Aorus RTX 4090 Gaming Box: Gigabyte präsentiert externe Grafikkarte mit Wasserkühlung

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Aorus RTX 4090 Gaming Box
Quelle: Gigabyte

Gigabyte hat mit der Aorus RTX 4090 Gaming Box eine externe Grafikkarte mit Wasserkühlung vorgestellt, welche insbesondere an Gamer und Content Creator adressiert sein soll.

Gigabyte hat mit der Aorus RTX 4090 Gaming Box eine externe Grafikkarte auf Basis der Nvidia Geforce RTX 4090 vorgestellt, welche insbesondere an anspruchsvoll Spieler und Content Creator adressiert sein soll. Das Spitzenmodell aus der Generation Ada Lovelace wird dabei mittels Wasserkühlung gekühlt.

Externe Grafikkarte mit AiO-Wasserkühlung

Der AD102-Grafikprozessor mit sein 16.384 Shadereinheiten und der 24 GiByte große GDDR6X-Grafikspeicher sowie die gesamten Spannungswandler der Grafikkarte sitzen unter einer AiO-Wasserkühlung der Serie Gigabyte Aorus Waterforce, die neben einer kombinierten Kühler-/Pumpeneinheit einen 240 mm messenden Radiator mit zwei hauseigenen 120 mm großen Lüftern. In seiner Pressemitteilung verspricht der Hersteller "beste Kühlleistung bei einem niedrigen Geräuschpegel" zu bieten.

Aorus RTX 4090 Gaming Box Quelle: Gigabyte Aorus RTX 4090 Gaming Box Quelle: Gigabyte

Die 189 x 302 x 172 mm messende Aorus RTX 4090 Gaming Box bringt ein Gewicht von 5,1 Kilogramm auf die Waage und bietet neben einer Kühlerbasis aus Kupfer und einem Aluminium-Radiator die nachfolgenden Produktspezifikationen:

Gigabyte Aorus RTX 4090 Gaming Box (Quelle)

  • 1× Thunderbolt 3
  • 3× USB 3.1 Gen 1
  • 1× Gigabit Ethernet
  • 3× DisplayPort 1.4a
  • 1× HDMI 2.1a

Für die Stromversorgung setzt die externe Grafikkarte auf ein eigenes 850 Watt starkes Netzteil mit Gold-Effizienz, welches über vier 8-Pin-Stecker mittels Adapter mit dem 16-Pin-Anschluss der Nvidia Geforce RTX 4090 verbunden wird. Im Lieferumfang befindet sich zudem ein 50 cm messendes Kabel für den Anschluss der externen Grafikkarte per Thunderbolt 3 an den PC oder das Notebook über USB-C.

Aorus RTX 4090 Gaming Box Quelle: Gigabyte Aorus RTX 4090 Gaming Box

Ein voraussichtlich sehr teures Vergnügen

Weitere Informationen liefert die bereits freigeschaltete Produktseite der Gigabyte Aorus RTX 4090 Gaming Box. Angaben zum Preis und der Verfügbarkeit der neuen eGPU machte der Hersteller bislang nicht. Es ist aber von einem UVP von mehr als 2.200 Euro aufwärts auszugehen. Der direkte Vorgänger mit Geforce RTX 3080 wechselt ab rund 1.500 Euro den Besitzer.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MrWan PC-Selbstbauer(in)
        Ob Gigabyte es geschafft hat, hier trotz AiO-Wasserkühlung wieder genauso eine "suboptimale" (vorsichtig ausgedrückt) Lüftersteuerung zu implementieren wie bei der RTX 4090 Aorus Master?
      • Von MrWan PC-Selbstbauer(in)
        Ob Gigabyte es geschafft hat, hier trotz AiO-Wasserkühlung wieder genauso eine "suboptimale" (vorsichtig ausgedrückt) Lüftersteuerung zu implementieren wie bei der RTX 4090 Aorus Master?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BigBoymann
        Irgendwie bringt mich das ja mal wieder auf die Idee, etwas in Öl zu versenken? Wäre doch eigentlich recht konsequent, die gesamte Graka einfach im externen Gehäuse komplett in nichtleitendem Öl zu versenken?
        Tauchkühlungen sind eine thermisch sinnvolle Maßnahme, wenn viele mittlere Wärmequellen in eng verschachtelten Systemen oder aber sehr leise gekühlt werden müssen. Luftkühlung scheidet da aus, weil sie zu laut wird oder zu große Freiräume für die Luftzirkulation bräuchte (oder alternativ viel Energie für starke Lüfter und vorgekühlte Luft); Wasserkühlung weil man zu viele oder zu komplex geformte Kühlkörper anbringen muss. Eine Tauchkühlung kontaktiert dagegen automatisch jede Wärmequelle und kann auf typischen Chipgrößen ein paar Watt ohne weitere Hilfsmittel abführen.

