Geforce GTX 460/465: Zusammenfassung der neuen Informationen
Die Geforce GTX 460/465 ist aktuell das Top-Thema bei GPU-Diskussionen. Grund genug sämtliche Informationen und die neuen Gerüchte in einem Artikel zusammen zu fassen.
Die beiden aktuellen Topmodelle von Nvidia haben nicht den gewünschten Erfolg bewirken können. Während die AMD/Ati-Konkurrenz seit über einen halben Jahr verfügbar ist, und in der Zwischenzeit gereift ist, konnte die Geforce-Garde GTX 470 und GTX 480 nicht wirklich überzeugen. Zu viele Kritikpunkte, wie zum Beispiel der hohe Stromverbrauch sowie die teils deutlich hörbare Soundkulisse, schreckten viele potenzielle Käufer ab. Die Verfügbarkeit tut ihr übriges. Mit der dritten Grafikkarte auf Basis des GF100 möchte Nvidia wieder Fuß fassen und ein konkurrenzfähiges Produkt auf den Markt bringen. Hier nun die Zusammenfassung der gegebenen Informationen.
Mittlerweile ist schon gar nicht mehr sicher, unter welcher Bezeichnung die dritte Fermi-Karte auf den Markt kommen wird. War noch vor knapp zwei Wochen die Rede von einer GTX 460, gehen neueste Quellen von der Bezeichnung GTX 465 aus. Ob damit die technische Ähnlichkeit zur Geforce GTX 470 angedeutet werden soll, oder die Grafikkarte damit einfach eine höhere Zahl hat, was man gleichzeitig als höhere Leistung interpretieren kann, ist nicht sicher. Laut mehrerer Quellen, unter anderem aus dem asiatischen Raum, wird die Geforce GTX 460/465 über 1 GiByte GDDR5 VRAM verfügen, der über eine 256-Bit Speicheranbindung mit der GPU kommuniziert. Bei den Taktraten für den Chip, Speicher und den Shader-Einheiten sind auch bereits Angaben publik geworden. So soll der Chip mit 608 MHz laufen, der Speicher mit 1.604 MHz takten und die Shader-Einheiten mit 1.215 MHz betrieben werden. Demnach taktet die GTX 460/465, bis auf den Speicher, nahezu identisch wie der große Bruder Geforce GTX 470. Die weiteren Informationen, die in den letzten Tagen bekannt wurden, haben wir für Sie in einer Tabelle zusammen gefasst.
Über die verwendete Kühllösung ist noch nichts bekannt. Das PCB soll dem der Geforce GTX 470 entsprechen. Man kann somit auch von einem ähnlichen Kühler bei der GTX 460/465 ausgehen, wie er bereits auf der Geforce GTX 470 zum Einsatz kommt..
Erwähnenswert ist die Option, dass sich einige Shader-Einheiten von der Geforce GTX 460/465 freischalten lassen sollen. Vermutlich wird Nvidia zur Computex Anfang Juni die neue Grafikkarte vorstellen.
| Grafikkarte;Geforce; ; ;Radeon |
|---|
| Modell;GTX 480;GTX 470;GTX 460/465;HD 5870 |
| Circa-Preis (Euro);500,-;350,-;211 - 224;380,- |
| Markteinführung;Mrz 10;Mrz 10;Juni 10?;Sep 09 |
| Codename;GF100;GF100;GF100;Cypress XT |
| Direct-X-/Shader-Version;11/5.0;11/5.0;11/5.0;11/5.0 |
| Fertigungstechnik;40 nm;40 nm;40 nm;40 nm |
| Transistoren Grafikchip (Mio.);3.000;3.000;3.000?;2.150 |
| Rechenleistung (GFLOPS, SP);1.344,96;1.088,64;?;2.720 |
| Texturleistung (GTex/s.);42;33,992;26,7;68 |
| Speicherbandbreite (GByte/s.);177,4;133,92;102,6;153,6 |
| Takt Grafikchip (Megahertz);700;607;608;850 |
| Takt Shader-ALUs (Megahertz);1.401;1.215;1.215;850 |
| Takt Videospeicher (Megahertz);1.848;1.674;1.604;2.400 |
| Shader-/SIMD-/Textureinheiten;480/15/60;448/14/56;384/?/48;1.600/20/80 |
| Rasterendstufen (ROPs);48;40;32;32 |
| Speicheranbindung (Bit);384;320;256;256 |
| Übliche Speichermenge & -typ;1,5 GiByte/GDDR5;1,25 GiByte/GDDR5;1,0 GiB/GDDR5;1,0 GiB/GDDR5 |
| PCI-E.-Stromanschluss (Netzteil);1x 8-polig & 1x 6-polig;2x 6-polig;2x 6-polige?;2x 6-polig |
| Leistungsaufn. (TDP) lt. Herst.;250 Watt;215 Watt;ca. 200 - 215 Watt;188 Watt |
Bildergalerie
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LED sind anders als LCD
LED=Leuchtdioden das sind ganz kleine LÄMPCHEN
LCD=Lizium-Kristall-Dioden; das dürfte dann flüssigkeit sein
Mein LED 23" Monitor verbraucht Maximal 23 Watt und ein gleichwertiger LCD etwa 50 Watt
Panasonic TX-L37S20 kalibriert 92W
Sony 37W5500 kalibriert 90W
Samsung LE40C650 kalibriert 79W
usw. usw.
