Radeon stürzt ab: Neue Marktdaten für Grafikkarten
Nur noch jede zehnte verkaufte Desktop-Grafikkarte kommt von AMD, während der Markt für diskreten Grafikkarten insgesamt deutlich einbricht. Das Marktforschungsunternehmen John Peddie Research liefert aktuelle Zahlen.
Alarmstufe Rot? Nur noch jede zehnte verkaufte Desktop-Grafikkarte kommt von AMD, während der Geschäft mit diskreten Grafikkarten im 3. Quartal 2024 auch insgesamt signifikant einbricht. Von Anfang Juli bis Ende September verkauften sich weltweit lediglich 8,1 Millionen Geforce- und Radeon-Grafikkarten, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Absatzrückgang von 9 Prozent entspricht. Noch im vorangegangenen Quartal wurden 15 Prozent mehr Grafikkarten verkauft.
Quelle: John Peddie Research
Wie das renommierte US-Marktforschungsunternehmen John Peddie Research in seinen neuesten Erhebungen zum Grafikkartenmarkt herausgefunden hat, trifft der Absatzrückgang besonders AMD. Die Marktanteile der Radeon-Grafikkarten sinken von 12 auf 10 Prozent, während Nvidia zwar insgesamt auch weniger dedizierte Grafikkarten abgesetzt als im vorausgehenden 2. Quartal, seine Marktanteile nichtsdestotrotz aber von 88 auf 90 Prozent ausbauen konnte. Intel spielt währenddessen keine Rolle mehr und wird mit 0 Prozent aufgeführt.
Quelle: John Peddie Research
Insgesamt stehen rund 7,3 Millionen Geforce-Grafikkarten lediglich etwas mehr als 800.000 Radeon-Grafikkarten gegenüber. In nur einem Jahr sank AMDs Marktanteil bei den dedizierten Grafikkarten von 17 auf 10 Prozent. Das spiegelt sich auch im aktuellen Quartalsbericht von AMD wider, denn das Gaming-Segment ist völlig eingebrochen, während das KI-Geschäft für einen Umsatzrekord sorgte.
Während sich der Markt für dedizierte Grafikkarten momentan im Sinkflug befindet und viele Spieler möglicherweise auf Geforce RTX 5000 und Radeon RX 8000 warten, verkaufen sich Desktop-PCs mit integrierter Grafikeinheit weiterhin gut.
Quelle: John Peddie Research
Wie könnte es weitergehen? Mögliche US-Zölle trüben den Ausblick auf die Verkaufszahlen kommender Grafikkarten, während im Generationsvergleich ohnehin mit noch einmal höhere Preisen gerechnet wird. Das große Geld machen sowohl AMD als auch Nvidia wohl erst einmal mit KI-Hardware im Enterprise-Segment.
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Quelle: John Peddie Research


*edit*
Aufräumen bringt nix, da eh keiner was zum eigentlichen Thema beitragen will, deshalb:
*closed*
Beschweren kann man sich dann immer noch...
Wichtig ist aber natürlich IMMER, RT möglichst gering zu gewichten und alles andere in den Vorgrund zu stellen. Denn: Warum sollte man was aus die Misere lernen? Hat sich doch bewährt auf das gute alte Rasterizing zu setzen!
Dein Freund wird es Dir danken
Verstehe bis heute nicht wie man da zu ner 3050 greifen konnte.