DirectX 11 Compute Shader: Dank Local Data Share dreimal schneller als unter DX10.1

11
News Carsten Spille Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

AMDs Developer-Relations-Chef Richard Huddy erklärt im Interview mit PC Games Hardware die Funktionsweise von Ambient Occlusion - der DirectX-11-Compute-Shader-Pfad soll dabei dreimal mehr Performance ermöglichen als mit DX10.1 möglich ist.

Richard Huddy, AMDs Chef der Developer-Relations-Abteilung Quelle: PC Games Hardware Richard Huddy, AMDs Chef der Developer-Relations-Abteilung Die Nutzung eines Compute-Shader-Pfades unter DirectX 11 ermögliche, so AMDs Developer-Relations-Chef Richard Huddy im Gespräch mit PC Games Hardware, beim High-Definition Ambient Occlusion eine bis zu dreimal höhere Performance als unter DirectX 10.1. Und selbst dort können aktuelle Radeon-Karten durch Ihre Fetch4-Fähigkeit gegenüber reinen DirectX-10-Grafikkarten wie aktuellen Geforce-Grafikkarten schon punkten.

Gleichzeitig erklärte Huddy aber auch, dass Compute Shader noch Neuland für die Entwickler und damit schwierig zu implementieren seien. Noch schwieriger sei es derzeit, das Optimum herauszuholen.

Den Local Data Share, also den von mehreren Threads gemeinsam genutzten Speicher, welchen DirectX 11 zwingend erfordert, bezeichnete Huddy dabei als das Killerfeature hinsichtlich der möglichen Performance-Gewinne. Hierbei kann gerade bei Screen-Space-basiertem Ambient Occlusion jede Menge Datenverkehr eingespart werden, was die Bandbreite und die Textureinheiten, über die die Werte eingelesen werden, entlastet.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Bereits zuvor berichtete PC Games Hardware über AMDs DirectX-11-Grafikkarten aus der "Evergreen"-Familie, welche noch 2009 veröffentlicht werden sollen. Das erste Video mit den interessanten Aussagen Richard Huddys zur erwarteten Performance haben wir nochmals in dieser Meldung für Sie eingebunden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Wie schon zur Computex hat AMD die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte verschleiert, sodass die Fps-Zahlen, die wir auf dem Monitor sehen konnten, nicht repräsentativ für das finale Produkt ausfallen. Bei der mit einer Dual-Slot-Kühlung versehenen Evergreen-Karte handelte es sich übrigens laut der vagen Aussagen Huddys weder um das Einsteiger- noch um das High-End-Modell - es gehöre einer höheren Klasse als dem 100-Dollar-Segment an.

Mehr zu DirectX 11 erfahren Sie in der kommenden PCGH Print 09/2009, die am 5.8.2009 erscheint.

Bildergalerie

11
    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MaJu1337 PC-Selbstbauer(in)
        mal gucken wie lange es dauert bis sich Dx11 durchgesetzt hat
      • Von MaJu1337 PC-Selbstbauer(in)
        mal gucken wie lange es dauert bis sich Dx11 durchgesetzt hat
      • Von PCGH_Carsten Volt-Modder(in)
        Ja, und? Unter DX9 konnten sie's; unter DX10 konnten's die älteren X-Radeons aber nicht. Schönes Durcheinander.
      • Von deekey777 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von PCGH_Carsten
        Stimmt auch, tut aber nichts zur Sache, oder? Da steht ja nicht, dass sie es nicht konnten.
        Das Problem ist, dass sie (die HD-Serie) unter DX10 dies nicht nutzen können, weil ein anderer Hersteller dies nicht unterstützt.
      • Von PCGH_Carsten Volt-Modder(in)
        Zitat von deekey777
        LDS ist nicht zwischen den SIMDs geteilt, sondern innerhalb eines SIMDs (bzw es hängt an einem SIMD). Sprich alle SPs eines können in diesen "Cache" schreiben und daraus lesen.
        Stimmt, ich ändere das.
        Zitat von deekey777
        Damit konnten die Radeons schon ab RV530 punkten (unter DX9).
        Stimmt auch, tut aber nichts zur Sache, oder? Da steht ja nicht, dass sie es nicht konnten.
      • Von deekey777 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat
        Den Local Data Share, also den zwischen den SIMDs geteilten Speicher, welchen DirectX 11 zwingend erfordert, bezeichnete Huddy dabei als das Killerfeature hinsichtlich der möglichen Performance-Gewinne.
        LDS ist nicht zwischen den SIMDs geteilt, sondern innerhalb eines SIMDs (bzw es hängt an einem SIMD). Sprich alle SPs eines können in diesen "Cache" schreiben und daraus lesen.
        Zitat

        Und selbst dort können aktuelle Radeon-Karten durch Ihre Fetch4-Fähigkeit gegenüber reinen DirectX-10-Grafikkarten wie aktuellen Geforce-Grafikkarten schon punkten.
        Damit konnten die Radeons schon ab RV530 punkten (unter DX9).
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk