AMD Fluid Motion Frames 2 mit neuem Grafikspeicher-Feature kann ausprobiert werden
AMDs hauseigene Zwischenbildberechnung ("Frame Generation"), welche als AMD Fluid Motion Frames ("AFMF") vermarktet wird, erhält in der 2. Generation ein Feature namens Variable Graphics Memory ("VGM") und kann jetzt ausprobiert werden.
AMD hat einen neuen Vorschau-Treiber für AMD Fluid Motion Frames ("AFMF") 2 veröffentlicht, welcher auf dem erst Ende des vergangenen Monats veröffentlichten stabilen Grafiktreiber, der AMD Software: Adrenalin Edition 24.8.1, aufbaut. Der neue Adrenalin Edition Preview Driver for AFMF 2 v24.20.11.01, so die vollumfängliche Bezeichnung des neuesten Vorschau-Treibers, unterstützt erstmals eine neue Speicherfunktion namens Variable Graphics Memory ("VGM") sowie die Mobilprozessoren der Serie Ryzen AI 300 mit Zen 5 und RDNA 3.5.
Nachdem AMD schon Ende Juli einen ersten Vorschau-Treiber freigegeben hatte, der erstmals das Treiber-Feature AMD Fluid Motion Frames ("AFMF") in der 2. Generation zum Ausprobieren mitbrachte, legt das Unternehmen aus Santa Clara jetzt nach und aktualisiert den experimentellen Grafiktreiber auf die neue Version 24.20.11.01, welche bereits zum Download bereitsteht. Erstmalig überhaupt unterstützt der Grafiktreiber das neue Feature Variable Graphics Memory ("VGM"), das für Mobilgeräte, wie Notebooks und Handheld-PCs, entwickelt worden ist.
Variable Graphics Memory ("VGM") im Detail
Doch was ist dieses neue Feature namens Variable Graphics Memory ("VGM") und was genau macht es?
- Dynamische RAM-Zuweisung: Anwender können jetzt bis zu 75 Prozent des Systemspeichers als Grafikspeicher der integrierten GPU zuweisen. Diese Flexibilität ermöglicht eine bessere Nutzung der verfügbaren Speicherressourcen, insbesondere in Spielszenarien, in denen mehr VRAM zu einer besseren Leistung führen kann.
- Verbesserte Spielleistung: Durch die Vergrößerung des verfügbaren Grafikspeichers können Spiele flüssiger laufen, mit höheren Bildraten und besserer Grafikqualität. Dies ist besonders vorteilhaft für Notebooks und Handheld-PCs, die auf integrierte GPUs angewiesen sind, da es hilft, die Leistungslücke zu dedizierten GPUs zu schließen.
- Einfache Aktivierung: Die Funktion kann direkt über den Grafiktreiber aktiviert werden und ist somit für Spieler, welche die Leistung ihres Systems ohne komplexe Konfigurationen optimieren möchten, leicht zugänglich und benutzerfreundlich.
- Integration mit anderen Technologien: Variable Graphics Memory ("VGM") arbeitet mit AMDs Fluid Motion Frames ("AFMF") 2 zusammen, was die Frame Generation sowie die allgemeine Spieleleistung weiter verbessern soll.
Das neue Feature lässt sich direkt über den Adrenalin-Grafiktreiber und die Menüpunkte Gaming → Graphics aktivieren und über Performance → Tuning entsprechend konfigurieren. Hierfür stehen zwei Presets zur Auswahl, die darüber entscheiden, welche Menge des Systemspeichers der GPU zugewiesen werden soll.
Die Presets für die Zuweisung des Systemspeichers mittels Variable Graphics Memory ("VGM") stellen sich folgendermaßen dar:
- Medium: 33 Prozent des Systemspeichers werden der integrierten Grafikeinheit als Grafikspeicher zugewiesen.
- High: 75 Prozent des Systemspeichers werden der integrierten Grafikeinheit als Grafikspeicher zugewiesen.
Wie auch AMD Fluid Motion Frames ("AFMF") 2 funktioniert das neue Feature jetzt auch erstmals mit den Ryzen AI 300 ("Strix Point") auf Basis von Zen 5 und RDNA 3.5.
