Grafikkarten: Marktforscher zählen mehr Grafikkarten als im Vorjahr, aber zuletzt wieder weniger
Die Auslieferungszahlen auf dem GPU-Markt sind laut Jon Peddie Research im Jahresvergleich um 12 Prozent gestiegen, aber im Vergleich zum Vorquartal um 18,2 Prozent rückläufig.
Das bekannte US-Markforschungsunternehmen Jon Peddie Research (JPR) vermeldet in einem neuen Bericht, dass das Wachstum des weltweiten Marktes für Grafikprozessoren im PC-Bereich im dritten Quartal dieses Jahres die Zahl von 101 Millionen ausgelieferten Einheiten erreicht haben soll. Der aktuellen Prognose nach soll dabei die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate am GPU-Markt bis 2025 um 1,1 Prozent rückläufig sein und am Ende des Prognosezeitraums die Zahl von 3.249 Millionen Einheiten als Installationsbasis erreicht werden. Bis dahin soll die Marktdurchdringung von diskreten Grafikprozessoren (dGPU) im PC auf 31 Prozent ansteigen.
Der prozentuale Gesamtmarktanteil von AMD stieg den Daten nach im letzten Quartal um 1,4 Prozent, während der Marktanteil von Intel um 6,2 Prozent gesunken sein soll und der Marktanteil von Nvidia um 4,86 Prozent anstieg. Die Gesamtlieferungen von Grafikprozessoren gingen wie eingangs erwähnt im Vergleich zum letzten Quartal um 18,2 Prozent deutlich zurück (10-Jahres-Durchschnitt -5,2 Prozent.), und zwar mit den folgenden Anteilen laut JPR: AMD um -11,4 Prozent und Intel um -25,6 Prozent, während Nvidia um 8 Prozent zugelegt hat.
Quelle: jonpeddie.com
Grafikkarten: Marktforscher zählen mehr als im Vorjahr, aber zuletzt wieder weniger
Jon Peddie, Präsident von JPR, merkt hierzu an: "Covid bringt die fragile Lieferkette, die sich zu sehr auf eine Just-in-Time-Strategie verließ, weiterhin aus dem Gleichgewicht. Wir rechnen nicht vor Ende 2022 mit einer stabilen Lieferkette. In der Zwischenzeit wird es einige Überraschungen geben".
Weitere Feststellungen von JPR
- Die sogenannte Attach-Rate von Grafikprozessoren (einschließlich integrierter und diskreter Grafikprozessoren, Desktop-, Notebook- und Workstation-Grafikprozessoren) für PCs lag im Quartal bei 125 % und damit 7,6 % höher als im letzten Quartal.
- Der Gesamtmarkt für PC-CPUs ging von Quartal zu Quartal um -23,1 % zurück und stieg im Jahresvergleich um 9,2 %.
- Desktop-Grafikkarten (AIBs, die diskrete GPUs verwenden) stiegen im Vergleich zum letzten Quartal um 10,9 %.
- Die Auslieferungen von Tablets haben sich in diesem Quartal gegenüber dem Vorquartal um 6,9 % verändert.
- Die meisten Halbleiterhersteller prognostizieren für das nächste Quartal einen Anstieg von durchschnittlich 2,7 %.
- Im letzten Quartal waren die Prognosen mit -1,5 % zu hoch.
- Die durchschnittlichen Verkaufspreise bleiben hoch, da das Angebot nach wie vor begrenzt ist.
- Ein Teil dieser Prognosen basiert auf der normalen Saisonalität, aber es gibt immer noch einen Einflussfaktor durch Coronavirus und nachhängende Lieferketten.

Bitcoins werden übrigens nicht mit Grakas gemined.