Mobile Grafikkarten: Erste Benchmarks einer Geforce GT 640M aufgetaucht
Nvidia hat Teile des NDAs für die Geforce GT 640M aufgehoben. Die Kollegen von PC Perspective nutzten die Gelegenheit, Benchmarks eines Acer Aspire Timeline Ultra M3 zu veröffentlichen. Zum Vergleich herangezogen wurden eine Radeon HD 6990M, eine Radeon HD 6720G2, eine Geforce GT 555M und die integrierte Grafikeinheit HD 3000 von Intel.
Nvidia hob über Nacht die Geheimhaltung vereinzelter Informationen über eine der neuen mobilen Grafikkarten, der GT 640M, kurzerhand auf. PC Perspective nutzten die Gunst der Stunde und veröffentlichten ihren Benchmark-Vergleich zwischen verschiedenen Notebooks. Die GT 640M musste sich gegen die mobilen Konkurrenten in Form zweier Radeon-Modelle (HD 6990M und HD 6720G2), der Geforce GT 555M aus eigenem Hause und Intels HD 3000 beweisen. Das hierfür verwendete Notebook entstammt aus dem Hause Acer und gehört zur Asprie Timeline Ultra M3-Serie und besitzt folgende Ausstattung:
- Intel Core i5-2467M mit 1,6 GHz
- Intel HD 3000 / Nvidia Geforce GT 640M
- 4 GiByte Arbeitsspeicher
- 500 GiByte HDD unterstützt von 20 GiByte SSD-Cache
- 15,6 Zoll, 1366 x 768 Pixel Display (spiegelnd)
- Windows 7 Home Premium 64 Bit
Weitere Informationen, insbesondere Details zur Architektur der Geforce GT 640M, durfte PC Perspective nicht nennen. Einzig genannt wird, dass die GT 640M über 1 GiByte DDR3-Speicher verfügt. Der GPU-Takt beträgt 635 MHz, der Speichertakt 900 MHz, die 384 Shader-Einheiten werden mit 1.250 MHZ befeuert.
Alle Tests wurden mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel durchgeführt. Je nach Benchmark liegt sie mal vor (3DMark 11,Battlefield 3), mal hinter (3DMark 06, DoW 2: Retribution, Just Cause 2) dem Vorgänger-Modell GT 555M. Die Radeon HD 6720G2 wird deutlich geschlagen. Spielbare Frame-Raten sind mit der GT 640 möglich, wenngleich bei hohen Details die Minimum-Fps-Rate unter 30 Bilder pro Sekunde fällt. Im Durchschnitt werden bei Battlefield 3, Elder Scrolls: Skyrim, Deus Ex: Human Revolution und Batman: Arkham City zwischen 37,1 und 47,2 Bilder pro Sekunde erreicht.
Beim Spielen soll sich insbesondere die Mitte der Tastatur enorm erwärmt haben. Noch heißer wurde die Unterseite. Auf Anfrage habe Nvidia erklärt, dass die maximale Wärmabgabe und -übertragung auf das Gehäuse im Ermessen des Notebook-Herstellers sei. Das Acer Aspire Timeline Ultra M3 soll in dieser Ausstattung 799 US-Dollar kosten. Das vollständige Review finden Sie auf Pcper.com

Zu den Benchmarks:
Wenn jemand auf fünf verschiedenen Systemen testet und es nicht mal für nötig hält, deren Konfiguration anzugeben, ist mir der Rest auch egal.
Naja, für nen Chip im unteren Leistungssegment nicht grad berauschend, wenn da so viel Wärme entwickelt wird, wobei ja auch dies wiederum nicht zwingend aussagekräftig sein muss. Ach Mann, dank solcher Happen stehen am Ende wohl doch mehr Fragen im Raum als dass beantwortet wurden