Grafikkartenhersteller erhöhen Chip-Bestellung in Hoffnung auf hohe Mining-Nachfrage
Die Board-Partner von AMD und Nvidia haben die Chip-Bestellungen laut Medienbericht erhöht, um der Nachfrage beim Mining gerecht zu werden. Offenbar rechnet man mit gleichbleibenden oder steigenden Absätzen in diesem Segment. Für Spieler könnte der Vorteil sein, dass sich der Markt etwas entspannt.
Während die Hardware-Enthusiasten hoffen, dass der Spuk um das Cryptomining bald ein Ende hat und damit die Preise wieder fallen, gehen die Board-Partner offenbar von einer gleichbleibend hohen oder steigenden Nachfrage aus. Die sollen nämlich laut Berichten aus Taiwan, die sich auf die sogenannte Upstream Supply Chain berufen, mehr Chips bei AMD und Nvidia geordert haben und die Nachfrage zu decken. Offenbar erwartet man, dass die Nachfrage hoch bleibt.
Für Spieler könnte die Entwicklung am Ende gut ausgehen, denn höhere Stückzahlen auf dem Markt bedeuten natürlich, dass die Verfügbarkeit trotz hoch bleibender Nachfrage durch das Mining besser wird und damit auch die Preise sinken. Das allerdings ist auch davon abhängig, wie sich der Kryptomarkt weiterentwickelt. Mit oft zunehmender Schwierigkeit, eine Kyptowährung zu minen, wechseln viele oft zur nächsten Währung, die derzeit wie Pilze aus dem Boden sprießen.
In manchen Fällen kann es sich auch lohnen, den Mehraufwand einzugehen oder noch mehr Hardware bereitzustellen, um schneller die entsprechenden Blöcke für die Blockchain zu errechnen. Nämlich dann, wenn der Kurs der Währung den Mehraufwand wieder einspielt.
Ende August jedenfalls entspannten sich die Preise wieder etwas und die Geforce GTX 1070/1080/1080 Ti wurden etwas unter ihren Höchständen gehandelt. Was aber nicht bedeutet, dass die Ware günstig geworden wäre oder gut verfügbar. Bei AMD sieht es in der Regel preislich etwas schlechter aus, weil die Karten zum Schürfen von Kryptogeld besonders beliebt sind.

Ich kann gut verstehen, dass sich viele Leute nach einer Alternative zum Euro, dem Dollar oder dem Yen sehnen. Gründe dafür wurden ja schon angesprochen. Immer mehr Leute fragen sich auch, was es den Staat angeht, wie viel Geld man auf der hohen Kante hat. Man sieht Bestrebungen, Bargeld abzuschaffen um finanzielle Transaktionen transparenter zu machen. Vieles passiert unter dem Vorwand der Terrorabwehr, z.B. Abschaffung des 500€-Scheins.
Sparen lohnt sich auch nicht mehr seit Einführung der Niedrigzinspolitik. Noch ein Grund fürs Kryptomining. Im Prinzip sind diese niedrigen Zinssätze nichts weiter als Enteignung, da man aufgrund der Inflation Geld verliert.
Also ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass Bitcoin und Co.-Transaktionen nicht nachvollziehbar wären.
Nur Bares ist wahres, da ändern auch andere Digitalwährungen nichts dran.
Im übrigen ist die Inflation keine ENteignung. Dazu müsste der Wert zu jemand anderem wandern. Die Inflation ist schlicht eine Entwertung, ein Wertverlust. Und glaub mir, welche EZB-Leitzinsen gerade aufgerufen werden, ändert rein garnichts für den Kleinsparer. Diese Leitzinsen sind für Investments, Finanzinstitute und europäisch integrierte Konzerne relevant, nicht für Otto-Normalbürger.
Wir haben auch vor der sog. ''Niedrigzinspolitik'' nach Abzug der Inflation keinen großen Gewinn mit Sparbüchern und dergleichen gemacht.
Wenn die sich verkalkulieren, dann gibt es vielleicht auch mal wieder günstigere Mittelklassekarten.
Ist doch egal, ob sie das "hoffen", ganz offensichtlich und auf jeden Fall MÜSSEN sie die Produktion steigern.
MfG
Mit diesem Mist verdienen sich der Anbieter, Stromlieferanten und zwischenzeitlich auch die Hardwarehersteller dumm und dämlich. Wer glaubt jemand würde das aus reiner Menschenliebe machen, dem kann man auch nicht mehr helfen. Auf eine nicht mehr lohnende virtuelle Währung wird einfach eine neue, wieder lukrativ zu farmende Währung folgen.
Bei Polaris bzw. Pascal wird's am Ende aber wohl eher von den Speicherherstellern abhängen.