shadereinheiten und 7 GiByte GDDR6-Grafikspeicher. Die MTT S60 besitzt hingegen 2.048 FP32-ALUs und 6 GiByte Grafikspeicher vom Typ GDDR6 und stellt den Einstieg dar.
3.584 Shader, 7 GiByte GDDR6 und PCIe 4.0
Die Moore Threads MTT S70 nutzt ein etwas mehr als zwei Slots hohes Kühlkonzept mit drei Lüftern, das optisch an das Referenzdesign der Radeon-RX-6000-Serie erinnert, und bietet auf Basis der neuesten MUSA-Architektur ("Chunxiao") die folgenden Spezifikationen und Eckdaten.
- MUSA-Architektur
- 3.584 Shadereinheiten
- 22 Milliarden Transistoren
- 7 GiByte GDDR6-Grafikspeicher
- 224-Bit-Speicher-IF mit 392 GiByte/s
- DirectX, Vulkan, OpenGL, OpenGL ES
- x86-64, ARM64, LoongArch
- Windows, Linux
- PCIe 4.0 x16
Während die MTT S80 seinerzeit die erste Customer-Grafikkarte überhaupt mit PCIe 5.0 war, müssen sich die MTT S70 und MTT S60 mit PCIe 4.0 x16 begnügen, was aber ohnehin keine Leistungseinbußen mit sich bringt.
Modern aber (noch) vergleichsweise langsam
Um die Bildausgabe kümmern sich insgesamt drei Anschlüsse vom Typ DisplayPort 1.4a und einmal HDMI 2.1. Der integrierte Medien-Encoder kann AV1, h.265 und h.264 in Hardware beschleunigen und entsprechend verarbeiten. Wenngleich die GPUs aus China mittlerweile moderne Standards und Anschlüsse bieten, müssen sie sich in Sachen Leistung noch weit hinter Geforce und Radeon einreihen.
Das noch sehr junge Unternehmen, das im Jahr 2020 vom ehemaligen Nvidia-GM Zhang Jianzhong gegründet wurde, hat aber innerhalb von nur rund drei Jahren einen beachtlichen technologischen Sprung hingelegt und die nächste Architektur befindet sich bereits in der finalen Entwicklungsphase.
Das Portfolio besteht mittlerweile aus insgesamt sechs Modellen:
- MTT S1000M, 1.024 MUSA-Cores
- MTT S2000, 4.096 MUSA-Cores
- MTT S3000, 4.096 MUSA-Cores
- MTT S60, 2.048 MUSA-Cores
- MTT S70, 3.584 MUSA-Cores
- MTT S80, 4.096 MUSA-Cores
Auch erste Linux-Treiber für Ubuntu sind auf den Produktseiten der Grafikkarten bereits zu finden.
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Quelle: Moore Threads via ITHome

Im Prinzip eine ähnliche Konfiguration, wie die GTX 970, nur dass man da nicht noch versucht hat den fehlenden Rest anders anzubinden. (komisch, wenn das versucht wird, dann wird gemeckert, wenn eine Firma ehrlich ist, wird auch gemeckert)