Grafikkarten-Markt: Intel mit weniger Stückzahlen, Nvidia mit leichtem Plus, AMD nahezu konstant
Das Marktforschungsunternehmen Jon Peddie Research (JPR) hat den Grafikkarten-Markt genauer untersucht und die Marktanteile statistisch ausgewertet. Verlierer im ersten Quartal 2013 war demnach Intel mit 5,3 Prozent weniger verkauften Einheiten und einem um 1,3 Prozent geringeren Marktanteil.
Statistisch gesehen, stecken in einem verkauften PC immer mehr Grafikchips. Zu dieser Erkenntnis kam das Marktforschungsunternehmen Jon Peddie Research im Rahmen einer Marktforschungsstudie. Wer nun an Dual-GPU-Grafikkarten denkt, liegt falsch. Trotz immer leistungsstärkeren integrierten Grafikeinheiten werden in Komplett-PC-Systeme nach wie vor dedizierte Grafikkarten eingebaut. 2001 soll die Zahl der verbauten Grafikchips noch bei 1,2 Einheiten je PC gelegen haben. Zwölf Jahre später sei dieser Wert auf 1,4 Einheiten gestiegen.
Ebenfalls untersucht wurde die Bewegung der Marktanteile im Grafikkarten-Markt. Durch die hohe Anzahl von integrierten Grafikeinheiten belegt Intel mit 61,8 Prozent nach wie vor den Spitzenplatz. Jedoch konnte Intel vom vierten Quartal 2012 hin zum ersten Quartal 2013 5,3 Prozent weniger Einheiten verkaufen. In der Folge verlor Intel 1,3 Prozentpunkte der Marktanteile (vorher 63,1 Prozent). Im gleichen Zeitraum konnte Nvidia ein Stückzahl-Plus von 3,6 Prozent einfahren. Der Marktanteil stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 18 Prozent. Trotz einem leichten Rückgang der verkauften Stückzahlen bei AMD (-0,3 Prozent), konnte der Marktanteil um 0,6 Prozentpunkte auf 20,2 Prozent angehoben werden. Dies ist im Vergleich zu 2012 aber immer noch fünf Prozentpunktepunkte weniger.
In der Summe wurden 3,2 Prozent weniger Grafikchips verkauft, als im Vorquartal. Der PC-Markt schrumpfte abermals um 13,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr schrumpfte der Markt für Grafikkarten und für PCs nahezu gleich. Es wurde ein Absatzeinbruch von 12,9 Prozent für Grafikchips und 12,6 Prozent für Komplett-PCs verzeichnet. Der Grafikchip-Hersteller Matrox taucht nicht mehr in der Liste auf. Grund hierfür ist die Verlegung hin zu den Spezialgebieten Militär und Gesundheitswesen. VIA/S3 nimmt ebenfalls eine nur noch unbedeutende Rolle ein.
Quelle: JPR

Sind halt alle Sparten, GPU, CPU, APU, Chipsätze, FirePro usw.
Bei Nvidia das gleiche, GPUs, Tesla, Quadro, Tegra usw.
Aber meistens geben die Firmen an, welche Sparte welchen Umsatz und Gewinn regeneriert hat.
Bei AMD waren es glaube ich 19 - 30 Mio. Dollar, Nvidia eher 100-200 glaub.
Blieb mir ungefähr so grob in Erinnerung.
Was mir gerade noch auffällt: Man muss natürlich dazu sagen, dass in den AMD Geschäftszahlen auch die Prozessorsparte steckt, nicht nur das Grafikkartengeschäft. Besonders aussagekräftig ist so ein Vergleich der Geschäftszahlen deswegen nicht, wenn man etwas über Grafikkarten wissen möchte.
Bei den Geschäftszahlen sieht AMD schon seit Gründung wohl sehr wechselhaftig aus und eher negativ, denn positiv.
Nvidia geht es echt gut.
Stimmt, da habe ich wirklich beim Umsatz geguckt, tut mir Leid
Dann sind es eben 580 Millionen Gewinn bei Nvidia und 1,1 Milliarden verlust bei AMD, der Unterschied ist immernoch groß genug
Das waren von beiden wenn schon die Umsätze, Gewinn und Verlust waren bei beiden im Millionenbereich.
nVidia Geschäftsergebnisse Q3/2012: nVidia mit Umsatz- und Gewinnsprung | 3DCenter.org