Ungewöhnliche Aktion in Vietnam: Grafikkarten werden kiloweise verkauft
Ein Video aus Vietnam zeigt eine wohl nicht ganz ernst gemeinte Szene: Ein Straßenhändler bietet dort Grafikkarten an. Der Preis ergibt sich dabei, wie bei einem Gemüsehändler, anhand des Gewichts.
Nachdem AMD und Nvidia im September 2020 ihre ersten RTX-3000- und RX-6000-Grafikkarten vorgestellt hatten, gab es unter Spielern schnell Ernüchterung: Über viele Monate hinweg waren die Grafikkarten kaum und nur zu überhöhten Preisen verfügbar. Hintergrund waren eine hohe Nachfrage durch Spieler - Stichwort Lockdown - und Kryptominer. Eine richtige Entspannung der Situation ließ lange auf sich warten, spätestens zur Jahresmitte 2022 sah die Situation aber endlich besser aus: Der Mining-Crash kam. Zwischen April und Juni fiel der Ethereum-Kurs auf ein Drittel seines Wertes und seitdem konnte er sich kaum erholen.
Grafikkarten im Überfluss
Für Miner wurde das Mining damit reichlich unattraktiv, sodass die Nachfrage nach Grafikkarten einbrach und viele Mining-Farmen aufgelöst wurden. Dementsprechend kam es zu einer Überversorgung an Gebraucht-Grafikkarten, die auch den Markt für neue Modelle belastet. Für Spieler brachte das wiederum zuletzt sinkende Preise, während Mining-Farmen vor einem Problem stehen: Wohin mit den ganzen Grafikkarten?
Eine lustige Lösung für dieses Problem zeigt derzeit ein Facebook-Video aus Vietnam: In einer wohl nicht ganz ernst gemeinten Szene ist dort ein Händler zu sehen, der seine Grafikkarten auf der Straße anbietet. Unverpackt und gestapelt liegen sie dort in Kisten oder direkt auf dem Teppich, sodass Passanten ihre Ware direkt begutachten können.
Nicht nur die Darbietung, sondern auch die Preisgestaltung erinnert dabei an einen Gemüsehändler - denn die Grafikkarten werden nicht pro Stück, sondern kiloweise verkauft. Im Video ist zu sehen, dass die Grafikkarten nach der Auswahl durch den Kunden erst gewogen werden, bevor es an die Bezahlung geht. Anschließend werden die Modelle ganz klassisch in eine Kunststofftüte verpackt und so auf die Reise in den PC des Kunden geschickt.
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Ob die Grafikkarten dann, nach der Lagerung an der freien Luft und auf einem dreckigen Teppich, noch tadellos funktionieren würden, ist fraglich. Die Idee, Grafikkarten wie Gemüse zu verkaufen, dürfte sich somit kaum durchsetzen. Schade eigentlich - schließlich könnte man so vielleicht an das eine oder andere Schnäppchen kommen. Und unser Grafikkarten-Guru Raff müsste künftig einen Performance-pro-Gewicht-Chart in die Tests einpflegen.
Quelle: Tom's Hardware

Könnt froh sein das es nur 2-3 tausend euro sind
Die Garantie von 4 Jahren konnte ich ohne Probleme online von meinem Account aus mit der Rechnung und dem Namen des Erstkäufers verlängern.