Grafikkarten: Noch monatelang hohe Preise - Besserung erst mit der nächsten Generation?
Angeblich soll sich die Liefersituation bei Grafikkarten auch in den kommenden Monaten nicht verbessern. Ganz im Gegenteil: Es könnte sogar leichte Preissteigerungen geben. Eine Verbesserung der Lage wird hingegen erst mit den neuen Generationen von AMD und Nvidia erwartet.
Wer sich dieses Jahr eine neue Grafikkarte zulegen wollte, der wurde mit einer miserablen Marktsituation Preisen konfrontiert. Auch wenn AMD und Nvidia im Jahresverlauf mehrere neue Grafikkarten auf den Markt gebracht haben, so waren die entsprechenden Modelle nie gut erhältlich und zudem stets deutlich teurer als die UVP. Wer derzeit eine Radeon RX 6700 XT kaufen möchte, der zahlt dafür laut PCGH-Preisvergleich beispielsweise mindestens 950 Euro und damit fast exakt das doppelte der Preisempfehlung.
Warten auf RX 7000 und RTX 4000
Wer wenigstens zu Weihnachten auf eine Entspannung der Liefersituation hofft, der könnte aber leider enttäuscht werden. Laut Winfuture, die sich auf einen Bericht von Digitimes beziehen, soll die Lage in den nächsten Monaten sogar noch schlimmer werden. Mit Verweis auf (Fertigungs-)Mitarbeiter aus Taiwan wird prognostiziert, dass die Nachfrage nach Grafikkarten auch im ersten Halbjahr 2022 noch hoch bleiben wird.
Die beiden Hauptabnehmer sollen dabei weiterhin Spieler und Miner sein. Letztere werden zwar im Lauf der nächsten Monaten vermutlich etwas an Relevanz verlieren, doch das soll durch eine höhere Nachfrage durch die Spieler kaschiert werden. Die Nachfrage wird also voraussichtlich nicht abflachen. Gleichzeitig soll außerdem auch ein Anstieg der Produktionsmenge nicht möglich sein, da zumindest Nvidias RTX-3000-Grafikkarten an Samsungs 8-nm-Prozess gebunden sind, und dieser immer noch nicht die gewünschte Ausbeute erreicht. Insgesamt sollen die Preise für Radeon- und Geforce-Grafikkarten in den kommenden Monaten daher gleich bleiben oder sogar noch leicht ansteigen.
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Eine Verbesserung wird es laut dem Bericht voraussichtlich erst mit der nächsten GPU-Generation geben, mit der sich Marktführer Nvidia von Samsung lösen und hin zu TSMC wechseln soll. Allzu realistisch scheint diese Hoffnung aber nicht, denn TSMCs 5-nm-Prozess wird auch von zahlreichen anderen Unternehmen nachgefragt. Im Moment fertigt beispielsweise AMD die aktuellen Radeon-GPUs in TSMCs 7-nm-Verfahren, und auch hier ist die Liefersituation katastrophal. Es ist unklar, warum das mit dem Wechsel auf die 5-nm-Fertigung besser werden sollte.
Quelle: Winfuture

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Bitter.... Krieg um Grafikkarten