Titan, Orc und Elf: Sparkle feiert GPU-Comeback mit drei Arc-Grafikkarten in Deutschland [Update]
Aktualisiert: Der taiwanische Grafikkartenhersteller Sparkle war von Mitte der 1990er bis in die frühen 2000er insbesondere für seine Custom-Grafikkarten auf Basis von Nvidias Grafikprozessoren bekannt, doch mit der zweiten Generation der Kepler-Architektur und der Geforce-700-Serie endete die Geschichte. Jetzt bietet Sparkle Custom-Designs auf Basis von Intel Arc an.
Originalartikel vom 26.04.2023: Nachdem Sparkle mit der Calibre GTX 760, Calibre GTX 760 Ti, Calibre GTX 770 und Calibre GTX 780 auf Basis der Kepler-Architektur letztmalig vor rund zehn Jahren Custom-Grafikkarten in den Einzelhandel geschickt hat, gibt es nun ein erstes Lebenszeichen des taiwanischen Grafikkartenherstellers, welcher ab jetzt Beschleuniger auf Basis der Alchemist-Architektur von Intel anbietet.
Sparkle setzt zukünftig auf Intel Arc ("Alchemist")
Die Website Benchlife zuerst zu berichten wusste, hat Sparkle gleich eine ganze Produktpalette, bestehend aus drei Arc-Grafikkarten, vorgestellt. Der Hersteller greift dabei vorerst ausschließlich auf die Intel Arc A750 und Arc A380 zurück, während sich das Spitzenmodell, die Intel Arc A770, noch nicht im Portfolio des Unternehmens wiederfindet. Die Custom-Designs hören auf die Namen Titan, Orc und Elf.
Quelle: Sparkle
Sparkle Titan, Orc und Elf auf Basis von Intel Arc A750 und Arc A380
Während die Titan und die Orc auf den ACM-10-Grafikprozessor setzen und auch als OC-Edition mit leicht höheren Taktraten ausgelegt sind, basiert die Elf auf dem kleinen ACM-11-Grafikchip und orientiert sich an den Taktfrequenzen von Intel. Auch auf der englischsprachigen Website des Herstellers werden die drei Grafikkarten bereits gelistet, was für einen Vertrieb außerhalb des Heimatmarktes spricht.
Beim Design verfolgt Sparkle den Anspruch, schlichte Consumer-Grafikkarten mit einer RGB-Beleuchtung anzubieten. Die Beleuchtung der Grafikkarten hat es aber in sich und gibt zu jeder Zeit Auskunft über die Temperaturen der GPU. Außerdem verfügen alle drei Modelle über eine Backplate aus Metall.
Quelle: Sparkle
ThermalSync gibt die GPU-Temperatur über die RGB-Beleuchtung aus
Intel Arc mit schwerem Stand
Hierzulande ist das Angebot an Grafikkarten auf Basis der ersten Arc-Generation äußerst begrenzt und so listet der PCGH-Preisvergleich lediglich sechs Modelle von Acer, Asrock und Intel selbst. Ob Sparkle ein wenig Schwung in Intels GPU-Geschäft bringen kann, darf aber durchaus bezweifelt werden.
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Alle drei Sparkle-Karten in Deutschland verfügbar
Aktualisierung vom 13.07.2023: Mittlerweile sind gleich drei der Sparkle-Arc-Grafikkarten gut im deutschen Handel verfügbar. So gibt es die Sparkle Arc A380 Elf Edition ab 145 Euro, die Sparkle Arc A750 Orc OC Edition ab 249 Euro und die Sparkle Arc A750 Titan OC Edition ab 269 Euro. Den besten Preis bietet jeweils Mindfactory im Moment. Die Titan ist mit drei Lüftern und 2,5 Slots Platzbedarf das Modell mit der größten Platine und dem stärksten Kühler.

Aber meine Güte...diese Namen
Zu den Karten: niedlich sehen sie ja schon aus
Fand ich damals schon (wie heut noch) echt "witzig".
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