HD 7000M: Spezifikationen der umbenannten 40-nm-Chips verfügbar, Notebooks noch diese Woche verfügbar

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Passend zum Release der schnellsten Single-GPU in Form der HD 7970 hat AMD die Verfügbarkeit und Spezifikationen der HD 7000M-Reihe bekannt gegeben. Hier gibt es jedoch keine große Überraschung: Bei allen bisher verfügbaren Chips handelt es sich um umgelabelte 40-nm-GPUs.

AMD hat uns per Pressemitteilung darüber informiert, dass die mobilen Ableger der HD 7000-Reihe schon im Laufe der aktuellen Woche verfügbar werden. Die Spezifikationen der bisher erhältlichen Chips lesen sich jedoch vertraut. Hier präsentiert AMD mal wieder alten Wein in neuen Schläuchen. Modelle im 28-nm-Verfahren sind bisher noch nicht vertreten.

Die Ableger der Radeon HD 7600M und 7500M basieren auf dem derzeit schnellsten mobilen Chip der 7000er Serie. Hier treffen 480 Streamprozessoren auf 24 Textureinheiten und acht Rasterendstufen. Deutlich schmaler fällt die HD 7400M-Familie aus. Die Streamprozessoren wurden auf 160 beschnitten. Textureinheitengibt es nur noch acht, während sich die Rasterendstufen auch vier belaufen. Die Radeon HD 7300M bietet die gleiche Zahl an Textureinheiten und Rasterendstufen, bietet aber nur noch 80 Streamprozessoren. Wie hoch die Taktraten der Chips ausfallen, verrät AMD nicht. In der Pressemitteilung heißt es allerdings, dass einige Chips höhere Taktraten erreichen werden als die bereits etablierten 40-nm-Chips.

Quelle: AMD

  Radeon HD 7600M Radeon HD 7500M Radeon HD 7400M Radeon HD 7300M
Streamprozessoren  480 480 160 80
Textureinheiten  24 24 8 8
Rasterendstufen  8 8 4 4
Shadermodell  5.0  5.0  5.0  5.0

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: HD 7000M: Spezifikationen der umbenannten 40-nm-Chips verfügbar, Notebooks noch diese Woche verfügbar

        Zitat von Mel0ne
        Danke für die Erklärung!

        Dann waren bei der VLIW 5 bzw. 4 Architektur wohl 4/5 Streamprozessoren zu einem Shader zusammengefast und jetzt kamen 1D-Shader, wo dann jeder wohl alles kann.

        Du wirfst da was durcheinander^^
        Sowohl VLIW als auch CUDAs sind seit langer Zeit Unified Shader die alles können. Der Unterschied liegt in der Art, wie diese angesprochen/Ausgelastet werden. Grob gesagt hat NVidia eine kleinere Anzahl an (größeren) Shadereinheiten (512 bei der GTX580) die alle normalerweise voll ausgelastet sind weil jeder Shader einen Befehl abarbeitet (1D genannt). Vorteil ist eine nahezu 100%tige Auslastung, Nachteil ist bei gemischten Komplexitätsgraden, dass ein Shader mit leichter Aufgabe eher auf einen anderen mit schwerer Aufgabe warten muss wenns dumm läuft. Die AMD GPUs vor GCN (der HD7000er Serie) basieren auf der "Very Long Instruction Word" Methode bei der 4 oder 5 Untereinheiten jeweils einen (eben sehr langen/komplexen) Befehl abarbeiten können. Sind beispielsweise nur einfachere Befehle vorhanden ist es daher oft schwierig die Einheiten auszulasten da wenn 2 von 5 den Befehl bereits erledigen die anderen 3 nichts tun. Werden die Einheiten aber alle voll ausgelastet erreichen sie als Vorteil eine immense Rechenleistung.

        Das ist einer der Gründe, warum die AMD GPUs in der theoretsichen Rechenleistung die GeForces meilenweit abhängen und dennoch in Spielen nicht schneller sind (waren).
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: HD 7000M: Spezifikationen der umbenannten 40-nm-Chips verfügbar, Notebooks noch diese Woche verfügbar

        Zitat von Mel0ne
        Danke für die Erklärung!

        Dann waren bei der VLIW 5 bzw. 4 Architektur wohl 4/5 Streamprozessoren zu einem Shader zusammengefast und jetzt kamen 1D-Shader, wo dann jeder wohl alles kann.