Einstellen is halt das A und O
Diese "LED"-Modelle sind nach wie vor "stinknormale" LCD-Panels nur werden statt CCFL-Röhren LEDs als Hintergrundbeleuchtung verwendet. Der Rest ist gleich!
Die Technologie, die du (und viele andere) hinter den "LED"-Modellen vermuten, ist erst in ein paar Jahren serienreif (OLED).
Bei der Hintergrundbeleuchtung mit LEDs gibt es dreierlei Möglichkeiten.
Im ersten Fall sind die LEDs nur im Rand des Panels angebracht. Mittels Polarisationsfolien wird dann versucht eine gleichmäßige Verteilung des Lichts zu erreichen.
Vor allem die ersten dieser Edge-LED-LCDs hatten/haben eine furchtbare Helligkeitsverteilung.
Dieser Typ ist am weitesten verbreitet, weil dadurch ganz einfach sehr geringe Bautiefen erreicht werden können und die Dinger schlicht billig sind.
Die 08/15-Kunden kaufen dann halt das dünne Modell, statt Wert auf Bildqualität zu legen.
Dennoch sind viele aktuelle Edge-LED-LCDs recht dick. Theoretisch sind 4mm Paneldicke durchaus möglich, wäre da nicht die Stabilität
Samsung ist führend auf den Gebiet und hat das Ausleuchtungproblem bei der aktuellen C-Serie (TVs) ganz gut im Griff!
Die zweite Möglichkeit ist kaum verbreitet. Hier sind die LEDs hinter dem gesamten Panel verteilt, statt nur im Rand. Dadurch wird eine sehr homogene Ausleuchtung erreicht, noch gleichmäßiger als bei CCFL-Röhren.
Samsung hatte mal ein Modell (M91) mit dieser Technologie, derzeit bietet Sharp diese Technologie an.
Die dritte und bildtechnisch beste Variante sind die LED-LCDs mit "local-dimming".
Wie bei Variante 2 sind dort die LEDs hinter dem gesamten Panel angeordnet. Allerdings können diese je nach Bildinhalt in einzelnen Gruppen (Clustern) gedimmt werden. Manchmal behaupten selbsternannte Experten, dass jeder Pixel einzel gedimmt werden würde, das ist natürlich absurd.
Je mehr dieser Cluster man hat, desto feiner kann die Beleuchtung reguliert werden. Bei 46" Diagonale ist man derzeit bei ~250 solcher Segmente.
Noch professioneller wird das Ganze, wenn man statt weißer LEDs RGB-LEDs als Hintergrundbeleuchtung einsetzt. Im Sony x4500 und im Sharp XS1E findet man solche Spitzentechnik.
Leider bauen solche (RGB-)LD-LED-LCDs recht dick, dafür ist das Bild meist weitaus besser als bei den Edge-LED-Krücken. Die goldene Ausnahme ist der Sharp XS1E, aber das bezahlt man dann auch!
So viel dazu... Einfach informieren, ist ja heutzutage denkbar einfach!
Der Toshiba SV685 (LD-LED-LCD) braucht kalibriert nur 135W (in 46")
Dass die "LED-Monitore" nach wie vor LCDs sind, weißt du aber schon?
