DLSS 2.0: Nvidia angeblich mit anpassbarem Schärfegrad
Bei DLSS 2.0 gab es unter anderem die Kritik, dass Bilder zu scharf sind. Solche Meinungen sind mitunter subjektiv und die beste Lösung ist, dem Nutzer die Entscheidung zu überlassen. Das soll wohl nun kommen.
Nvidia will mit DLSS 2.0 neu durchstarten und dem Nutzer mehr Kontrolle geben. Die zweite Ausbaustufe wird unter anderem in Deliver Us The Moon, Wolfenstein: Youngblood, Control und Mechwarrior 5 verwendet. Da hatte sich das PCGH auch schon mal angeschaut.
Wer DLSS nicht kennt, hier der kurze Überblick: Hinter Deep-Learning Supersampling steckt ein Bildglättungsverfahren, das sich Künstliche Intelligenz (KI) zunutze macht. Das Vorgehen lässt sich vereinfacht formuliert in wenigen Worten beschreiben: Ein sogenanntes neuronales Netzwerk wird solange mit hochauflösenden respektive bestmöglich geglätteten Bildern gefüttert, bis es ein "tiefes Verständnis" dafür entwickelt, wie gute Grafik aussieht. Man nennt die durch Schlussfolgerung (Inferenz) gewonnenen Erkenntnisse daher Deep Learning. Dieses Wissen wird in komprimierter Form abgespeichert und gelangt mittels Spiel- und Treiber-Code auf die Rechner der Spieler. Sind Hard- und Software bereit, schlägt die Stunde der Tensor-Kerne, welche in jeder Geforce RTX 20 schlummern. Diese spezialisierten, mit enormer Rechenleistung ausgestatteten Einheiten kümmern sich darum, dass die gewonnenen Informationen in Bildqualität umgewandelt werden.
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Die erste Ausbaustufe von DLSS hatte noch so ihre Fallstricke, die in der zweiten Version sicher nicht alle beseitigt sind, aber man will mehr auf den Nutzer zugehen. Und dazu gehört nun ganz neu auch angeblich der bislang nicht entdecke Befehl "r.NGX.DLSS.Sharpness". Hier soll der Nutzer selbst entscheiden können, wie viel Schärfe er verträgt oder nicht. Das hier Gemeinte wird nicht in Scoville gemessen, sondern in persönlich subjektivem Empfinden.
Und die Integration von Nvidia adressiert auch direkt die Beschwerden einiger Nutzer, denen die DLSS-2.0-Bilder von Haus aus zu scharf gerendert wurden. Wie gut das alles klappt, wird sich noch zeigen, aber angeblich ist Nvidia eifrig dabei, den vom Nutzer anpassbaren Schärfefilter ausgehtauglich zu machen - bislang gibt es nur eine Debug-Version. Derweil ist unklar, wann die Option regulär eingeführt wird. Man wird soch wohl noch etwas gedulden müssen.
Quelle: via DSO Gaming

Dann kommt das mit den halben fps ungefähr hin.
Bei WQHD zu UHD aber auf keinen Fall.
Wie gesagt, die Qualität schwank leider enorm, aber die Fortschritte von Jahr zu Jahr sind trotzdem enorm.
Der Punkt ist eben, dass Pauschalaussagen unangebracht sind. TAA ist nunmal kein Hardwarefeature, wie MSAA, das praktisch immer gleich funktioniert.
TAA ist ne reine Softwarelösung und vom individuellen Algorithmus abhängig.
Aber die Tatsache, dass es ne reine Software Lösung ist und trotzdem echte Samples generieren kann, sorgt dafür, dass das Potenzial unglaublich groß ist. Implementierungen wie in Doom bestätigen das.
Ich finds nur extrem schade, dass die wenigsten hier das Potenzial erkennen. Gerade von technikaffinen Menschen würde man eigentlich eine gewisse Neugier und Faszination für neue Ansätze erwarten. Aber dafür scheint das hier wohl doch das falsche Forum zu sein.
Doom verwendet einfach eine nachträgliche Schärfung des Bildes wodurch es sehr gute Ergebnisse erzielt. Ich denke das TSAA von Doom steht hier auch weniger in der Kritik sondern so ne Matsche wie in Control, Resident Evil und vielen weitere Spielen.
RDR2 spielte ich auch lieber mit 80-90 fps als mit 40-50.