Geforce GT 240: Board-Partner stellen ihre Modelle vor - Update: Sparkle-Karten mit selbstreinigendem Kühler
Im Test-Labor von PC Games Hardware musste die Geforce-Grafikkarte GT 240 mit GT215-GPU zeigen, ob Nvidias Architektur mit 96 Shadern und DirectX 10.1 den aufgerufenen Preis von rund 80 Euro wert ist. Jetzt stellen die Board-Partner ihre Modelle vor.
Quelle: PC Games Hardware
Geforce GT 240: Board-Partner stellen ihre Modelle vor
Original-Artikel vom 17.11.2009: Die Board-Partner von Nvidia haben ihre Modelle der Geforce GT 240 vorgestellt. Aufgrund der unfassbaren Fülle handeln wir die Karten nur ganz kurz ab. Mit der Geforce GT 240 kommt die nunmehr dritte DirectX-10.1-Grafikarte von Nvidia auf den Markt. Nach GT218 (Geforce G210) und GT216 (Geforce GT220) verfügt die Geforce GT 240 nun mit 96 Shader- und 32 Textureinheiten auf dem Papier über die nötige Schlagkraft, um als günstige Spielerkarte interessant zu werden.
Wie alle GT21x-GPUs beherrscht auch der GT215 die inzwischen nicht mehr ganz so aktuelle Microsoft-Schnittstelle DirectX 10.1 und wird bei TSMC im nicht ganz unproblematischen 40-nm-Prozess hergestellt. Enttäuschend niedrig fallen die Taktraten sowohl der GPU selbst als auch der Shader-ALUs aus. Mit 550 bzw. 1.340 MHz haben auch die 96 Shader-ALUs an der Leistungs-Messlatte ihrer Vorgängerin Geforce 9600 zu knabbern und nur der schnellsten GT-240-Version mit 1 Gigabyte GDDR5-RAM gelingt es, diese durchgehend hinter sich zu lassen.
Neben den niedrigen Taktraten bremsen die nur 8 ROPs, welche die nur noch 128 Bit breiten Speicherschnittstelle mit dem Rest des Chips verbinden - die 9600 GT verfügte noch über die doppelte Pixelleistung, ebenso die Radeon-Riege von 4670, 4770 und 4830. Die Architektur des GT215 sollte jedoch ein paar dieser Nachteile wieder wettmachen, fußt sie doch auf dem verbesserten GT200-Design mit 3x8 Shader-Multiprozessoren (SM) pro Thread-Processing-Cluster (TPC) und Octo-ROP.
Mehr verrät der Test der Geforce GT 240 auf PC Games Hardware.
Kommen wir zu den Modellen der Board-Partner, die Sie in der Bildergalerie finden. Um die Fülle am besten zu überblicken, sollten Sie den PCGH-Preisvergleich nutzen. Hier finden Sie auch die Taktraten von OC-Modellen. Schenken Sie diesen jedoch nicht allzu viel Aufmerksamkeit, denn Wunder vollbringen 20 MHz mehr Shadertakt in diesem Bereich nicht. Aktuell sind vier Modelle im Preisvergleich gelistet - es dürften mit den kommenden Tagen jedoch noch mehr werden. Die Entscheidung sollten Sie vor allem nach der verbauten Kühlkonstruktion treffen, denn hier dürfte das ein oder andere leise Modell dabei sein.
Update vom 18.11.2009: Wir haben die Galerie um die Modelle von EVGA und XFX ergänzt.
Update vom 18.12.2009: Sparkle mit 1-GiB-Karte
Sparkle hat mit der SXT2401024D5-NM die erste eigene Nvidia Geforce GT 240 angekündigt, die über 1 GiB GDDR5-RAM verfügen wird. Die Taktraten wurden gegenüber der Referenzkarte nicht verändert.Im PCGH-Preisvergleich ist die Karte allerdings noch nicht gelistet. Wir haben unsere Galerie entsprechend ergänzt.
Update vom 12.2.2010: Zwei Sparkle-Modelle mit selbstreinigendem Kühler
Hersteller Sparkle schickt nun mit den Grafikkarten Calibre X240 (512 MB Speicher) und X240G (1 GB Speicher) zwei neue Geforce GT 240-Modelle ins Rennen. Diese verfügen ebenfalls über einen eigenen Kühler, dessen Lüfter über zwei verschiedene Rotorblätterschichten verfügt. Außerdem besitzt der Kühler eine Funktion zur Selbstreinigung: Nach dem Anschalten rotiert der Lüfter erst 30 Sekunden im Uhrzeigersinn, dann 30 Sekunden gegen den Uhrzeigersinn um sich des eventuellen Staubs zu entledigen.
Sparkle hat den beiden Calibre-Modelle zusätzlich eine geringe Übertaktung spendiert. Statt mit Takten von 550/1.340/1.700 MHz werkeln GPU, Shader-ALUs und Speicher mit einer Frequenz von 630/1.677/1.800 MHz. Die restlichen Spezifikationen entsprechen der Referenz.
Laut tcmagazine.com ist das Modell Sparkle Calibre X240 (512 MB Speicher) in China derzeit ab 114 US-Dollar (rund 84 Euro) zu haben. Ob und wann ein Release in Deutschland stattfindet, ist leider auch aufgrund fehlender Einträge im PCGH-Preisvergleich noch nicht bekannt.

ist bestimmt preiswerter als 256 , 448, 512 und höher.
Im Allgemeinen finde es schon komisch, die neuen Karten mit 128bit einzubinden.
Warum setzen die Hersteller so laute Kühler ein??? Ist nicht kundenfreundlich,
zusätzlich wird ein leiserer Lüfter gekauft... und das kostet wieder Geld.
Da liegt es nahe eventuell in eine Konsole zu investieren.
Halte diese Sache eh für unsinnig.
Im übrigen finde ich es auch unsinnig, weil immer was haften bleibt.
Wiedermal einer der nur die Überschrift und nicht den Artikel gelesen hat?
Dir ist schon klar, dass der Lüfter sich nicht nur einmal im Jahr andersrum dreht, sondern bei jedem start? Ich kann mir schon vorstellen, dass das was bringt. Auch wenn das Gehäuse als ganzes dadurch nicht unbedingt sauberer werden dürfte.
Im übrigen werden deine Aussagen durch ein nachgestelltes
Du hast einen Lüfter gebaut, der sich in beide Richtungen drehen kann?
Halte diese Sache eh für unsinnig.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Ich habe davon ein sehr Hässliches Exemplar.....klick (Post 1737)
Und die von PNY haben auch nur DDR 3 drauf.......also immer schön aufpassen was einem verkauft wird