AMD ROCm: KI- und Compute-Plattform expandiert auf Windows
AMDs KI- und Compute-Plattform ROCm, welche als quelloffene Konkurrenz zu Nvidia CUDA fungieren soll, erhält den versprochenen Windows-Support und unterstützt neben Radeon RX 9000 und RX 7000 auch Ryzen AI und Ryzen AI Max(+).
AMD bringt Künstliche Intelligenz ("KI") und Maschinelles Lernen ("ML") mit seiner quelloffenen Compute-Plattform ROCm, die als CUDA-Konkurrenz fungieren soll, wie versprochen auch auf Windows-PCs und unterstützt neben Radeon RX 9000 mit RDNA 4 ("GFX12") und Radeon RX 7000 mit RDNA 3 ("GFX11") auch die neuesten APUs der Serien Ryzen AI ("Strix Point") und Ryzen AI Max(+) 300 ("Strix Halo").
Auf der Computex in diesem Jahr habe ich unser Engagement bekräftigt, ROCm zu einem echten plattformübergreifenden, entwicklerfreundlichen Stack zu machen. Ich sagte, dass wir ROCm in der zweiten Hälfte von 2025 für Radeon auf Windows und Linux bereitstellen würden.
Ich bin stolz, sagen zu können, dass wir heute dieses Versprechen einlösen.
- Andrej Zdravkovic, AMD SVP & Chief Software Officer -
Wie AMD auf seinem Blog offiziell mitgeteilt hat, wurde eine Vorschauversion von ROCm 6.4.4 veröffentlicht, welche PyTorch sowohl unter Windows als auch Linux auf Radeon RX 9000 und RX 7000 als auch Ryzen AI 300 und Ryzen AI Max(+) 300 und somit auf handelsüblicher Consumer-Hardware lauffähig macht.
Ja, es ist eine Vorabversion. Das bedeutet, dass die Leistung und die Funktionalität weiterhin verbessert werden. Wir sind noch nicht fertig. Aber wir haben das Fundament geliefert. Und wir laden Entwickler ein, mitzuhelfen, was als Nächstes kommt.
- Andrej Zdravkovic, AMD SVP & Chief Software Officer -
AMD möchte mit ROCm ("Radeon Open Compute Platform") noch stärker in den Consumer-Bereich vordringen, weshalb neben den professionellen Radeon Pro und Instinct-Beschleunigern auch immer mehr Radeon-Grafikkarten unterstützt werden sollen. Bei den GPU-Architekturen sieht es mittlerweile folgendermaßen aus.
- RDNA 2: ✔
- RDNA 3: ✔
- RDNA 3.5: ✔
- RDNA 4: ✔
- CDNA: ✔
- CDNA 2: ✔
- CDNA 3: ✔
- CDNA 4: ✔
Erst vor wenigen Tagen hatte AMD mit ROCm 7 die nächste Generation seiner quelloffenen KI- und Compute-Plattform vorgestellt.
Der Fokus von AMD ROCm 7 liegt jetzt erst einmal auf den Großkunden wie Oracle, Dell und Hewlett Packard Enterprise, welche als Erste in den Genuss der beiden neuen KI-Beschleuniger AMD Instinct MI355X und Instinct MI350X kommen. Consumer sollten hingegen vorerst auf ROCm 6.4.4 zurückgreifen.
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Quelle: AMD via VideoCardz

Es ist manchmal echt ätzend Stable Diffusion unter Radeon zum Laufen zu bringen.
Ich entwickle immer noch Traumata, wenn ich daran denke mal AI-Stack mit PyTorch zum laufen zu bringen, weil man die Wahl hat ob jetzt DirectML und Co und man Spagat teilweise je nach Modell sogar noch mal weiter Doktoren muss.
Irgendwie habe ich die Befürchtung, dass die Last von AI Servern auf die User umgelegt werden soll, wobei ich mir das bei Anwendern, welche AI nicht nutzen, schwer vorstellen kann, weil das einem Botnetz entspräche, was ja nicht erlaubt ist.
Außer man implementiert das in Apps wie Folding@home und Konsorten, nur für andere Zwecke (ja welche überhaupt?) wo dann die Anwendung am eigenen PC läuft.
Im allgemeinen weiß ich aber nicht was an ROCm unter windows neu ist. Ich hab das schon 1 jahr lang hier laufen, nachdem ich die HIP SDK installiert hab und benutze so, über Zluda, CUDA-anwendungen auf meiner integrierten AMD-grafik.
Und mit ROCm 7 wird die Weltherrschaft angestrebt ...
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