Und Tschüss! AMD streicht Vega und Polaris aus dem Vulkan-Treiber für Linux

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Radeon VII
Quelle: PC Games Hardware

Spieler, die unter Linux noch auf eine AMD Radeon RX 400 und RX 500 ("Polaris") oder Radeon RX Vega setzen, werden in Zukunft nicht mehr von AMDs GPUOpen-Entwicklern mit einem neuen offiziellen Vulkan-Treiber ("AMDVLK") versorgt. AMD hat jetzt mit der neuesten Version v2023.Q4.1 die Unterstützung der beiden GPU-Architekturen gestrichen.

Spieler, die unter Linux noch auf eine Radeon RX 400 und Radeon RX 500 ("Polaris") oder Radeon RX Vega - inklusive der Radeon VII - setzen, werden in Zukunft nicht mehr von AMDs GPUOpen-Entwicklern mit dem neuen offiziellen Vulkan-Treiber ("AMDVLK") versorgt. AMD hat jetzt mit der neuesten Version v2023.Q4.1 die Unterstützung der beiden GPU-Architekturen gestrichen. Der Support für die Grafikkarten aus den Generationen GFX8 ("Polaris") und GFX9 ("Vega") fällt nun vollständig weg.

AMD streicht den Support für Vega und Polaris im offiziellen Vulkan-Treiber ('AMDVLK') Quelle: AMD GPUOpen via GitHub AMD streicht den Support für Vega und Polaris im offiziellen Vulkan-Treiber ("AMDVLK") Diese Richtlinienentscheidung ist jetzt den offiziellen Versionshinweisen der Entwickler zum AMD Open Source Driver for Vulkan ("AMDVLK") in der neuesten Version v2023.Q4.1 auf der Entwicklerplattform GitHub zu entnehmen. Spieler, die eine Radeon RX 400, Radeon RX 500 oder Radeon RX Vega nutzen, können derzeit aber noch auf dem RADV-Grafiktreiber aus dem freien Grafikstack Mesa 3D zurückgreifen, welcher Vega und Polaris nach wie vor unterstützt.

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Quelle: AMD GPUOpen via GitHub

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    • Kommentare (75)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Zitat von Homerclon
        Der Support von GCN1 (Radeon HD 7000) endete nach 10 Jahren, Zeitgleich jedoch auch für GCN2 und GNC3.
        Oder anders: Etwa Zwei Jahre nach Release von RDNA / RX 5000.
        Hängt aber auch viel mit Refreshes und Rebrands zusammen. Die R9 280 war ja nur ne umetikettierte 7970. Da ist man schon eine Runde länger im Rennen. Die Einstellung der R9-Karten hat dann logischerweise auch die Refreshes mit rausgeworfen.

        NVidia hat das auch zu Zeiten von Fermi bis Maxwell exzessiv betrieben und nur deshalb so langen Treibersupport für die alten Modelle gehabt. Als GT xxx Monitoranschlüsse wurden die noch bis vor knapp 2 Jahren produziert. Da schenkt sich keiner der beiden irgendwas, und in der Regel wird da auch nur ein Eintrag in der Treiberdatei gesetzt, dass die sich problemlos installieren lassen. Ob die Fehler produzieren in 3D-Anwendungen interessiert da schon lange vor Supportende kaum einen mehr. In der Regel ist auch der letzte Treiber nicht der Beste, sondern nur empfehlenswert, wenn spezifische Probleme in bestimmter Software auftreten.

        Positives Beispiel ist lustigerweise Intel. Die haben für ihre Prozessorgrafik der Sandy/Ivy-Bridge Prozessoren nach Jahren(als die schon lange EOL waren) aus heiterem Himmel noch einen frischen hardwarespezifischen Treiber released mit haufenweise Leistungsoptimierungen. Quasi den GotY-Treiber(GPU-of-the-Year).
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Zitat von Homerclon
        Der Support von GCN1 (Radeon HD 7000) endete nach 10 Jahren, Zeitgleich jedoch auch für GCN2 und GNC3.
        Oder anders: Etwa Zwei Jahre nach Release von RDNA / RX 5000.
        Hängt aber auch viel mit Refreshes und Rebrands zusammen. Die R9 280 war ja nur ne umetikettierte 7970. Da ist man schon eine Runde länger im Rennen. Die Einstellung der R9-Karten hat dann logischerweise auch die Refreshes mit rausgeworfen.

