GPU-Marktanteile: Geforces und Radeons legen stärker zu als Intel-GPUs im Q3/2015

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GPU-Marktanteile: Geforces und Radeons legen stärker zu als Intel-GPUs im Q3/2015 (2)
Quelle: PC Games Hardware

Jon Peddie Research (JPR) zeigt seine jüngsten Beobachtungen zu den GPU-Verkäufen im dritten Quartal 2015. Demnach haben alle großen Chiphersteller traditionell zugelegt. Nvidia kann mit Maxwell das größte Wachstum verzeichnen, ebenso konnte AMD ein paar Marktanteile von Intel zurückgewinnen.

Jon Peddie Research sieht sich jeden Monat die Verkäufe von Grafikkarten- und -einheiten im Desktop- sowie Mobile-Markt an. Im jetzt veröffentlichten Bericht beinhaltet das auch integrierte Grafikeinheiten von x86-Prozessoren, womit auch Intel inbegriffen ist. Mit in die Statistik aufgenommen werden Desktop-PCs, Notebooks sowie x86-Tablets und Embedded-Systeme. Server und ARM-basierte Geräte hingegen nicht. In Kürze wird wie immer auch noch ein Bericht folgen, der ausschließlich dedizierte Grafikkarten von AMD, Nvidia und kleineren Herstellern, wie Matrox, betrachtet.

GPU-Marktanteile: Geforces und Radeons legen stärker zu als Intel-GPUs im Q3/2015 (1) Quelle: jonpeddie.com GPU-Marktanteile: Geforces und Radeons legen stärker zu als Intel-GPUs im Q3/2015 (1) Mit der US-amerikanischen Back-to-School-Season und dem nahenden Winter ist das dritte Quartal traditionell eine umsatzstarke Zeit. Dementsprechend haben die gesamten Verkäufe gegenüber Q2/2015 um rund 9 Prozent zugelegt, im Vorjahresvergleich bleibt ein Rückgang von 19 Prozent. Auch JPR hebt die hohe Akzeptanz von Nvidias Maxwell-Generation hervor, womit die Kalifornier 26,35 Prozent mehr Desktop- sowie 14,1 Prozent mehr Notebook-Geforces absetzen konnten. Allein auf dedizierte Grafikkarten betrachtet, konnte AMD relativ noch mehr zulegen und ein Drittel mehr Desktop- sowie 17,6 Prozent mehr Notebook-Radeons absetzen. Die APU-Verkäufe ziehen den Gesamtschnitt allerdings etwas herunter, die im Desktop zwar noch um 15 Prozent zulegen konnten, im Mobile-Bereich aber einen 1-prozentigen Rückgang verzeichnen müssen. Intels Prozessorverkäufe haben um 6,9 (Desktop) beziehungsweise 4,2 Prozent (Mobile) zugelegt – ein normales Wachstum, Skylake sorgt also für keine Offenbarung.

Insgesamt hat Nvidia mit einem Plus von 21,4 Prozent am stärksten zugelegt, danach folgen AMD mit 15,9 und Intel mit 5,1 Prozent. Intel verliert so 2,4 Prozent Marktanteile, wovon sich Nvidia 1,7 und AMD 0,7 Prozent einverleiben. Da Intel in 99 Prozent aller Prozessoren GPUs integriert, ist man natürlich weiterhin unangefochtener Marktführer.

Quelle: Jon Peddie Research

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pro_PainKiller
        AW: GPU-Marktanteile: Geforces und Radeons legen stärker zu als Intel-GPUs im Q3/2015

        Billig & Ladenhüter (R390 / R380 Rebrand's von 25. September 2013) = bedeuten nicht gleich gut! AMD's "New Era of PC Gaming" ( Treiberprobleme / Bildschirm bleibt schwarz, etc. ) AMD claims its R390 series is a new chip -- but it's not!

        Das Q3 ist abgeschlossen - somit sind die Zahlen, wie sie sind... und eben nicht rosig für AMD. Wir sind nun Mitte Q4 (Oktober, November, Dezember) demnach gibt es ein 'Sensations-Quartal Q4' für AMD - dank massenhaft alten R9 390 die mit geringer Margen abverkauft werden & neuen quersubventionierten Gamebundles um diese 300W Lagerware loszuwerden.

