AMD Frame Latency Meter ("FLM") misst Eingabelatenzen in Spielen auf allen Grafikkarten

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AMD Frame Latency Meter ("FLM") misst Eingabelatenzen in Spielen auf allen Grafikkarten
Quelle: AMD

AMD hat mit dem Frame Latency Meter ("FLM") ein leistungsstarkes Werkzeug für die Messung und Optimierung von Eingabelatenzen in Spielen veröffentlicht. Die Open-Source-Anwendung unterstützt dabei sämtliche aktuellen Grafikkarten.

Als Bestandteil seiner Software-Suite GPUOpen, welche ursprünglich von AMDs Radeon Technologies Group entwickelt wurde, hat AMD mit dem Frame Latency Meter - kurz "FLM" - ein leistungsstarkes Werkzeug für die relevanten Messungen und Optimierungen der Eingabelatenzen in Spielen veröffentlicht. Das erste stabile Release der Open-Source-Anwendung unterstützt dabei sämtliche aktuellen Grafikkarten von AMD, Nvidia und Intel. AMD möchte zukünftig auch als Softwareentwickler immer stärker in Erscheinung treten und dabei Konkurrenzanwendungen zu Nvidias Lösungen anbieten.

Neues GPUOpen-Tool misst Eingabelatenzen

Das Frame Latency Meter ("FLM") wird sowohl im Quelltext als auch in einem einsatzbereiten ZIP-Archiv auf der freien Entwicklerplattform GitHub zum Download angeboten und soll mit Nvidias Latency and Display Tool ("LDAT") konkurrieren.

Das AMD Frame Latency Meter ist ein Muss für jeden, der die Reaktionszeit seiner Spiele mit Mausereignissen messen möchte.

Mit seinen fortschrittlichen Funktionen und der benutzerfreundlichen Oberfläche ist es das perfekte Tool für Gamer, Profis und alle, die das gesamte Spielerlebnis optimieren möchten.

- AMD -

Die Anwendung misst die gesamte Eingabelatenz der Mausreaktionszeit, von dem Moment, in dem die Maus bewegt wird, bis zu dem Moment, in dem das Bild auf den Bildschirm visualisiert wird. Es enthält Optionen zur Verwendung einer Auswahl von "Frame-Capture-Codecs", wie dem Advanced Media Framework ("AMF"), das auf Radeon-GPUs optimiert ist, oder die DirectX Graphics Infrastructure ("DXGI"), dementsprechend geeignet zur Verwendung auf allen aktuellen GPUs.

Freier Ansatz und einfache Benutzeroberfläche

Wie bei sämtlichen GPUOpen-Tools wählt AMD auf beim Frame Latency Meter einen quelloffenen und freien Ansatz und hält das Werkzeug auch bei der Bedienung sowie der dafür vorgesehen einfachen grafischen Benutzeroberfläche, dem sogenannten GUI ("Graphical User Interface"), vergleichsweise simple. Dem Download liegt außerdem eine sehr ausführliche Bedienungsanleitung für "FLM" bei.

AMD FLM Quelle: AMD Weitere Informationen liefert die offizielle Website der Anwendung sowie deren Projektseite auf der Entwicklerplattform GitHub. Die offiziellen Release Notes zu Frame Latency Meter in der Version 1.0 lesen sich wie folgt.

FLM Quelle: AMD via GitHub Während Windows 10 und Windows 11 unterstützt werden, existiert momentan noch keine Version für das freie Betriebssystem Linux. Anwender, die den auf Radeon-GPUs optimierten AMF-Codec nutzen wollen, benötigen als Grafiktreiber mindestens die bereits nicht mehr aktuelle AMD Radeon Software Adrenalin Edition 24.6.1.

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Quelle: AMD via GPUOpen, AMD via GitHub

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Turbo1993 Freizeitschrauber(in)
        Herrlich, erstes Issue auf der GitHub Seite: Linux Support

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von LightLoop Freizeitschrauber(in)
        Zitat von meckswell
        Es setzt 24.6.1 oder neuer vorraus. Also geht mit dem 24.5. garnet, schad.

        Ich benutze den aktuellesten 24.7.1 (7900 GRE Nitro+) und läuft absolut problemfrei...
        Zitat von meckswell
        Es setzt 24.6.1 oder neuer vorraus. Also geht mit dem 24.5. garnet, schad.

        Ich benutze den aktuellesten 24.7.1 (7900 GRE Nitro+) und läuft absolut problemfrei...
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Genau so ist es. Ich bin aber der Überzeugung, dass die meisten hier das auch so sehen.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von Blackfirehawk
        Und vorallem sind die Werte bei den anderen GPUs dann auch Akkurat?

        Nvidia hat seine eigene latenzmessung in GeForce experience/der neuen Nvidia APP
        Bezweifle aber das AMD da Zugriff zu der Schnittstelle hat
        Sind die Werte von nVidia Tools akkurat?
        Vielleicht spucken die ja extra weniger aus, um besser dazustehen? Hm, hm, hm?
        Wenn man so anfängt zu reden, muss man alles in Frage stellen.
        Warum dann überhaupt noch irgendwelche Tests durchführen, wenn eh alles Käse sein kann?
        Und das PCGH Team ist ja sowieso je nach Testergebnis von AMD gekauft, nein NVidia, nein Intel.
        Was passiert ist, nachdem 3DFX dem Thilo nicht mehr zahlen wollte , wissen wir ja. hahaha lol ^^ ;-P

        Mal im Ernst, legt den Kram nicht auf die Goldwaage.
        Durch so ein Tool werden die Karten auch nicht besser oder schlechter.
        Und das ist sicher nicht dazu gedacht, damit "Benchmarkrekorde" nachzugehen zu wollen.
        Es geht einzig und alleine darum, bei der jeweiligen genutzten Karte evtl. die Werte untersuchen und mit Einstellungen verbessern zu können, und zb Sachen wie Antilag etc. auszuprobieren udn zu prüfen, ob das auch wirklich anspringt und die gewünschte Verbesserung bringt, oder sogar etwas kontraproduktiv ist (Vsync?).
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Blackfirehawk
        Und vorallem sind die Werte bei den anderen GPUs dann auch Akkurat?

        Nvidia hat seine eigene latenzmessung in GeForce experience/der neuen Nvidia APP
        Bezweifle aber das AMD da Zugriff zu der Schnittstelle hat
        Konntest du es vielleicht mal testen? Also einmal messen mit dem Nvidia eigenen Tool und einmal mit dem von AMD?
      Direkt zum Diskussionsende
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