        NVidia hat das auch zu Zeiten von Fermi bis Maxwell exzessiv betrieben und nur deshalb so langen Treibersupport für die alten Modelle gehabt. Als GT xxx Monitoranschlüsse wurden die noch bis vor knapp 2 Jahren produziert. Da schenkt sich keiner der beiden irgendwas, und in der Regel wird da auch nur ein Eintrag in der Treiberdatei gesetzt, dass die sich problemlos installieren lassen. Ob die Fehler produzieren in 3D-Anwendungen interessiert da schon lange vor Supportende kaum einen mehr. In der Regel ist auch der letzte Treiber nicht der Beste, sondern nur empfehlenswert, wenn spezifische Probleme in bestimmter Software auftreten.

        Positives Beispiel ist lustigerweise Intel. Die haben für ihre Prozessorgrafik der Sandy/Ivy-Bridge Prozessoren nach Jahren(als die schon lange EOL waren) aus heiterem Himmel noch einen frischen hardwarespezifischen Treiber released mit haufenweise Leistungsoptimierungen. Quasi den GotY-Treiber(GPU-of-the-Year).
      • Von Neuer_User BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Zik7
        Das stimmt natürlich, aber es ist doch schon beeindruckend, dass man so eine Karte 10 Jahre nutzen kann und fast alles noch läuft. Es gibt so viele neue Spiele, die noch fantastich darauf in FHD spielbar sind. Ohne AMDs FSR wären es natürlich weniger. Und Sachen wie Cyberpunk, Alan Wake 2 und Cities Skylines 2 kann man auch nach dem Aufrüsten zocken, was nach 10 Jahren Nutzung dann auch drin sein sollte. Die laufen ja nicht weg!
        Ich wollte die Karte keineswegs schlecht machen. Ich nutzte selber eine GTX 980TI bis vor wenigen Monaten in WQHD. Und jetzt stellen wir und mal vor, ähnlich wie es 760 4GB, 770 4GB und 780 6GB gab, wir hätten eine 970/80 8GB kaufen können. Ein Traum wäre das gewesen.

        Aber die realen 3,5 GB sind aktuell einfach in Hemmschuh. Deshalb denke ich, darum ging es mit, ist es jetzt nicht so tragisch, wenn in ein bis zwei Jahren der Treibersupport für Maxwell ausläuft.
      • Von Penman PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von G4mest3r
        Diese Einstellung verstehe ich unter Linux nicht. Selbst wenn der Treibersupport vom Hersteller eingestellt wurde, hast Du doch noch die Open-Source (teils reverse-engineered) Treiber - manchmal gar gleich auf Kernel-Ebene.

        Hast Du mal verglichen, was unter Linux an alter Hardware noch lauffähig ist und gehalten wird im Gegensatz zu Windows oder Mac?
        Je länger und abgehangener desto wahrscheinlicher.
        Da ist eher so, dass manchmal ganz neues nicht an Tag 1 unter Linux geht ... aber dann!
        Nehm ich! Ein Pentium M mit einer FireGL V5000! Ein Krampf das Dingen überhaupt über Windows XP hinauszubekommen, weil AMD anscheinend keine Treiber für mobile FireGL GPUs anbietet und es den Herstellern überlassen hast. Windows 7 lief, aber... naja. Und aus meiner Erinnerung war der 3D Support auch eher ein Würfelwurf.

