GPU-Perzentil-Index 2025: Diese Modelle liefern das schnellste Bild für PC-Gaming
Wir alle kennen und lieben die reguläre GPU-Rangliste. Heute gehen wir einen Schritt weiter und zeigen, welche Grafikkarten in besonders hitzigen Situationen zuverlässig hohe Bildraten abliefern - Vorhang auf für den "Smoothness"-Index!
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PC-Spieler kennen das Problem: Eine Grafikkarte ist im Grunde nie schnell genug, denn das Bild lässt sich immer noch etwas schöner machen. Welche Gaming-GPUs derzeit empfehlenswert sind, prüft PCGH mit insgesamt 43 Benchmarks in vier beliebten Auflösungen. Dennoch blieb möglicherweise eine Frage offen: Welche Grafikkarten behalten selbst in Stresssituationen einen kühlen Kopf und liefern die höchsten "Minimal-Fps"? Davon handelt dieser Artikel, welcher auf Wunsch der PCGH-Community entstanden ist.
Perzentil: Was ist das überhaupt?
Die durchschnittliche Bildrate ("Average Fps") ist die älteste und bekannteste Metrik in Leistungstests, da sie Sinn ergibt. Allerdings verschweigt diese Abgabe etwas Wichtiges: wie die Minima aussehen. Um die Systemleistung vollständig zu bewerten, muss also ein zweiter Wert her. Bei der PCGH wird diese Aufgabe seit vielen Jahren vom sogenannten P1-Perzentil erledigt. Diese wichtige Kennzahl beschreibt, wie stark die Leistung in kurzen Momenten einbricht - genauer gesagt, wie niedrig die Framerate in einem Prozent der langsamsten Einzelmessungen ausfällt. Im Unterschied zum Mittelwert - abgebildet in den PCGH-Leistungsindizes, der nur den Durchschnitt angibt, bildet das P1-Perzentil damit die minimale Leistung ab, die während des Spiels für 1 Prozent der Zeit erreicht oder unterschritten wird. Ein Beispiel: Liegt das P1-Perzentil bei 70 Fps, bedeutet das, dass in dem langsamsten Prozent aller gemessenen Frames die Bildrate nicht über 70 Fps hinauskommt.
Anders ausgedrückt: 99 Prozent der Zeit läuft das Spiel schneller. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass kurze Ruckler oder Leistungsspitzen nicht unter den Tisch fallen, wie es bei einem reinen Durchschnittswert der Fall wäre. In der Praxis erlaubt das P1-Perzentil eine deutlich präzisere Aussage darüber, wie flüssig sich ein Spiel tatsächlich anfühlt. Es ergänzt den Mittelwert, indem es kritische Leistungsabschnitte sichtbar macht - ohne absoluten Minimalwerten eine Bühne zu geben. Bei Letzteren handelt es sich nicht selten um einen "Schluckauf", der nicht repräsentativ für das restliche Spielgeschehen ist. Treten hingegen mehrere derartige Ruckler auf, können diese im Rahmen des P1-Perzentils erfasst und angemessen sichtbar gemacht werden.
PC Games Hardware berücksichtigt Perzentile bei CPU- und GPU-Benchmarks bereits seit vielen Jahren. Dabei zeigt sich regelmäßig ein interessantes Muster: Hardware mit Reserven erreicht in der Regel ein höheres P1-Perzentil, auch wenn der Fps-Durchschnittswert kaum steigt. Lastspitzen werden folglich besser abgefangen, wenn die GPU über reichlich Rechenleistung, Speichertransferrate und -kapazität verfügt. Das Ergebnis ist eine gleichmäßigere Framerate ohne kurze Einbrüche - das Spielgefühl profitiert spürbar.
P1-Perzentil-Index: Rasterizing
Damit genug der Vorrede und Mathematik dahinter. Sehen Sie das Folgende einfach als das, was es ist: der "Smoothness"-Index, ein Gradmesser der Geschmeidigkeit. Wir beginnen traditionell beim Rasterizing. Im folgenden Benchmark haben wir nicht nur den üblichen, aktuellen Rasterizing-Leistungsindex abgebildet, sondern direkt daneben auch den P1-Perzentil-Index.
Radeon RX 6600, Arc A580, Radeon RX Vega 56 und Geforce GTX 1070 haben die Benchmarks lediglich in Full HD absolviert, daher fehlen die übrigen Indizes.
P1-Perzentil-Index: Raytracing
Weiter geht es mit dem Raytracing. Verändert sich das Machtgefüge beim Wechsel vom Durchschnittswert auf das P1-Perzentil? Darüber gibt der folgende Benchmark Aufschluss, welcher den aktuellen Raytracing-Leistungsindex und den dazu passenden P1-Perzentil-Index abbildet.
Bahnbrechende Erkenntnisse liefert die Perzentil-Aufstellung nicht - sie stellt vielmehr eine Ergänzung dar. Auffällig ist, dass die Grafikkarten allgemein dichter zusammenrücken, wobei es Abweichungen im Detail gibt. Diese sind selten dramatisch und zeigen sich vor allem in hohen Auflösungen. Hier lassen Grafikkarten ohne Leistungsreserven Federn, Modelle mit 12 und 16 GiByte können sich besser von solchen mit 8 oder 10 GiByte absetzen.
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Gruß T.
Das zu erwartende, oder nicht.
Reiht sich halt 1:1 in die verfügbaren Portfolios ein.
Deswegen hätte ich auch eine, wenn ich nicht schon seit Release die 4070ti super hätte. Die auch heute in RT und PT nicht von einer 9070XT geschlagen wird (natürlich ist der Schnitt gemeint). Daher finde ich die 9070 XT allgemein eine super Karte, aber so besonders erwähnenswert, das die besonders hoch mit wildert hätte ich nicht gedacht.
Gruß T.
Bei den neuen Modellen fällt nur die RTX 5070 negativ auf, alle anderen Modelle von nVidia und AMD liegen quasi gleichauf.
Danke für die ganze Mühe und Arbeit
Gruß T.
EDIT: Ändert aber nix an meiner Aussage, dass Perzentile bei GPUs relativ unspannend sind