Mit der Geforce GT 240 kommt die nunmehr dritte DirectX-10.1-Grafikarte von Nvidia auf den Markt. Nach GT218 (Geforce G210) und GT216 (Geforce GT220) verfügt die Geforce GT 240 nun mit 96 Shader- und 32 Textureinheiten auf dem Papier über die nötige Schlagkraft, um als günstige Spielerkarte interessant zu werden - genau das prüft der Test von PC Games Hardware.
Die Geforce GT 240 soll für eine unverbindliche Preisempfehlung von unter 100 US-Dollar angeboten werden. Erste Partner-Karten, die uns erreichten, trugen Preisschilder im Bereich von 80 Euro - je nach Speicherausstattung und werkseitiger Übertaktung leicht darüber oder darunter. In diesem Preisbereich sollte klar sein, dass die Karte kein Performance-Monster wird und nicht als primäre Grafikkarte für hochgezüchtete Spieler-PCs gedacht ist. Vielmehr bietet Nvidia damit eine Einsteiger-Karte an, welche einen deutlichen Schritt vorwärts gegenüber integrierter Grafik und den allergünstigsten Lösungen unterhalb von 50 Euro darstellt. So können, wie unsere Tests zeigen, die meisten aktuellen Spiele auch in hohen Details dargestellt werden, auf Full-HD-Auflösungen oder übermäßigen Einsatz von Antialiasing sollten Sie bei anspruchsvollen Spielen jedoch bereit sein zu verzichten.
Im Benchmark-Test der PC Games Hardware tritt die Geforce GT 240 sowohl gegen ihre direkte Konkurrenz in Form der Radeon HD 4670, HD 4770 und HD 4830 als auch die eigenen Vorgänger Geforce 9500 bis 9800 GT an.
Geforce GT 240: Nvidias schnellste DirectX-10.1-Grafikkarte: Spezifikation Wie alle GT21x-GPUs beherrscht auch der GT215 die inzwischen nicht mehr ganz so aktuelle Microsoft-Schnittstelle DirectX 10.1 und wird bei TSMC im nicht ganz unproblematischen 40-nm-Prozess hergestellt. Enttäuschend niedrig fallen die Taktraten sowohl der GPU selbst als auch der Shader-ALUs aus. Mit 550 bzw. 1.340 MHz haben auch die 96 Shader-ALUs an der Leistungs-Messlatte ihrer Vorgängerin Geforce 9600 zu knabbern und nur der schnellsten GT-240-Version mit 1 Gigabyte GDDR5-RAM gelingt es, diese durchgehend hinter sich zu lassen.
Neben den niedrigen Taktraten bremsen die nur 8 ROPs, welche die nur noch 128 Bit breiten Speicherschnittstelle mit dem Rest des Chips verbinden - die 9600 GT verfügte noch über die doppelte Pixelleistung, ebenso die Radeon-Riege von 4670, 4770 und 4830. Die Architektur des GT215 sollte jedoch ein paar dieser Nachteile wieder wettmachen, fußt sie doch auf dem verbesserten GT200-Design mit 3x8 Shader-Multiprozessoren (SM) pro Thread-Processing-Cluster (TPC) und Octo-ROP.
Zusammengefasst haben wir alle uns bekannten Details noch einmal in dieser Tabelle:
| Hersteller |
Nvidia Geforce |
|
|
|
|
AMD Radeon |
|
| |
GT 240 GDDR5 |
GT 240 GDDR3 |
8800/9800 GT |
9600 GT |
9500 GT |
HD 4770 |
HD 4670 |
| Chip |
GT215 |
GT215 |
G92 |
G94 |
G96 |
RV740 |
RV730 |
| Fertigung (Nanometer) |
40 |
40 |
65/55 |
65/55 |
65/55 |
40 |
55 |
| Transistorzahl (Mio.) |
727 |
727 |
754 |
505 |
314 |
826 |
514 |
| Taktrate Chipkern (MHz) |
550 |
550 |
600 |
650 |
550 |
750 |
750 |
| Taktrate Shader-ALUs (MHz) |
1.340 |
1.340 |
1.512 |
1.625 |
1.375 |
750 |
750 |
| Taktrate Speicher (MHz) |
1.700* |
800 |
900 |
900 |
800 |
1600* |
1.000 |
| Direct-X-/Shader-Version |
10.1 / 4.1 |
10.1 / 4.1 |
10 / 4.0 |
10 / 4.0 |
10 / 4.0 |
10.1 / 4.1 |
10.1 / 4.1 |
| Shader-ALUs |
96 |
96 |
112 |
64 |
32 |
640 |
320 |
| Speicherausstattung (MiByte) |
512/1.024 |
512/1.024 |
512/1.024 |
512 |
256/512 |
512 |
256/512 |
| Speichertyp |
GDDR5 |
GDDR3 |
GDDR3 |
GDDR3 |
DDR2/GDDR3 |
GDDR5 |
GDDR3 |
| Rechenleistung (GFLOPS) |
257,28 |
257,28 |
338,7 |
208 |
88 |
960 |
480 |
| Texturfüllrate (MTex/sek.) |
17.600 |
17.600 |
33,6 |
20.800 |
8.800 |
24.000 |
24.000 |
| Speicherbandbreite (GiByte/sek.) |
54,4 |
32 |
57,6 |
57,6 |
25,6 |
51,2 |
32 |
* Angegeben ist die Summe der beiden Write-Clocks bei GDDR5 Eine von Nvidia ebenfalls angekündigte GDDR3-Variante mit 1.000 MHz Speichertakt erreichte uns bisher nicht - der Blick in den
Preisvergleich verheißt diesbezüglich jedoch Besserung. Die Benchmarks zeigen im weiteren Verlauf, dass die DDR3-Version (ohne 'G'!) mit nur 800 MHz Speichertakt zum Teil deutlich langsamer als die GDDR5-Versionen arbeitet, ebenso kann sich ein Videospeicherausbau von nur 512 Megabyte selbst bei einer Karte dieser Leistungsklasse als Bremse erweisen. Berücksichtigen Sie also bei einer eventuellen Kaufentscheidung unbedingt den geplanten Einsatzzweck der Karte - als Video- oder Physikbeschleuniger mag DDR3-RAM genügen, zum Spielen sollte es besser die GDDR5-Version mit einem Gigabyte sein.