        Ein gute Zusammenfassung gibt's bei => Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im dritten Quartal 2015 | 3DCenter.org

        "Viel interessanter ist daher auch die zweite Meldung, welche sich auf den sogenannten "Add-in Board" Markt bezieht und damit die in Desktop-Grafikkarten verbauten Grafikchips meint. Dies umfasst dann auch Grafikkarten für professionelle Einsatzzwecke, nicht aber Mobile-Grafiklösungen – selbst wenn man jene (meistens verbaut im MXM-Format) technisch gesehen auch als Add-in Boards bezeichnen könnte. Aber auch die Beschränkung nur auf Desktop-Grafikkarten hat ihre Nachteile: Es werden hierbei natürlich auch alle in (billigen) OEM-PCs verbauten LowCost- und LowEnd-Grafiklösungen mitgezählt, welche sicherlich einen erheblichen Stückzahlen-Anteil auf die Waage bringen. Die reine Erfassung von Gamer-Grafikkarten oder wenigstens nur der Verkäufe des Retail-Segments würde sicherlich etwas andere Zahlen ergeben. So muß man damit leben, was man hat – und dies sind insgesamte Zahlen zu den Stückzahlen-Verkäufen an Grafikchips für Desktop-Grafikkarten.

        Hierbei konnte AMD gegenüber dem Tiefpunkt vom letzten Quartal leicht aufholen, hat dabei allerdings den kritischen Bereich mitnichten verlassen. Auch 18,8% Marktanteil sind immer noch (klar) zu wenig, um langfristig mitspielen zu können. Auf derart niedrigen Marktanteilen muß man immer dem Risiko gewahr sein, bei OEMs, AIBs, Ausschreibungen, etc. einfach nicht mehr beachtet zu werden – schon allein, weil eine extra Betrachtung bei einem (vergleichsweise) so kleinen Anbieter nicht lohnt. Hier liegt ja auch der Grund dafür, wieso alle früheren Wettbewerber zu AMD und nVidia letztendlich den Rückzug antreten mussten: Selbst das Fischen in gewissen Nischen oder Teilmärkten bringt auf diesem Markt nichts, man muß entweder ein großer, potenter Anbieter sein – oder hat auf diesem Markt augenscheinlich keine Chance.

        Wenigstens kann man aus der bestehende Malaise den kleinen Hoffnungsschimmer mitnehmen, daß AMD zu Zeiten, wo man selber entweder nur Refresh-Lösungen oder aber nur schlecht lieferbare neue Spitzenprodukte anbieten konnte, währenddessen nVidias Maxwell-2-Architektur echte Beliebtheits-Rekorde aufstellt (laut unserer letzten Umfrage bei 83,8% zugunsten von nVidia zwischen den jeweils neuesten AMD- und nVidia-Generationen), eben nicht noch weiter abgerutscht ist. Trotzdem bleiben die gezählten 18,8% Marktanteil zu wenig für AMD, da muß mehr kommen. Vielleicht ergibt sich im laufenden vierten Quartal eine noch etwas stärkere Erholung, welche darauf basiert, daß AMDs Radeon R300 Serie nunmehr mit mehr Lösungen und damit mehr Vielfalt im Markt steht sowie die Radeon Nano/Fury Serie besser lieferbar wird. Zudem hat nVidia nunmehr bei seiner GeForce 900 Serie (vorerst) sein Pulver verschossen und ergibt sich für AMD auch darüber die Chance, vielleicht etwas aufzuholen.