        Debian installiert und siehe da: Es funktioniert. LXDE ist genau für solche Systeme entwickelt. Ich habe mein Studium auf einem fast 10 Jahre altem Notebook bestritten, das immer noch eine Akkukapazität von 1h hatte, wenn man den Prozessor auf 800 MHz statt 2 GHz gedrückt hat. Und ich muss sagen: Es war gar nicht so schlimm, wie es sich anhört. Das Web war damals auch noch nicht so fordernd wie heute. 720p Twitch Streams waren die Grenze des Machbaren. Aber für Office Arbeiten, leichte Programmierung und ein bisschen Gimp reichte die Kiste vollkommen aus. Übrigens mit einer 500 GB HDD und keiner SSD. 3D habe ich tatsächlich nicht mehr probiert, aber mir reichte es schon, dass diese exostische GPU out of the Box einfach funktioniert hat.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Der Treibersupport wird eingestellt, die alten Treiber werden nicht bis in alle Ewigkeit laufen. (Wenn auch länger als bei Windows, wo alle paar Jahre ein harter Cut kommt).
        Je nachdem, wie man jetzt Support definiert. Neue Feature für so altes Eisen werden sicher nicht mehr entwickelt. Ich erwarte auch nicht, dass jemand versucht mit einer Radeon 9800 ein aktuelles Spiel zu spielen.
        Aber Mesa und Mesa-Amber würden diese Hardware zumindest lauffähig machen und x.org hat die 2D Treiber. Und ich würde meinen, das gilt für aktuelle Linux Distributionen.

        Mesa hat Karten älter als die Radeon 9250 deprecated. Die ist von 2004. Ob man so eine Karte überhaupt heute überhaupt noch unter modernen Bedingungen einsetzen wollte außer in einem Retro PC? Also worüber diskutieren wir? Ich lese von entsetzen, dass die Hardware gar unbrauchbar wird. Aber das ist alles andere als richtig. Ehrlich gesagt... Warum überhaupt propritäre Treiber einsetzen? Mit einer RX 7900 stampft Mesa RADV den AMDVLK in den Boden. Ohne jetzt noch weiter nachzuforschen: Durch den Mesa-Vulkan Treiber werden wir wohl keine Schmerzen verspüren, wenn AMD den Support für ältere Karten aus ihrem Treiber wirft.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Painkiller
        Windows 10 hat eine, das stimmt! Ob die in Sekunden knackbar ist, weiß ich nicht.
        Wenn ich mich richtig erinnere, wird aber der Schlüssel den Windows 10 dabei generiert allerdings direkt in deinem Benutzerkonto gespeichert. D.h. du kannst die ZIP-File ohne Passwortabfrage öffnen, aber alle anderen nicht.
        Das hier meine ich:
        https://blog.devolutions....
        https://en.wikipedia.org/...
        Es kann aber auch sein, dass ich damals einfach mit 7zip windows-nativ-kompatible Zip-Files erstellen wollte, um zu vermeiden, dass die Gegenseite sich beschwert, dass das nicht entpackbar ist und sie keine Rechte haben, extra Tools zu installieren. Aber nachdem ich da noch mal nachgelesen hatte, war klar, dass das keine Option ist. War dann zum Glück auch kein Problem.
        Zitat von Painkiller
        Damit kannst du es vergessen, solche ZIP-Dateien zu verschicken. Wenn du keine Pro-Version oder höher hast, dann kannst du auf die Funktion gar nicht erst zurückgreifen. Ohne 7-ZIP ist man hier verloren.
        Uff, so ein Murks und dann auch noch hinter einer Paywall... Integrierter, zeitgenössischer Zip-Support wird vermutlich noch mal so ein richtiges Killerfeature für irgendein Windows-11-Update oder gleich Windows 12...
      • Von Painkiller Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von empy
        Hat Windows 10 nicht sogar eine, die aber in Sekunden knackbar ist? In die Falle bin ich auch schon mal getappt. Habe es zum Glück schnell gemerkt und die verschickten Daten waren "nur" Zugangsdaten, die man dann noch mal ändern konnte. Wie soll ein unbedarfter Benutzer auch nur auf die Idee kommen, dass er sich da nicht drauf verlassen kann? Das ist grob fahrlässig.
        Windows 10 hat eine, das stimmt! Ob die in Sekunden knackbar ist, weiß ich nicht.
        Wenn ich mich richtig erinnere, wird aber der Schlüssel den Windows 10 dabei generiert allerdings direkt in deinem Benutzerkonto gespeichert. D.h. du kannst die ZIP-File ohne Passwortabfrage öffnen, aber alle anderen nicht.

        Damit kannst du es vergessen, solche ZIP-Dateien zu verschicken. Wenn du keine Pro-Version oder höher hast, dann kannst du auf die Funktion gar nicht erst zurückgreifen. Ohne 7-ZIP ist man hier verloren.
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