Modulare Wasserkühlung: Lynk+ verspricht die Zukunft der GPU-Kühlung

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LYNK+
Quelle: Lynk+

Lynk+, eine Marke der TechN GmbH, ein Technologie-Unternehmen aus Berlin, welches innovative Kühllösungen für den Consumer-PC herstellt, verspricht mit seinem neuen modularen Wasserkühler für Grafikkarten nicht weniger als "Die Zukunft der GPU-Kühlung" bieten zu wollen.

Das von Berlin aus operierende Technologie-Unternehmen TechN hat unter seiner Marke Lynk+ einen neuen modularen GPU-Wasserkühler respektive eine vollständige Grafikkarten-Wasserkühlung inklusive Radiator präsentiert, welche jetzt nicht weniger als "Die Zukunft der GPU-Kühlung" einleiten soll. Noch handelt es sich um einen Prototypen, welcher aber bereits jetzt vielversprechende Ergebnisse liefert.

Lynk+ ist ein von Grund auf neu entwickeltes System. Es basiert auf einer Wasserkühlung, welche die thermischen Grenzen bisheriger Luftkühlungen weit überschreiten kann.

TechN GmbH

GPU-Wasserkühler erhält prominente Vorschusslorbeeren

Im Rahmen der vom 30. Mai bis 2. Juni ausgetragenen Computex 2023 in Taipei stellte das Berliner Start-Up TechN eine neue modulare GPU-Wasserkühlung vor, die in Form von Prototypen vorerst nur für die Geforce RTX 3080 und Radeon RX 7900 XTX konzipiert war. Der massive Full-Cover-Wasserkühler besteht dabei aus einem im Druckgussverfahren und besitzt einen integrierten Kühlkörper. Der Aufbau ist vollständig modular ausgelegt und lässt sich entsprechend erweitern.

LYNK+ Quelle: Lynk+ LYNK+ Quelle: Lynk+

Die modulare GPU-Wasserkühlung konnte bereits einige Vorschusslorbeeren für sich verbuchen, denn der bekannte Overclocker Roman "der8auer" Hartung konnte sich bereits ein Bild der Prototypen machen und den bereits Kühler einem Härtetest unterziehen. Außerdem liefert der OC-Profi entsprechende Impressionen.

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Für die ersten Tests kamen die Varianten für die Geforce RTX 3080 sowie für die Radeon RX 7900 XTX zum Einsatz, die über je einen 360 mm messenden Radiator verfügen. Die finale Versionen, welche auch für diverse andere Grafikkarten erhältlich sein sollen, werden später wahlweise einen 360 oder 240 mm messenden und aus Aluminium gefertigten Wärmetauscher im Lieferumfang inkludiert haben.

Ein Prototyp der modularen GPU-Wasserkühler von Lynk+ auf einer Radeon RX 7900 XTX Quelle: der8auer Ein Prototyp der modularen GPU-Wasserkühler von Lynk+ auf einer Radeon RX 7900 XTX Die ersten von Roman "der8auer" Hartung erzielten Ergebnisse lesen sich bereits jetzt vielversprechend, obwohl es sich noch um ein Vorserienprodukt handelt.

Radeon RX 7900 XTX wird im Fumark nur 48 Grad warm

In einem ersten Stresstest, den Roman "der8auer" mit Hilfe von Fumark v1.34.0.0 durchgeführt hat, hält die modulare GPU-Wasserkühlung eine Radeon RX 7900 XTX mit einer Verlustleistung von 345 Watt auf einer GPU-Temperatur von gerae einmal 48° Celsius. Die Hotspot-Temperatur steigt dabei auf maximal 76° Celsius an.

Im Fumark erreicht die Radeon RX 7900 XTX eine GPU-Temperatur von lediglich 48 Grad Quelle: der8auer Im Fumark erreicht die Radeon RX 7900 XTX eine GPU-Temperatur von lediglich 48 Grad In der finalen Version sollen sich die GPU-Wasserkühlungen jederzeit um weitere Kühlkörper und Radiatoren erweitern lassen. Weitere Informationen liefert die offizielle Webseite des Produkts.

Lynk+ kann direkt auf der Grafikkarte vorinstalliert werden und bietet die Flexibilität einer Plug & Play-Lösung. Sie ist modular aufgebaut und damit weiterhin aktualisierbar.

TechN GmbH

Wann und zu welchen Preisen sie modulare GPU-Wasserkühlung auf den Markt kommen wird, darüber hat der Hersteller bislang keinerlei Angaben gemacht. Auch Roman "der8auer" meint, das Konzept "könnte die Grafikkarten-Kühlung revolutionieren", aber wie sieht das die PCGH-Community?

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Quelle(n): TechN via der8auer, Videocardz und Wccftech

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von xHaru Software-Overclocker(in)
        48°C GPU und 76°C Hotspot? Das ist aber ein etwas sehr krasses Delta.
      • Von xHaru Software-Overclocker(in)
        48°C GPU und 76°C Hotspot? Das ist aber ein etwas sehr krasses Delta.
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Lexx
        Also was jetzt?
        1. richtig quoten
        2. bis zum Ende lesen
        Noch Fragen?
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von bitsbytes
        Wäre mir zu limitiert. RTX 4070 ... teuer
        Also was jetzt?
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Gut ausgearbeitet. Genau so stellt es sich dar. Da haben ausnahmsweise mal welche den Markt beobachtet und sich überlegt was man wirklich auch verbessern könnte, statt nur nachzumachen. Ich finds ganz spannend, wenngleich ich ein Freund von Customloops bin und bleibe.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von pbStoRm
        Eine Schnelltrennkupplung kann ich aber letztendlich auch an jeden Wasserblock anbauen. Ich kann hier ehrlich keinen Vorteil zum Alphacoolsystem erkennen und auch nichts was neu wäre.
        Die Alphacool-Kupplungen hatten zumindest früher ein größeres Leckagevolumen, Steck- und Sicherungsvorgang waren zwei getrennte Elemente, es gab zwei Kupplungen, mehrere Stromleitungen sind nochmal extra, etc.. Bei Lynk setzt man den "Stecker" an, dreht eine (ziemlich lange) Schraube rein und fertig. Beide Verbindungen hergestellt, Sicherung gegeben, keine Möglichkeit etwas schief anzusetzen, wenn man sie wieder löst ist die austretene Wassermenge minimal und das an einer Stelle, wo 1-2 Tropfen kein Problem sind. Selbst die elektrische Verbindung wird automatisch mit hergestellt und überwacht; sollte zum Beispiel nicht weit genug geschraubt worden sein, verweigert das System einfach den Start oder schlägt Alarm. Ich will nicht behaupten, dass das revolutionär anders ist, aber die Fehleranfälligkeit/DAU-Sicherheit wurde ganz klar gegenüber bestehenden Systemen verbessert und das ist für den angedachten Massenvertrieb von WaKü-Karten ein durchaus wichtiger Aspekt.
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