        Ein Marktanteil selbst zu diesen für AMD sehr schwierigen Zeiten von mindestens 25% muß in jedem Fall angestrebt werden, alles darunter sieht für einen Markt mit schließlich nur zwei Anbietern einfach nur desaströs aus. Die ganz großen Sprünge sind natürlich kaum zu erwarten – dafür braucht es dann wirklich neue Hardware, was aber kaum vor dem Sommer 2016 passieren wird, also noch mehr als drei Quartale entfernt liegt. Der insgesamte Markt ging wie gesagt gegenüber dem Vorquartal sehr deutlich um +27,6% nach oben – gegenüber dem Vorjahresquartal verlor man allerdings trotzdem um -3,9%, an einem wirklich steigenden Markt kann also am Ende doch keiner genesen. AMDs Schwäche fällt also auch noch in eine blöde Phase, wo der PC insgesamt verliert und damit das Hauen und Stechen um die verbleibenden Umsätze immer härter wird. Durch diese Phase muß AMD durch, erst der Start der 14/16nm-Generation bietet wie gesagt die Chance auf eine echte Verbesserung."
      • Von Pro_PainKiller
        AW: GPU-Marktanteile: Geforces und Radeons legen stärker zu als Intel-GPUs im Q3/2015

        Billig & Ladenhüter (R390 / R380 Rebrand's von 25. September 2013) = bedeuten nicht gleich gut! AMD's "New Era of PC Gaming" ( Treiberprobleme / Bildschirm bleibt schwarz, etc. ) AMD claims its R390 series is a new chip -- but it's not!

        Das Q3 ist abgeschlossen - somit sind die Zahlen, wie sie sind... und eben nicht rosig für AMD. Wir sind nun Mitte Q4 (Oktober, November, Dezember) demnach gibt es ein 'Sensations-Quartal Q4' für AMD - dank massenhaft alten R9 390 die mit geringer Margen abverkauft werden & neuen quersubventionierten Gamebundles um diese 300W Lagerware loszuwerden.

        Ein gute Zusammenfassung gibt's bei => Die Grafikchip- und Grafikkarten-Marktanteile im dritten Quartal 2015 | 3DCenter.org

        "Viel interessanter ist daher auch die zweite Meldung, welche sich auf den sogenannten "Add-in Board" Markt bezieht und damit die in Desktop-Grafikkarten verbauten Grafikchips meint. Dies umfasst dann auch Grafikkarten für professionelle Einsatzzwecke, nicht aber Mobile-Grafiklösungen – selbst wenn man jene (meistens verbaut im MXM-Format) technisch gesehen auch als Add-in Boards bezeichnen könnte. Aber auch die Beschränkung nur auf Desktop-Grafikkarten hat ihre Nachteile: Es werden hierbei natürlich auch alle in (billigen) OEM-PCs verbauten LowCost- und LowEnd-Grafiklösungen mitgezählt, welche sicherlich einen erheblichen Stückzahlen-Anteil auf die Waage bringen. Die reine Erfassung von Gamer-Grafikkarten oder wenigstens nur der Verkäufe des Retail-Segments würde sicherlich etwas andere Zahlen ergeben. So muß man damit leben, was man hat – und dies sind insgesamte Zahlen zu den Stückzahlen-Verkäufen an Grafikchips für Desktop-Grafikkarten.

        Hierbei konnte AMD gegenüber dem Tiefpunkt vom letzten Quartal leicht aufholen, hat dabei allerdings den kritischen Bereich mitnichten verlassen. Auch 18,8% Marktanteil sind immer noch (klar) zu wenig, um langfristig mitspielen zu können. Auf derart niedrigen Marktanteilen muß man immer dem Risiko gewahr sein, bei OEMs, AIBs, Ausschreibungen, etc. einfach nicht mehr beachtet zu werden – schon allein, weil eine extra Betrachtung bei einem (vergleichsweise) so kleinen Anbieter nicht lohnt. Hier liegt ja auch der Grund dafür, wieso alle früheren Wettbewerber zu AMD und nVidia letztendlich den Rückzug antreten mussten: Selbst das Fischen in gewissen Nischen oder Teilmärkten bringt auf diesem Markt nichts, man muß entweder ein großer, potenter Anbieter sein – oder hat auf diesem Markt augenscheinlich keine Chance.