        Du wirfst da was durcheinander^^
        Sowohl VLIW als auch CUDAs sind seit langer Zeit Unified Shader die alles können. Der Unterschied liegt in der Art, wie diese angesprochen/Ausgelastet werden. Grob gesagt hat NVidia eine kleinere Anzahl an (größeren) Shadereinheiten (512 bei der GTX580) die alle normalerweise voll ausgelastet sind weil jeder Shader einen Befehl abarbeitet (1D genannt). Vorteil ist eine nahezu 100%tige Auslastung, Nachteil ist bei gemischten Komplexitätsgraden, dass ein Shader mit leichter Aufgabe eher auf einen anderen mit schwerer Aufgabe warten muss wenns dumm läuft. Die AMD GPUs vor GCN (der HD7000er Serie) basieren auf der "Very Long Instruction Word" Methode bei der 4 oder 5 Untereinheiten jeweils einen (eben sehr langen/komplexen) Befehl abarbeiten können. Sind beispielsweise nur einfachere Befehle vorhanden ist es daher oft schwierig die Einheiten auszulasten da wenn 2 von 5 den Befehl bereits erledigen die anderen 3 nichts tun. Werden die Einheiten aber alle voll ausgelastet erreichen sie als Vorteil eine immense Rechenleistung.

        Das ist einer der Gründe, warum die AMD GPUs in der theoretsichen Rechenleistung die GeForces meilenweit abhängen und dennoch in Spielen nicht schneller sind (waren).
      • Von Mel0ne Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: HD 7000M: Spezifikationen der umbenannten 40-nm-Chips verfügbar, Notebooks noch diese Woche verfügbar

        Danke für die Erklärung!

        Dann waren bei der VLIW 5 bzw. 4 Architektur wohl 4/5 Streamprozessoren zu einem Shader zusammengefast und jetzt kamen 1D-Shader, wo dann jeder wohl alles kann.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: HD 7000M: Spezifikationen der umbenannten 40-nm-Chips verfügbar, Notebooks noch diese Woche verfügbar

        Zitat von Mel0ne
        OT:Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Streamprozessoren und Shadern?

        Ein Shader ist eine Programmanweisung (SOFTWARE!!), die dem Grafikchip mitteilt, dass er mit bestimmten Bildinhalten nachträglich etwas tun soll, beispielsweise eine glatte Wasseroberfläche mittels Shaderprogramm zu einem realistischen Wellenmuster zu formen. Wieder ein anderer Shader setzt beispielsweise dann die Lichteffekte realistisch ein, mittlerweile werden sie sogar für Bildglättung (FXAA zum Beispiel) genutzt.
        Da Spiele immer mehr Gebrauch von diesen kleinen "Nachbearbeiterprogrammen" machten wurden irgendwann Einheiten in die Grafikkarten eingebau, die nur speziell diese Rechenoperationen durchführen konnten, die Pixelshader für Pixel und die Vertexshader für Geometrie.
        Später hat man dann diese Funktionen zusammengelegt und Unified Shader eingebaut, die beides berechnen können (je nachdem was grade gebraucht wird) um die Auslastung zu verbessern.
        Diese Unified Shader Module wurden dann umgangssprachlich in den GPUs "Shadereinheiten" genannt. Natürlich wurden diese von jedem individuell weiterentwickelt - und um das werbewirksam zu unterstreichen nennt AMD sie mittlerweile "STREAM-Units" und NVidia "CUDA-Cores".

        Auch sollte erwähnt werden, dass es - wo früher nur ein kleiner Teil der GPU aus solchen Einheiten bestand - es heute ein sehr großer Teil ist da heutige Spiele sehr sehr shaderlastig sind im gegensatz zu den Klassikern die im Prinzip nichts taten als Dreiecke Zeichnen und Texturen drüber zu legen.
      • Von takan BIOS-Overclocker(in)
        AW: HD 7000M: Spezifikationen der umbenannten 40-nm-Chips verfügbar, Notebooks noch diese Woche verfügbar

        Zitat von Mel0ne
        ...

        OT:Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Streamprozessoren und Shadern?
        die berechnen bestimmte sachen, und sind dafür speziel ausgelegt, gibt da keine universelle "recheneinheit" die effizient genug wäre, somit sind speziele kerne besser soweit ich weiss
      • Von Mel0ne Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: HD 7000M: Spezifikationen der umbenannten 40-nm-Chips verfügbar, Notebooks noch diese Woche verfügbar

        Die hätten wenigstens mal die 28nm Fertigung einführen können, wenn auch noch mit 5D-Shadern.

        Hoffentlich kommen bald mal die Notebook-Ableger mit 28nm und GCN.

        OT:Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Streamprozessoren und Shadern?
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