        Eine externe Grafikkartenbox ist aber beinahe das exakte Gegenteil eines solchen Szenarios. Über 90 Prozent der Abwärme dürften konzentriert auf der GPU und an den Spannungswandlern anfallen, wo man sie leicht mit Kühlkörpern abgreifen kann und aufgrund der hohen Wärmedichte von dutzenden bis einigen hundert Watt selbst in einem Ölbad mittels Kühlkörper verteilen muss. Die Gesamtheizleistung ist dabei außerdem so stark, dass man sie in portablen Abmessungen nicht ohne stärkere Lüfter wieder aus dem Öl rausbekommt, es wird also so oder so kein Fanless-System, und umgekehrt ist das gesamte System ein 1-Platinen-Design, in dem ein Luftstrom leicht direkt zu jeder Wärmequelle geleitet werden kann. Wenn man einen Spezial-Build machen wollte, wäre das eigentlich ein Paradeszenario für Heatpipe-Kühlkörper: Einfache Geometrie, keine langen Wärmeleitwege und überall direkter Zugang zu Frischluft beziehungsweise Möglichkeit zur Wärmeableitung.

        Gigabyte wird es aber gar nicht um die Kühlmöglichkeiten, sondern um Aufwand, Kosten und Werbeeffekt gegangen sein: Man baut eben keine Spezialanfertigung, sondern nimmt eine Standard-Bridge von Thunderbolt auf ein paar andere Anschlüsse nebst PCI-Express, wie sie bereits in diversen Docks und Break-Out-Boxen verwendet werden. Dazu ein Standard-Netzteil, ein recht simples Gehäuse und verbaut wird die dickste Grafikkarte, die man ohnehin im Standard-Portfolio führt. Das Ergebnis ist ein Produkt, dass viel Leistung verspricht (und vermutlich auch halten kann), aber kaum Entwicklungskosten verursacht, die man mit so einer Nischenanwendung nur schwer refinanzieren könnte. Schon dass die Wärme mittels relativ aufwendiger Wasserkühlung über eine Strecke von wenigen Zentimetern zwischen zwei fest eingebaut verkauften Bauteilen gepumpt wird, ist ein kühltechnisch überflüssiger Aufwand. Eine Wasserkühlung nimmt man eigentlich für große Entfernungen oder wenn man die Flexibilität von Schläuchen braucht. Hier erleichtert sie es Gigabyte nur, auch mal eine andere Grafikkarte zu verbauen. Aber einen extra Heatpipe-Kühlkörper passend für diesen Anwendungszweck zu entwickeln und fertigen zu lassen wäre bei einer zu erwarteten niedrigen Stückzahl eben teurer, als einfach die eigentlich unnötig komplexe, aber griffbereit liegende Wasserkühlung einzubauen. Für ein spezifisches PCB oder gar den immensen Aufwand einer Immersionskühlung gilt dies erst recht. (Ganz konkret hat letztere bei so einem teilweise mobilen Einsatzkonzept auch einen handfesten Gewichtsnachteil.)
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Extern, oder intern müsste doch gehen.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Irgendwie bringt mich das ja mal wieder auf die Idee, etwas in Öl zu versenken? Wäre doch eigentlich recht konsequent, die gesamte Graka einfach im externen Gehäuse komplett in nichtleitendem Öl zu versenken?
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