Automatic Super Resolution: Microsofts KI-Upscaler analysiert - mit guten Ergebnissen
Eine erste Analyse zu Microsofts neuem KI-Upscaler "Automatic Super Resolution" fördert teils deutliche Qualitätsverbesserungen zutage. Nachteilig ist allerdings eine leicht erhöhte Latenz durch die Berechnungen auf der NPU.
Im Grafik-Markt gibt es inzwischen zahlreiche unterschiedliche Upscaling-Lösungen, die teils nur für verschiedene Plattformen, Grafikkarten oder Game-Engines zur Verfügung stehen. Mit DirectSR möchte Microsoft hier zumindest unter Windows eine einheitliche API anbieten, um das Implementierungs-Chaos einzudämmen. Gleichzeitig möchte das Unternehmen aber auch selbst mitmischen: Mit Automatic Super Resolution wurde im Juni eine eigene Upscaling-Lösung angekündigt. Diese nutzt die KI-Einheit der neuen "Copilot+"-PCs, um alle Spiele nachträglich aufzuhübschen.
Mehr Qualität bei gleicher Performance
Damit kann sich Automatic Super Resolution nicht, wie DLSS, FSR oder XeSS, auf eine direkte Integration in die Spiele und damit Zusatzinformationen aus der Engine verlassen. Stattdessen muss der Upscaler mit allein den gerenderten Bildern auskommen, wie beispielsweise ein KI-Upscaler für Bilder oder Videos. Laut einer Analyse von Digital Foundry kann der Microsoft-Upscaler aber trotzdem recht gute Ergebnisse erzielen.
Auf einem Notebook mit einem Qualcomm Snapdragon X Elite wurde die Software mit mehreren Spielen getestet und dabei kein Performance-Verlust festgestellt. Ebendieser war auch nicht zu erwarten. Denn schließlich läuft das KI-Modell auf der NPU, die im Spiel sonst nicht genutzt wird. Man muss sich dadurch allerdings auf eine zusätzliche Latenz einstellen. Bei 60 Fps entspricht die Verzögerung angeblich einem Frame.
Dafür erhält man laut der Analyse eine teils deutlich bessere Qualität, die vor allem in hellen und farbenfrohen Spielen wie Borderlands 3 oder The Witcher 3 zum Tragen kommt. Doch auch in anderen Titeln, etwa in Control oder Cyberpunk 2077, kann es gut sichtbare Verbesserungen geben. Beispielsweise in Doom Eternal und Dark Souls 3 tut sich hingegen nur wenig. Allgemein gibt es zudem noch Probleme, die bei integrierten Upscalern weitgehend gelöst sind - im UI gibt es beispielsweise manchmal Artefakte.
Ebenso interessant: Alternative zu DLSS und FSR: Intel bringt XeSS 1.3.1 - wieder ohne Frame Generation
Für Spiele, die keinen anderen Upscaler unterstützen, kann Automatic Super Resolution laut Digital Foundry aber durchaus eine gute Lösung sein - vor allem auf Notebooks, die mit höheren nativen Auflösungen Probleme haben. Zudem wird eine Kombination mit den anderen Upscalern ins Spiel gebracht, bei der beispielsweise ein Spiel von 480p auf 720p und dann von Automatic Super Resolution auf 1440p skaliert wird, um diese Berechnung auf die NPU auszulagern. Für Microsofts neuen KI-Upscaler gibt es also offenbar durchaus Anwendungszwecke - auch wenn eine weitere Lösung am Markt gleichzeitig auch für zunehmende Verwirrung sorgen dürfte.
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Quelle: via Eurogamer

Aber ich glaube auch dass du Recht hast. Die Zen5 APUs im Laptop haben ja auch ne NPU. Zen6 könnte das auch im Desktop bringen
So wenig wie du noch ne Grafikkarte ohne DirectX Support kaufen kannst (absurde Ausnahmen nicht ausgeschlossen).
Oder besser, CPUs ohne iGPU.
Aber ich glaube auch dass du Recht hast. Die Zen5 APUs im Laptop haben ja auch ne NPU. Zen6 könnte das auch im Desktop bringen
na das will ich sehen
So wenig wie du noch ne Grafikkarte ohne DirectX Support kaufen kannst (absurde Ausnahmen nicht ausgeschlossen).
Oder besser, CPUs ohne iGPU.
Viel wichtiger ist aber Direct SR. Mal schauen ob das so ein Rohrkrepierer wird wie direct access und viele andere Direct X features.