GTC 2012 GPU-Raytracing mit Physx: Erste Demo - mit Kepler jedoch awesomer
Auf der GPU Technology Conference 2012, kurz GTC und Nvidias Hausmesse gab es einen ersten Vorgeschmack auf die mit Spannung erwartete Keynote von Nvidia-Präsident Jen-Hsun Huang zur morgigen Eröffnung. Im Rahmen des Pre-Show-Tutorials "GPU Raytracing" wurden die Teilnehmer auf den neuesten Stand bezüglich Nvidias Optix-Technik, dem GPU-Raytracer, gebracht.
Quelle: PC Games Hardware
GTC 2012: GPU-Raytracing Session
Zu sehen gab es am GTC-Vortag unter anderem auch eine Demo, welche die Nvidia-Produkte Optix und Physx vereint. Bei ersterem handelt es sich um ein Framework für GPU-Raytracing, zweiteres ist Nvidias Physik-API und -Middleware, welche Spielern bekannt sein dürfte.
Eine Physx-basierte Flüssigkeitssimulation wurde per Optix in Echtzeit geraytracet (Ray/Density-Model Intersection), dabei lief der Demo-PC in einer Maximus-Konfiguration. Das ist Nvidias Name für eine Workstation, in der sowohl eine Quadro-Grafikkarte für das Rendering als auch eine Tesla-GPU für die Simulation eingesetzt werden. Die Wassersimulation lief in einem 128x128x64er-Raster und die Raytracing-Darstellung zeigt mehrere Refraktionsebenen. Das eigentlich spannende ist jedoch, dass nicht nur zwei verschiedene Cuda-Programme bzw. mit Physx und Optix Cuda-Bibliotheken zeitgleich laufen, sondern dass diese auch synchronisiert gehalten werden.
Was heute auf Basis einer bzw. zweier Fermi-Karten gezeigt wurde, soll in der Huang-Keynote morgen auf Kepler dargestellt werden und angesichts des Vorschau-Charakters der heutigen Demo noch "awesomer" (Zitat) sein. Da sich der Gamer-Kepler GK104 bislang weder beim Raytracing noch bei Physx den bisherigen Fermi-Spitzenmodellen extrem überlegen zeigte, bleibt die spannende Frage, ob die 7-Mrd.-Transistor-GPU GK110, auch Big-K genannt, dafür genutzt werden wird oder ob nur einfach zusätzliche Kepler-Karten zusammenarbeiten.
Quelle: PC Games Hardware
SGI kündigt neue, kepler-basierte Tesla-Karten an. Die K10 - mit neuer Nomenklatur - wird auf Kepler basieren.
Wahrscheinlich ist, dass auch die Keynote-Demo eine Maximus-Konfiguration nutzen wird, bei der mehrere Karten für Rendering und Simulation zusammenarbeiten. Entsprechende, Kepler-basierte Tesla-Karten hat Nvidia jedenfalls durch den Partner SGI bereits lanciert, welcher Tesla K10 Systeme anbietet, die bis zu 75 TFLOPS Spitzenleistung in einem "Rack" (Serverschrank) unterbringen sollen.

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Manchmal läßt es sich eben nicht vermeiden, aber man sollte es soweit, wie möglich unterlassen.
Vielleicht steht ja dann auch "geraytraced" im Duden, wie auch "gedownloaded", eines Tages ...
Vom Inhalt her gibt es die Technik schon lange, nur brauchte man früher ganze Fabrikhallen an Rechenleistung für die Strahlverfolgung.
@Anchorage
http://www.pcgameshardwar...
Ich interessiere mich für die Meinungen anderer Leser über den Inhalt des Artikels und nicht für irgendwelche Besserwissereien. Mit dieser Meinung stehe ich sicher nicht alleine da.
Also zum Artikel selbst:
Finde es Raytracing ziemlich spannend. Ich für meinen Teil will soetwas in den nächsten Spielen sehen.
Wer den Text wegen Anglizismen nicht versteht ist für die heutige Sprache einfach zu altmodisch.
Sprache verändert sich darf man nicht vergessen. Und ich finde es eigentlich ganz cool das PCGH etwas moderner geworden ist.
Das ist getrolle auf höchstem Niveau was ihr da macht.
Also super Artikel 5 Sterne von mir xD