Geforce GT 240: Nvidias schnellste DirectX-10.1-Grafikkarte: Platine und Kühlung Die Platine fällt entsprechend des genügsamen GT215-Grafikchips ziemlich überschaubar aus. Eine aktive Single-Slot-Kühlung ist von Nvidia als Referenz vorgesehen. Hersteller wie Zotac halten sich auch mit ihren übertakteten Versionen ("AMP") daran, während Gainward und Palit zum Beispiel auf ein simples ALU-Profil und einen - vermutlich zur Geräuschminderung - schwebend aufgehängten Lüfter setzen, welche zusammen einen zusätzlichen Steckplatz blockiert. Vermutlich werden demnächst einige Hersteller auch passiv gekühlte Versionen ankündigen.
GT 240 vs GT 220 01 [Quelle: siehe Bildergalerie]
GT 240 vs GT 220 02 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Von Gainward erreichten uns zwei identische Platinen - einmal als Geforce GT 220 mit GT216-Chip und einmal als GT 240 mit GT215-GPU: Vermutlich - eine Bestätigung Nvidias steht noch aus - sind die beiden aus dem Mobil-Bereich stammenden GPUs pinkompatibel.
Geforce GT 240: Nvidias schnellste DirectX-10.1-Grafikkarte: Leistungsaufnahme und Lautstärke Im Falle der Geforce GT 240 wurden wir von Nvidia nicht mit Grafikkarten im Referenzdesign bemustert. Stattdessen haben wir Platinen im Hausdesign von Gainward, Palit und Zotac erhalten. Diese weichen bei Speicherausstattung, Kühlung und Taktraten zum Teil stark von den Vorgaben ab. Daher lassen wir diese Messungen in unserem Chipsatz-Test weg und verweisen stattdessen auf die Marktübersicht in der kommenden PCGH-Printausgabe 01/2010, in der die Herstellerdesigns auf Herz und Nieren getestet werden.
Die offiziellen Angaben zur Leistungsaufnahme von Nvidia lauten 7 Watt im Leerlauf und bis zu 70 Watt unter Last.
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Grafikkarten von Nvidia und AMD/Ati finden Sie auf der Grafik-Themenseite. Eine aktuelle Grafikkarten-Kaufberatung finden Sie im Artikel
Ati- und Nvidia-Grafikkarten: Test-Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps. Mehr zum
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Radeon-Entwickler AMD erfahren Sie in unseren Themen-Specials.
Komplett-PC-Aufrüster
22.12.2009 23:06
naja hin oder her , damit kann ich kein GTA @ 30 zoll zocken also unnötig für einen Gamer.
Freizeitschrauber
24.11.2009 22:40
2. 1000 Speicher schafft so ziemlich jede Karte, beim coretakt kommt es aufs quentchen Glück an, welches du wohl leider hast
3. Und auf welcher grundlage beruhen die beiden
Es gibt etliche 8800 GT/9800 GTX die sogar 800 coretakt schaffen!
Mal nachzudenken bevor du schreibst, würde dir nicht schaden.
Scheinst wohl doch etwas beschränkt zu sein
Und übertakten lohnt sich in vielen Fällen immer, da 10% oder noch mehr in vielen Fällen drin ist und bei mehr fps für 0€ sagt eig. niemand nein.... Aber jedem das seine
mfg
Bärenmarke
Da Du offenbar sehr Faktenresestent bist, hast Du hier" Colin McRae Dirt 2 im Test: DirectX 9 vs. DirectX 11 - Update: Grafikkarten-Benchmarks - Colin McRae Dirt 2, DirectX 9 vs. DirectX 11, Test mal ein bench.
Das sieht in anderen benche´s nicht anders aus.
Beschränkt scheint also nur Deine fähigkeit zu sein, sich vor solchen Diskusionen, richtig informieren zu können. Macht aber nix. Du Lernst ja noch...!
Freizeitschrauber
22.11.2009 13:49
1. Bei stark getakteten bringts aber nicht so viel, wie bei weniger stark getakteten. Und um solche geht es hier gerade....
2. 1000 Speicher schafft so ziemlich jede Karte, beim coretakt kommt es aufs quentchen Glück an, welches du wohl leider hast
3. Und auf welcher grundlage beruhen die beiden
Es gibt etliche 8800 GT/9800 GTX die sogar 800 coretakt schaffen!
Mal nachzudenken bevor du schreibst, würde dir nicht schaden.
4. Und JA. Du kannst nicht richtig lesen, sonst wäre Dir auch aufgefallen, das die 240 GT lediglich 32 Shader mehr hatt bei niedrigerem Takt. Das reicht zum Bodenwischen wohl nicht. Die von mir vorher angegebenen Daten stammen von GPU-z @ Stock.
Übertakten habe ich mir gespart, da es sich wirklich kaum Lohnt.
Scheinst wohl doch etwas beschränkt zu sein
Und übertakten lohnt sich in vielen Fällen immer, da 10% oder noch mehr in vielen Fällen drin ist und bei mehr fps für 0€ sagt eig. niemand nein.... Aber jedem das seine
mfg
Bärenmarke