Intel will stärker im Grafikkarten Segment vertreten sein
Eric Mentzer, Vizepräsident und Chef der Grafikabteilung, hat heute auf dem Intel Investor Meeting bekanntgegeben, dass man stärker in den Grafikmarkt investieren will.
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Intel-Wafer mit Larrabee-Chips (Bild: Informationweek.com)
Intel ist bisher eine feste Größe, sogar Marktführer, wenn es um onboard Grafiklösungen geht. Allerdings sieht man dieses Engagement als nicht ausreichend an und möchte expandieren.
Dabei sollen nicht nur die auf Mainboards verbauten Grafikeinheiten verbessert werden, sondern auch gleich komplett in die CPU wandern. Damit spart man sich Platz auf den Boards, die man anderweitig nutzen kann, die Betonung liegt auf kann. Man kann sich aber natürlich auch einfach nur die Kosten dafür sparen und diese Sparte unter Umständen verkleinern oder ganz auflösen. Durch diesen Schritt wird aber auch die Geschwindigkeit deutlich steigen. Laut Intel sollen 2010 auf diese Weise integrierte Chips zehn Mal schneller sein, als Lösungen von 2006/07.
Wie das Ganze aussehen wird können Sie selbst erleben, wenn gegen Ende diesen Jahres, bzw. Anfang nächsten Jahres die Nehalem-Prozessoren (Havendale) auf den Markt kommen. Diese sollen bereits Ressourcen aus Intels Larrabee-Projekt für in die CPU integrierte Grafik nutzen.
Auch Nutzer mit Hunger auf noch mehr Leistung sollen mit Zusatzchips unter anderem in Form von Larrabee bedient werden. Dessen Technologie sollte eigentlich seinen Weg auf einen CPU-Die finden, aber Intel hat auch kräftig bei Grafikkartenherstellern geklingelt, so dass wir vielleicht sogar schon bald Grafikkarten mit Intel-Chip sehen könnten.
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Larrabee: Als Terascale entwickelte massiv-parallele x86-Architektur. Nun soll sie bald Einzug in den PC unter anderem zur Grafikberechnung halten. (Bild: Intel)
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