Comeback einer Legende: Matrox setzt mit Luma A310, A310F und A380 erstmals auf Intel Arc
Der legendäre Grafikkartenhersteller Matrox stellt mit der Luma A310, der Luma A310F und der Luma A380 insgesamt drei neue Grafikkarten auf Basis von Intel Xe HPG ("Alchemist") vor. Die GPUs adressieren primär professionelle Anwender und Unternehmen sowie ein Einsatzgebiet im Multi-Monitor-Umfeld mit Auflösungen bis zu 8K.
Matrox, dem älteren Semester insbesondere in Erinnerung geblieben mit den legendären Grafikkarten Mystique 220 und Millennium 220, welche als reine 2D-Grafikkarten zwischen 1996 und 1997 vor allem mit den nicht minder legendären 3D-Beschleunigern 3dfx Voodoo und 3dfx Voodoo 2 kombiniert wurden, hat insgesamt drei neue Grafikkarten auf Basis der ersten Generation Intel Xe HPG ("Alchemist") vorgestellt und adressiert damit im Speziellen professionelle Anwender.
Matrox Luma A310, A310F und A380 für Profis
Mit der Matrox Luma A310, Luma A310F und Luma A380 wechselt der Hersteller, der zwischenzeitlich auch auf GPUs von AMD und Nvidia gesetzt hat, auf Intel Arc und hat dabei dasselbe Einsatzgebiet vor Augen, wie bisher: Multi-Display-Lösungen für den professionellen Enterprise-Sektor. Die drei neuen Arc-Grafikkarten der Luma-Serie können laut Matrox bis zu zwei 8K-Displays oder bis zu vier Anzeigen mit einer Auflösung von bis zu 5K und 60 Hz bespielen. Als Basis dienen die kleinsten dedizierten Alchemist-Grafikkarte von Intel, die Arc A310 und Arc A380.
Quelle: Matrox
Matrox Luma A310, A310F und A380
Multi-Display-Setups für professionelle Bereiche
Gemeinsam mit der Matrox MuraControl Software für großflächige Videowände, wie sie beispielsweise für digitale Werbung eingesetzt werden, sollen sich die drei Grafikkarten in der Nische für entsprechende Videosysteme einordnen.
Aber auch in anderen professionellen Bereichen, wie beispielsweise für medizinische Systeme sowie Kassen- und Börsenterminals kommen die Lösungen von Matrox zum Einsatz und das zukünftig auf Basis von Intel Arc. Intel versucht mit dieser Partnerschaft seine dGPUs stärker in den Markt zu bringen.
Die Spezifikationen der Matrox Luma A310, Luma A310F und Luma A380, welche ab sofort direkt über den kanadischen Hersteller selbst und den Großhandel vertrieben werden sollen, lesen sich dabei wie folgt:
| Luma A310 | Luma A310F | Luma A380 | |
|---|---|---|---|
| Architektur | Intel Xe HPG ("Alchemist") | Intel Xe HPG ("Alchemist") | Intel Xe HPG ("Alchemist") |
| Grafikprozessor | Intel ACM-G11 | Intel ACM-G11 | Intel ACM-G11 |
| Xe-Grafikprozessoren | 6 | 6 | 8 |
| XMX-Grafikengines | 96 | 96 | 128 |
| Raytracing Units | 6 | 6 | 8 |
| FP32-Shader | 768 | 768 | 1.024 |
| Speicher | 4 GiByte | 4 GiByte | 6 GiByte |
| 15,5 Gbps | 15,5 Gbps | 15,5 Gbps | |
| 124 GB/s | 124 GB/s | 186 GB/s | |
| 64-Bit | 64-Bit | 96-Bit | |
| TDP | 75 Watt | 75 Watt | 75 Watt |
Angaben zu den zu erwarteten Preisen machte Matrox, typischerweise für den Enterprise-Bereich, indes nicht. Weitere Informationen liefert die offizielle Produktseite der Luma-Serie auf der Webseite des Herstellers.
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Sind zum Multi Monitoring Spezialist geworden laut meinem Wissensstand.
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Freue mich, dass die Firma weiterhin auf dem professionellen Grafikmarkt tätig ist, auch wenn die Zeiten der Eigenentwicklungen schon lange vorbei ist.
Das Intel viele von früher bekannte Namen ins Boot holen kann (Matrox/Sparkle etc.) und auch auf dem Markt für spezielle Grafiklösungen, wie im Falle von Matrox, das beste Angebot zu machen scheint, spricht für die Arc-Architektur. Offenbar wird das ganze nicht als Eintagsfliege gesehen.
Die jetzigen Karten sind zum Zocken nicht wirklich zu gebrauchen und wohl auch zu teuer. Da fragt man sich, wo die denn zurückkommen sollen/wollen.
Mir persönlich werden sie vorallem mit der G400 in Erinnerung bleiben. Zwar war sie die langsamste der großen drei (Voodoo3 und TNT2), hatte dafür aber die bei weitem beste 3D Qualität.