MSI Afterburner 4.6.5: Das erste Lebenszeichen der populären Overclocking-Software
Mit dem neuen Afterburner 4.6.5 ist die erste stabile Veröffentlichung der populären Overclocking-Software seit mehr als 16 Monaten erschienen. Nachdem das Projekt wegen der Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf Eis gelegen hatte, ist das Release ein erstes Lebenszeichen.
Nachdem der Entwickler Alexey ("Unwinder") Nicolaychuk am 3. Dezember 2021 mit dem MSI Afterburner 4.6.4 die bis zum heutigen Tage letzte stabile Version seiner populären Overclocking- und Monitoring-Software freigegeben hatte, geriet das Projekt aufgrund der Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und der damit verbundenen Sanktionen gegen Russland in eine gefährliche Schieflage.
Erstes Lebenszeichen seit mehr als 16 Monaten
Wie der Entwickler seinerzeit bekannt gegeben hatte, könne MSI seine Verpflichtungen aus dem mit ihm geschlossenen Vertrag wegen der Sanktionen gegen Russland bereits seit längerer Zeit nicht mehr entsprechend nachkommen, weshalb das gesamte Projekt auf der Kippe stehe. Doch jetzt gibt es ein erstes Lebenszeichen und mit dem MSI Afterburner 4.6.5 ist nun die erste stabile Veröffentlichung seit mehr als 16 Monaten erschienen.
Quelle: MSI
MSI Afterburner: Eines der populärsten Overclocking- und Monitoring-Tools
Support für zahlreiche neue CPUs und GPUs
Wie die offiziellen Release Notes auf Guru3D belegen, hat sich in der Zwischenzeit allerdings einiges getan, sodass das stabile Release des MSI Afterburner 4.6.5 jetzt Unterstützung für zahlreiche neue CPUs und GPUs mitbringt.
MSI Afterburner 4.6.5 - Highlights (Quelle)
- Support für Intel Alchemist
- Support für Nvidia Geforce RTX 4000
- Support für AMD Radeon RX 7900 XTX und 7900 XT
- Support für die Nvidia Geforce RTX 3060 mit GA106 und GDDR6X
- Monitoring für die TBP ("Total Board Power") der AMD Radeon RX 7900 XT(X)
- Support für neue PCI-DeviceIDs von AMD- und Nvidia-GPUs
- Support für Intels Core-i-13000-Serie ("experimentell")
- Support für AMD Ryzen 7000 ("experimentell")
Hinzu kommen die obligatorischen Optimierungen und Fehlerkorrekturen, die mit jedem neuen Release einhergehen. Zudem erhält auch der RivaTuner Statistics Server, auf dem der MSI Afterburner aufbaut, ein Update auf die neue Version 7.3.4. Hier sollen mehr als 100 Kompatibilitätsverbesserungen eingeflossen sein.
RTSS ist von den Problemen ausgenommen
Die Entwicklungen an RTSS, dem sogenannten RivaTuner Statistics Server, über den die Overlays von Tools wie dem MSI Afterburner, aber auch dem aus der Community bekannten CapFrameX realisiert werden, waren von den Problemen zwischen dem Hersteller und dem Entwickler nicht betroffen und wurden daher entsprechend weiterentwickelt. Das Projekt ist soweit unabhängig vom MSI Afterburner.
Die Zukunft ist weiter ungewiss
Auch wenn Spieler sich über das erste Release des MSI Afterburner seit mehr als 16 Monaten freuen dürfen, so ist die Zukunft des Projekts weiterhin ungewiss. Ob der Entwickler mittlerweile wieder von MSI bezahlt wird und ob ab sofort wieder mit regelmäßigen Updates zu rechnen ist, steht nach wie vor in den Sternen.
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MSI-Afterburner Vers. 4.6.6 Beta 5
hätte mir gerne den Artikel duch gelesen.