Intel Xe: Chip mit 768 Shader-Einheiten gesichtet
Im Internet ist einmal mehr eine Xe-Grafikeinheit aufgetaucht. Dieses Mal mit ganzem Namen als "Intel Iris Xe Graphics". Es dürfte sich um die oberste Ausbaustufe für die Tiger-Lake-U-Prozessoren handeln, von denen man glaubt, dass sie in den kommenden Wochen vorgestellt werden.
Im Internet ist mal wieder ein Xe-Chip aufgetaucht. Dieses Mal in Form von 96 Ausführungseinheiten (Execution Units, EU9), die wiederum für 768 Shader-Einheiten stehen. Man geht davon aus, dass die "Intel Iris Xe Graphics" auf einem Tiger Lake U genutzt wird, der so mit der Gen-12-Einheit die doppelte Grafikleistung aufbringen soll als noch der Vorgänger.
Die gezeigte Einheit soll die beste Konfiguration der Xe-Low-Power-Einheiten sein, also jener, die im unteren Leistungssegment unterwegs sind und vor allem als integrierte Grafikeinheiten eingesetzt werden, aber auch schon als DG1 im Umlauf waren. Die DG1 ist aber lediglich eine dedizierte Grafikkarte für Softwareentwickler, die sich so an die Eigenheiten von Xe herantasten können.
Für Notebooks könnte die Entwicklung einigermaßen interessant sein, weil die dann ohne dedizierte Einheit schlagartig spieletauglicher werden. Das mag zwar vielleicht immer noch nicht für das ganz große Geschäft reichen, dürfte aber bis in Mittelfeld hinein doch einiges an Optionen abdecken. Intel hat jedenfalls schon damit begonnen, die Einheiten auch im Blick auf Spiele zu bewerben und man muss auch gar nicht mehr ewig warten, bis sie in Tiger Lake U zu finden sind. Die CPUs sollen in den kommenden Wochen starten und wird dann vor allem in Ultrabooks zu finden sein, wo sie voraussichtlich um 28W TDP nutzen können.
Die Performance der 768 Shadern dieser Einheit ist voraussichtlich vergleichbar mit einer Geforce MX350. In frühen Tests hatte die Xe die Nvidia-Karte leicht hinter sich gelassen.
Quelle: Sisoftware via @TUM_APISAK


MfG
Aber das könnte man dann ja immer sagen: wozu AMD kaufen, wenn Nvidia die Performance schon längst bietet?
Aber die Vorteile bestehen dank der neuen Ryzen CPUs nicht mehr und das was Rotkäppchen so begeistert gibt es eben schon. Man muss also nicht auf etwas warten, was "eventuell" eine gleiche Leistung abliefern könnte und erst "irgendwann" mal kommt.
MfG
MfG
Aber das könnte man dann ja immer sagen: wozu AMD kaufen, wenn Nvidia die Performance schon längst bietet?
Das ist also nicht die Frage.
In der Vergangenheit hatten die Intel HD Chips mehrere Vorteile: 1. sehr hohe Effizienz, teils deutlich vor AMD. Treibervorteile beim Officebenutzen (dafür Nachteile bei Spielen), besserer Linux Support, Features wie Quicksync.
Wer also nicht anspruchsvoll war, war auf jeden Fall mit den iGPUs ganz gut beraten. Wenn jetzt such noch massiv an der Leistung geschraubt wird, könnte der Preisbereich um 200 Euro in 2 Jahren wieder interessant werden
MfG