Nvidia Geforce RTX 5000: Hinweise auf den Fertigungsprozess von "Ada Lovelace Next"
Die kommenden Gaming-Grafikkarten der Serie Nvidia Geforce RTX 5000, welche auf Nvidias offizieller GPU-Roadmap noch als "Ada Lovelace Next" auftauchen, sollen die Fertigung ("Node") der Profi-Beschleuniger "Blackwell" übernehmen, heißt es.
Die kommenden Gaming-Grafikkarten der Serie Nvidia Geforce RTX 5000, welche auf der offiziellen GPU-Roadmap von Nvidia momentan noch als "Ada Lovelace Next" auftauchen, sollen die Fertigung ("Node") der Profi-Beschleuniger "Blackwell" übernehmen, heißt es nun in der Gerüchteküche auf X - vormals Twitter.
Geforce RTX 5000 soll Custom-Node "4NP" nutzen
Wie der für gewöhnlich gut informierte @kopite7kimi jetzt erfahren haben möchte, sollen auch die Consumer-GPUs vom Schlage einer GB202, GB203, GB205, GB206 und GB207 die Custom-Node "4NP", welche wiederum auf der Custom-Node "4N" basiert, einsetzen, welche auch schon für die Dual-Die-GPU Nvidia B200 ("Blackwell") zum Einsatz kommt und beim Auftragsfertiger TSMC vom Band läuft. Das würde in Anbetracht der Tatsache, dass die Geforce RTX 4000 aktuell noch das Fertigungsverfahren "4N" nutzen, auch absolut naheliegend.
Wie bereits bei der "4N-Node" handelt es sich bei der "4NP-Node" um einen speziell für Nvidia aufgelegten Fertigungsprozess, eine sogenannte "Custom-Node", die nicht mit der regulären "N4-Node" von TSMC vergleichbar ist. Wenngleich Nvidia-CEO Jensen Huang auf der GTC 2024 mehrfach von 4 Nanometern sprach, so basieren "4N" und "4NP" doch eher auf einem TSMC-Fertigungsprozess in 5 Nanometern.
- N4 = Reguläre Node
- N4P = Reguläre Node
- 4N = Custom-Node Nvidia
- 4NP = Custom-Node Nvidia
Bis zum Release der kommenden Geforce RTX 5000 ("Blackwell"), welche auch als "Ada Lovelace Next" gehandelt werden, wird noch einige Zeit vergehen, doch auch die Gerüchte nehmen weiter an Fahrt auf und werden konkreter (oder auch nicht). Mal ist davon die Rede, dass das Speicherinterface von Geforce RTX 4000 ("Ada Lovelace") übernommen werden und maximal 384 Bit betragen soll, ein anderes Mal soll die Anbindung doch über 512 Bit erfolgen. Wir haben die aktuellen Gerüchte jetzt entsprechend eingeordnet und wagen einen vorsichtigen Blick auf Nvidias Grafikkartenserie der nächsten Generation. Wie ist der aktuelle Stand?
Mehrere Optionen für die Geforce RTX 5090
Am Beispiel des potenziellen nächsten Spitzenmodells, der Geforce RTX 5090 oder aber auch Geforce RTX 5090 Ti, wird sehr deutlich, wie breit die Spreizung bei den möglichen Spezifikationen aktuell in der Gerüchteküche ausfällt. Aktuell gibt es mehrere unterschiedliche Szenarien, wie die kommende Speerspitze bei der Veröffentlichung aussehen könnte. Zwei Theorien haben sich dabei nun dementsprechend durchsetzen können und werden daher auf dem Kurznachrichtendienst X - vormals Twitter - oftmals verbreitet.
| Geforce RTX 5090 (Option 1*) | Geforce RTX 5090 (Option 2*) | |
|---|---|---|
| Codename | Blackwell | Blackwell |
| Grafikprozessor | GB202 | GB202 |
| Streaming Multiprocessors ("SM") | 192 | 144 |
| Texture Processing Clusters ("TPC") | 96 | 72 |
| Graphics Processing Cluster ("GPC") | 12 | 9 |
| Shader Units ("CUDA Cores") | 24.576 | 18.432 |
| Grafikspeicher ("VRAM") | 32 - 48 GiB | 24 - 32 GiB |
| Speicherinterface | 512-Bit | 384-Bit |
| Speichertyp | GDDR7 | GDDR7 |
| L2-Cache | 128 MiB | 96 MiB |
Zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass die Geforce RTX 5090 deutlich performanter sein soll, als die Geforce RTX 5080 und die Lücke zwischen der Oberklasse und dem High-End-Segment noch größer ausfallen könnte, als aktuell zwischen der Geforce RTX 4090 und Geforce RTX 4080.
Wie sich diese riesige Lücke zwischen einer Geforce RTX 5090 und Geforce RTX 5080 auswirken könnte, hat VideoCardz in einer entsprechenden Tabelle einmal zusammengefasst. Der Unterschied wäre schlicht gewaltig.
Quelle: VideoCardz
Wie einmal mehr @kopite7kimi jetzt ergänzt, sollen sich auch im Bereich des schnellen Zwischenspeichers ("L1-Cache") signifikante Verbesserungen wiederfinden, welche sich wiederum positiv auf die Leistung der Streaming Mulitprocessers ("SMs") auswirken sollen. Vieles deutet aktuell darauf hin, dass der Leistungssprung von der Serie Geforce RTX 4000 zu Geforce RTX 5000 gewaltig ausfallen könnte.
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Quelle: @kopite7kimi via X via VideoCardz

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Die 4080 hat die 3090ti schon stark übertroffen.
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Und davor hat die 3080 die 2080ti übertroffen.
Ich vermute weiterhin dass die "80er" Karte das vorherige Topmodell überflügelt. Die Evidenz spricht dafür.
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Noch habe ich geschrieben, dass Du es so nanntest. Ich habe Deinen Ansatz diesem zugeschlagen.
Und genau so kenne ich Dich auch. Schön provokant, immer gleich angreifend und selektiv lesend.
Mit Deiner "Evidenz", die keine ist, hast Du danach angefangen.
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Noch habe ich geschrieben, dass Du es so nanntest. Ich habe Deinen Ansatz diesem zugeschlagen.
Ich habe den Satz evtl. etwas misverständlich zu kurz gefasst und in Bezug zu Deiner "Evidenz-Argumentation" gebracht.
Was ich eigentlich damit ausdrücken wollte ist: "Der Leak gibt ein paar Hardwarewerte an, die an der Konkorenzfähigkeit der 5080 zweifeln lassen, sollten sich diese so bewahrheiten. Das sind schon gehöriger Diskrepanzen die nicht einfach durch einen dezenten Node-Skrink und etwas mehr Takt kompensiert werden können. Was sagst Du zu diesen krassen Unterschieden? Wie kannst Du angesichts dieser weiterhin auf das empirische Gesetz der Serie (Deine Evidenz) hoffen?"
Dazu brauchst Du mir nicht "geschwurbel", "Faktenverdrehung" oder mangelndes Sprachverständnis zu unterstellen.
Ein einfaches: "ich gebe auf den Leak und die angeblichen Werte nichts. Wir werden sehen, ob sich das bewahrheitet" hätte gereicht.
Ich gehe weiterhin davon aus dass die 5080 die 4090 schlägt. Vielleicht nicht so stark wie die 4080 die 3090, aber das ändert nichts an der Vermutung.