DirectX 10.1: Immer noch unterschätzt?
Laut Fudzilla glauben nur wenige Journalisten an die Bedeutung von DirectX 10.1, die API, die aktuell nur von AMD und S3, nicht aber Nvidia unterstützt wird.[br]
Quelle: pcgameshardware.de
DX10.1 in Assassins Creed (Bild: PCGH)
Auf dem gestrigen R700-Launch-Event in Belgrad sprachen sich angeblich nur 3 von 50 Journalisten für DX10.1 aus, der Rest hält die API für unwichtig. Auf die Frage eines AMD-Managers, warum dies so sei, antwortete fudzilla-Betreiber Fuad Abazovic nach eigenen Angaben, „dass AMD AMD und nicht Nvidia sei. Würde Nvidia die fortschrittlichere, besserere API unterstützen, würden sie viel Aufhebens darum machen“. Wir erinnern uns alle an die Geforce 6 und Shader-Modell-3, deren Vorteile Nvidia massiv beworben hat - ebenso, wie AMD für die Vorteile der Unified-Shader-Architektur trommelte.
Ein zweiter AMD-Mitarbeiter sagte zwar, dass alle Teile von DX10.1 für notwendig sind um die DX11-Spezifikationen zu unterstützen, unterschlug allerdings die Tatsache, dass diese API frühestens Ende 2009 final sein wird. Bis dahin ist also noch genug Zeit – gerade für Nvidia.
Während Nvidia deutlich einflussreicher bei den Entwicklern und Publisher zugange ist, führt AMD laut Fudzilla in dieser Beziehung eher ein Schattendasein. Bis heute ist ungeklärt, warum mit dem Patch 1.02 die DX10.1-Unterstützung aus Assassins Creed entfernt wurde, dank welcher das Spiel auf einer Radeon schneller läuft und besser aussieht.
