AMD RV770: Die Entstehung einer Grafikkarte, Teil 2
Die Webseite Anandtech hat die Möglichkeit erhalten, mit leitenden Entwicklern der Grafiksparte von AMD zu sprechen. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Hintergründen der Entwicklung der RV770-GPU.
Die neue Strategie ermöglicht mehr Flexibilität im Produktsortiment. (Bild: Anandtech)
Im Gegensatz zu R600-Zeiten versuchte man mit dem RV770-Chip die Rechenleistung pro Watt zu steigern. Um die Chipgröße gering zu halten, setzte Ati unter anderem auf ein 256-Bit-Interface. Für eine hohe Bandbreite war GDDR5-RAM erforderlich, der zu jener Zeit allerdings noch nicht einmal endgültig spezifiziert war. Ati ging somit ein hohes Risiko ein, schließlich würden die Radeon-Karten nicht in den Handel gelangen, wenn zwar die GPU vorhanden ist, aber kein Videospeicher.
Nach der Übernahme durch AMD 2006 wurde im Februar 2008 Dave Baumann als Produktmanager für die RV770-Karten eingesetzt. Er entschied, die Radeon HD 4850 nicht mit den Taktraten 500/900 MHz (GPU/Speicher) und lediglich 256 MiByte GDDR3-RAM auszustatten, sondern die Speichermenge zu verdoppeln und die Frequenzen auf 625/993 MHz anzuheben. Da diese Änderungen erst relativ spät im Entwicklungsprozess anstanden, hatte Dave Baumann viel Überzeugungsarbeit zu leisten.
Die alte Strategie führte zu großen Verzögerungen bei Budget- und Mittelklassekarten (Bild: Anandtech)
Als der RV770-Chip dann endlich im Juni 2008 auf finalen Karten verbaut wurde, gab es bei AMD immer noch sehr viele Skeptiker, die den Erfolg der Karten anzweifelten. Während ursprünglich die Geforce 9800 GTX als direkter Konkurrent der HD 4870 ausgemacht wurde, stellte sich aber recht schnell heraus, dass sich sogar die deutlich teurere Geforce GTX 260 in Schlagdistanz befand. Der Unterschied bestand vor allem im Preis, die Nvidia-Karte kostete 100 US-Dollar mehr als die Radeon HD 4870.
Während die Nvidia-Karten daraufhin günstiger wurden und später die Geforce GTX 260-216 erschien, verkaufen sich die Radeon-HD4800-Grafikkarten nach wie vor sehr gut. Mit der Dual-GPU-Lösung HD 4870 X2 hat AMD im Moment sogar noch die schnellste Grafikkarte im Portfolio.
Den vollständigen Artikel finden Sie bei Anandtech.


Finde meine GTX zwar gut aber Nvida hat es etwas übertrieben.
Der Innovativere aber sehr riskante Weg von ATI hat sich zum Glück ausgezahlt.
Größeres Problem finde ich ist der DX Sch..... , bis jetzt gibt es kaum echte DX 10 Spiele und schon ist 10.1 da .
Ohne Konkurrenz tut sich nun mal nichts. Hat man damals bei Intel ja sehr lange gesehen, nvidia hat nach der GF8 auch lange nichts neues gebracht, überall wo es keine ernsthafte Konkurrenz gibt, geht die Entwicklung nicht voran.
Finde meine GTX zwar gut aber Nvida hat es etwas übertrieben.
Der Innovativere aber sehr riskante Weg von ATI hat sich zum Glück ausgezahlt.
Größeres Problem finde ich ist der DX Sch..... , bis jetzt gibt es kaum echte DX 10 Spiele und schon ist 10.1 da .
(also ATI ud Nvidia zusammen arbeiten)
Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn man sowas tun würde, würde man für bestimmt 2 Jahre oder mehr eine Chip schaffen, an den sich dann ATI und Nvidia (alleine!) die Zähne ausbeißen würden.
Ein Ausgezeichneter Artikel.
Im Grunde ist Die Bandbreite entscheidend und die ist fast gleich.
Also die HD4850 als absoluter P/L-Tipp, die HD4870 für den etwas dickeren Geldbeutel. Leistung haben sie beide satt.
Mit 256bit hätte die Speichernamdbreite mit GDDR3/4 am ende nicht gereicht. So hätte man noch einen 2ten Chip entwickeln müssen was sehr teuer ist, oder sich imt dem unteresen Segment zufreden geben müssen.
Im Grunde ist Die Bandbreite entscheidend und die ist fast gleich.