        Wenigstens kann man aus der bestehende Malaise den kleinen Hoffnungsschimmer mitnehmen, daß AMD zu Zeiten, wo man selber entweder nur Refresh-Lösungen oder aber nur schlecht lieferbare neue Spitzenprodukte anbieten konnte, währenddessen nVidias Maxwell-2-Architektur echte Beliebtheits-Rekorde aufstellt (laut unserer letzten Umfrage bei 83,8% zugunsten von nVidia zwischen den jeweils neuesten AMD- und nVidia-Generationen), eben nicht noch weiter abgerutscht ist. Trotzdem bleiben die gezählten 18,8% Marktanteil zu wenig für AMD, da muß mehr kommen. Vielleicht ergibt sich im laufenden vierten Quartal eine noch etwas stärkere Erholung, welche darauf basiert, daß AMDs Radeon R300 Serie nunmehr mit mehr Lösungen und damit mehr Vielfalt im Markt steht sowie die Radeon Nano/Fury Serie besser lieferbar wird. Zudem hat nVidia nunmehr bei seiner GeForce 900 Serie (vorerst) sein Pulver verschossen und ergibt sich für AMD auch darüber die Chance, vielleicht etwas aufzuholen.

        Ein Marktanteil selbst zu diesen für AMD sehr schwierigen Zeiten von mindestens 25% muß in jedem Fall angestrebt werden, alles darunter sieht für einen Markt mit schließlich nur zwei Anbietern einfach nur desaströs aus. Die ganz großen Sprünge sind natürlich kaum zu erwarten – dafür braucht es dann wirklich neue Hardware, was aber kaum vor dem Sommer 2016 passieren wird, also noch mehr als drei Quartale entfernt liegt. Der insgesamte Markt ging wie gesagt gegenüber dem Vorquartal sehr deutlich um +27,6% nach oben – gegenüber dem Vorjahresquartal verlor man allerdings trotzdem um -3,9%, an einem wirklich steigenden Markt kann also am Ende doch keiner genesen. AMDs Schwäche fällt also auch noch in eine blöde Phase, wo der PC insgesamt verliert und damit das Hauen und Stechen um die verbleibenden Umsätze immer härter wird. Durch diese Phase muß AMD durch, erst der Start der 14/16nm-Generation bietet wie gesagt die Chance auf eine echte Verbesserung."
      • Von ATIR290 Software-Overclocker(in)
        AW: GPU-Marktanteile: Geforces und Radeons legen stärker zu als Intel-GPUs im Q3/2015

        Sollte besser ausgebaut werden da billiger und weitaus besser lieferbar.
        Zudem wurden im letzten guten 1 Monat massenhaft R9 390 verkauft. Diese Zahlen fließen noch nicht ins 3-te Quartal mit ein.

        Die Spielebundle sollten nochmals den Verkauf ankurbeln!
      • Von Pro_PainKiller
        AW: GPU-Marktanteile: Geforces und Radeons legen stärker zu als Intel-GPUs im Q3/2015

        Hier sind die neusten Zahlen im Jon Peddie Report für das abgelaufene Q3 / 2015 Quartal - Nvidia hält weiterhin einen komfortablen GPU Marktanteil von 81.1% aller Desktop / PC Graphics Add-in-Board (AIB).

        AMD kann trotz der neuen AMD Radeon R9 Fury X / Nano Series Grafikkarten Release mit HBM Memory nur 0,8 % GPU Markanteil in Q3 2015 zulegen - Desktop / PC Graphics Add-in-Board (AIB) Report => Add-in board market increased in Q3’15; AMD gains market share - Jon Peddie Research
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
        AW: GPU-Marktanteile: Geforces und Radeons legen stärker zu als Intel-GPUs im Q3/2015

        Glaube ich nicht, alles käs. Dieses Video sollte einiges erklären https://www.youtube.com/w...
        Besonders gegen Ende wird alles klar.
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        AW: GPU-Marktanteile: Geforces und Radeons legen stärker zu als Intel-GPUs im Q3/2015

        Zitat von z4x
        nur das die Quelle hat NV selber ist, weshalb man die Aussagekraft durchaus anzweifeln kann.
        Die Quelle ist Jon Peddie Research.
        Nvidia hat nur einmal einen Graph auf Basis der Zahlen von JPR gezeichnet.
        Es gibt noch ein anderes Haus, welches den Markt beobachtet, da kommt AMD auch nicht viel besser weg.
        Q2 war einfach ein totaler Tiefpunkt was AMDs dGPU Marktanteil von verkauften Einheiten anging.
      Direkt zum Diskussionsende
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