Grafikkarten: Verkäufe legen um 37 Prozent zu - doch Entwarnung gibt es nicht
AMD, Nvidia und Intel konnten zuletzt alle wieder mehr Grafikprozessoren absetzen, doch Entwarnung gibt es nicht, heißt es von Marktforschern.
Die Marktforscher von Jon Peddie Research (JPR) haben neue Zahlen veröffentlicht, wonach die GPU-Auslieferungen im 3. Quartal gegenüber dem 2. Quartal dieses Jahres um 16,8 Prozent gestiegen sind, was vor allem auf den Verkäufen von Desktop-Grafikkarten fußen soll. Laut dem Bericht sei "der schwarze Tod nach Covid vorbei" und zeige, dass sich der GPU-Markt nach zwei schlechten Jahren mit fast stetigen Rückgängen auf dem Weg der Besserung befinden könnte.
Obwohl die COVID-19-Pandemie die Nachfrage nach PCs und damit auch nach Grafikprozessoren stark ankurbelte, erlebte der Markt 2021 einen deutlichen Abschwung. Zuletzt erholte sich die Lage erst im 2. Quartal dieses Jahres, jedoch war bisher nicht unbedingt klar, ob der neue Aufwärtstrend anhalten würde, worauf die Zahlen zumindest grundlegend und vorerst hindeuten. Wie die nachfolgende Grafik offenbart, ist die Herbst- und Wintersaison historisch gesehen allerdings auch fast stets tendenziell stark.
Quelle: JPR
Grafikkarten: Verkäufe legen um 37 Prozent zu - Corona-Nachwirkungen vorbei?
Hinsichtlich der Unterscheidung zwischen Mobile-GPUs und Desktop-Grafikkarten waren unterdessen letztere gemäß JPR für den Löwenanteil am Wachstum verantwortlich, das mit 37,4 Prozent deutlich über dem Gesamtwachstum der anfangs erwähnten 16,8 Prozent liegen soll. Auch bei den Marktanteilen gab es laut dem Bericht erhebliche Verschiebungen, wobei AMD, Nvidia und Intel ihre Auslieferungen alle zweistellig steigern konnten.
Grafikkarten: AMD als Gewinner, doch keine Entwarnung
Bei den Absatzzahlen verzeichnete AMD das größte Wachstum mit 36,6 Prozent, gefolgt von Nvidia mit 25,2 Prozent und Intel mit 10,4 Prozent. Auch beim Marktanteil verzeichnete AMD demnach den größten Zuwachs mit 3 Prozent gegenüber dem 2. Quartal 2023, was laut JPR vor allem auf Verschiebungen bei den integrierten Grafikeinheiten zurückzuführen ist. Intels Marktanteilsverlust von 4 Prozent wiederum soll ebenfalls auf iGPUs zurückzuführen sein, die trotz mittlerweile eigener Desktop-Grafikkarten weiterhin den GPU-Großteil des Unternehmens ausmachen.
Quelle: JPR
Grafikkarten: Verkäufe legen um 37 Prozent zu - Corona-Nachwirkungen vorbei?
Obwohl die Daten sehr positiv aussehen, warnt JPR, dass dies nicht unbedingt ein Zeichen dafür ist, dass es 2024 so weitergehen wird. Dr. Jon Peddie, der Präsident von JPR, erklärte, dass COVID-19, das Aufflackern des Krypto-Minings und die Finanzkrise von 2008 den PC-Markt jeweils einbrechen ließen und der Markt sich immer wieder erholte, aber nicht ganz so stark wie zuvor. Dieser Aufschwung sei nicht anders und werde überbewertet. Wenn JPR richtig liegt, könnte sich der GPU-Markt womöglich generell nicht mehr auf sein ursprüngliches Niveau erholen, sondern den stetigen Rückgang fortsetzen, der bereits in den letzten zehn Jahren zu beobachten war, wie Tomshardware bezugnehmend berichtet.

(aber Wer will solange warten)
Aber wenn dann will man damit spielen, wenn man auch Zeit und Lust hat.
Dezember und Feiertage sind dafür bestens geeignet.
Mitte Januar versinkt man wieder in der Arbeit die sich angesammelt hat.
Und im Sommer gibts was besseres zu tun.
Ums kurz zu fassen: Ich hab die Red Devil gekauft, weil ich nach fast einem Jahrzehnt mal den Monitor getauscht habe. CPU musste dann gleich auch noch dran glauben ...
Die 549€ für die Red Devil dürften sogar bisheriger Bestpreis gewesen sein.
(das war schon ein guter Bestpreis zur richtigen Zeit)
btw.
Denke mal, das die 7800xt dann Ende Januar wg. der Super generell in dem Bereich käuflich ist.
(aber Wer will solange warten)
Gab ein paar gute Angebote, insbesondere für die 7800XT.
Die 549€ für die Red Devil dürften sogar bisheriger Bestpreis gewesen sein.
Durch fehlende Aufsplittung nach Margen, Herstellern usw ist der Mehrwert der Aussage defakto Null.