LED sind anders als LCD
LED=Leuchtdioden das sind ganz kleine LÄMPCHEN
LCD=Lizium-Kristall-Dioden; das dürfte dann flüssigkeit sein
Mein LED 23" Monitor verbraucht Maximal 23 Watt und ein gleichwertiger LCD etwa 50 Watt
Nvidia muss aber auch Mittelklasse-karten herausbringen mit wenn möglich geringer Leistungsaufnahme. 5770 und 5750 sind ja auch recht beliebt, hier muss Nvidia mindestens eine GPU ins Duell schicken und auch AMDs untere Mittelklasse sollte Nvidia angreifen, aber besonderst hier ist geringe Leistungsaufnahme bzw. Lautstärke wichtig, da solche Karten öfter in leise und sparsame (Mini)PCs verbaut werden.
Ein Plasma bis max. 320 Watt
Eine Röhre wenns hochkommt 200 Watt
Der Toshiba SV685 (LD-LED-LCD) braucht kalibriert nur 135W (in 46")
Ein 50" Plasma bekommt man kalibriert auf <300W, ein 42" auf unter 230W... Man muss halt einfach die Dinger richtig einstellen, sonst saugen die Strom wie die sau und liefern trotzdem kein gutes Bild.
Warum sich die Faulheit eingebürgert hat, verstehe ich nicht. Man bekommt ein teils wesentlich besseres Bild und spart auch noch Geld.
Wieder nen Röhrenbildschirm Kaufen oder gleich nen LED (wenn mans Geld hat), denn die verbauchen nich soviel wie Plasma und LCD
Bei den kleinen Diagonalen, wie man sie im Monitor-Bereich findet, sind die Unterschiede hinsichtlich der Ersparnis marginal.
Das "Problem" liegt einfach darin, dass viele ihre Monitore mit den Out-of-the-Box-Settings betreiben, welche von einem kalibrierten und effizienten Bild meilenweit entfernt sind. Hauptsache 300cd/m²
Aber viele Hersteller müssen ihre Monitore ja mit 100% Helligkeit ausliefern, sonst hören die Kunden ja ihre ranzigen Inverter brummen
Bei einer solchen Mentalität fällt es nicht schwer, Möglichkeiten zum Einsparen von Energie(kosten) zu finden.
Schade eigentlich.
1. Die 460 tritt nicht gegen die 5850 an, sondern hier ist die 5830 der Gegner.
2. 20W oder lass es 30W sein, zur 5830 machen den Kohl nicht fett,
wenn die 460 ne deutlich bessere DX11 Leistung, hat als die 5830 hat und der Preis unter 200€ liegt.
3. Klar wird das anfangs nicht der Fall sein, aber sollte NV doch soviel "Ausschuß Fermis" haben, dann könnte es durchaus sein, das der Markt auf Lagerbestände, mit einer Preissenkung reagiert.
Zum erstmal in der noch jungen DX11 Karten Geschichte, könnte es mal zu einem Preiskampf kommen ...
Also warum warten?
Weil man irgendwann im Herbst ein refresh hat? Ne...
Die 460 würde jetzt schon ein paar preisbewusste Käufer glücklich machen.
Denn btw ... die 5830 ist auch kein Stromsparwunder und ist mit 200€ eigentlich zu teuer, mit Blick auf die Leistung gegenüber der 5770, die bekommt man schon für knapp über 110€.
Für preisbewusste Käufer ist die 460er jedenfalls nichts. Wenn Ati den "Schrott" schon für 200€ verkauft, wie will Nvidia den "Schrott" dann ähnlich billig verkaufen?
Einzig Nvidia profitiert davon, aus den Fermi-GPUs eine 460er zu machen, da man so die "Reste" der Fertigung los wird. So viel Ausschuss wird Nvidia wohl auch nicht haben, dass man damit den Markt so sättigen könnte, dass es da gleich zu Preissenkungen kommt. Ich zweifle jedenfalls daran, dass die 460er auf Basis des GF100 ein Erfolg wie die GTX 260 wird.
Wenn das für dich diffuser Text war, bist du vielleicht nicht in der Lage logisch zu denken und somit zu verstehen was Ich meine.
Von mir aus soll Nvidia eine GTX 460 auf Basis des GF 100 machen. Aber Nvidia würde die bessere GTX 460 machen, wenn man auf ein Refresh setzen würde. Denn wenn man den Cache entfernt und das ganze Design überarbeitet, kann man eventuell noch mehr Shader aktiviert lassen und die Karte somit schneller machen. Da dies auch die Ausbeute verbessern würde, hätte man mehr Spielraum beim Preis. Ich hoffe das beantwortet deine Frage. Nicht dass es wieder zu diffus für dich ist