AMD verspricht deutlich mehr Leistung
Durch AMD Fluid Motion Frame ("AFMF") 2 und Variable Graphics Memory ("VGM") soll die Spiele-Leistung "insbesondere auf Gaming-Notebooks und Handheld-PCs" deutlich steigen, wie der Hersteller nun anhand eigener Benchmark-Ergebnisse demonstriert, welche mit dem AMD Ryzen AI 9 HX 370 mit Radeon 890M in Auflösungen von 1080p und 1800p mit FSR-Upscaling erhoben wurden.
Wie die Entwickler im Community-Blog erläutern, ist AMD Fluid Motion Frames 2 ein weitreichendes Upgrade zur ersten Generation der Zwischenbildberechnung und bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Neben der Tatsache, dass die 2. Generation nicht mehr nur auf Microsofts Windows-APIs DirectX 11 und DirectX12 sowie die Vollbildanzeige beschränkt ist und jetzt auch Vulkan und OpenGL sowie den Vollbildfenstermodus unterstützt, ist mit AFMF 2 jetzt auch endlich eine Frameratenlimitierung mittels Radeon Chill verlässlich realisierbar.
Ebenfalls neu sind die KI-Optimierungen, die für einen verbesserten Algorithmus und eine höhere Bildqualität sorgen sollen, sowie der Performance-Modus, der laut AMD eine noch höhere Framerate garantieren soll. Der ebenfalls neue "Search-Modus" soll die Bildqualität bei hohen Auflösungen weiter verbessern und Artefakte sowie eine fehlerhafte Interpolation von Frames minimieren. AFMF 2 soll AFMF sowohl im Hinblick auf Leistung als auch Qualität überlegen sein und zudem auch die Systemlatenzen im Vergleich zum Vorgänger signifikant reduzieren.
Weitere Informationen zum AMD Software: Adrenalin Preview Driver for AFMF 2 liefern die offiziellen Release Notes sowie der neueste Beitrag auf dem Community-Blog des Unternehmens.
Quelle: AMD
AMD Fluid Motion Frames 2 wird als reines Treiber-Feature ein fester Bestandteil von HYPR-RX und sollte laut AMD am besten in Kombination mit dem Latenzverbesserer Anti-Lag sowie dem Frame-Limiter Radeon Chill eingesetzt werden.
Der Vorschau-Treiber kann direkt über den Link in den offiziellen Versionshinweise heruntergeladen werden und besitzt die Versionsnummer 24.20.11.01.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: AMD

So ich es verstehe, geht um die Menge des Arbeitsspeichers, der der integrierten GPU exklusiv zugesichert wird.
Aber ich mag mich täuschen.
Lauft trotzdem sahne🧘🫡
Anschließend diesen Treiber "HIER" downloaden (AMD Software: Adrenalin Edition Preview Driver for AFMF 2 for Windows® 10 & Windows® 11 64-bit) und installieren.
Mit dem neusten Update bei CP 2077 2.13 und diesem Treiber läuft nun auch AMD FSR 3.1 und...
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
8 GB Video Memory
24 GB remaining Memeory
zusammen 32GB
Davon 8GB
Sind 25%
Die Frage ist, wie das wirklich gerechnet wird.
Mein Ansatz wäre
Wenn weniger als 16GB gesamt Arbeitsspeicher, dann medium 4GB und high 8GB
Wenn weniger als 32GB aber mehr als 16Gb, dann medium 8GB und high 12GB
Wenn mehr als 32GB, dann Medium 8 (oder vielleicht auch 12GB) und high 16GB.
Jetzt hab ich es.
Chipset Driver werden auch aktualisiert, ich bin gespannt, wie stabil es läuft.
EDIT:
So habe es installiert, kann man leider noch nix einstellen.
Anschließend diesen Treiber "HIER" downloaden (AMD Software: Adrenalin Edition Preview Driver for AFMF 2 for Windows® 10 & Windows® 11 64-bit) und installieren.
Mit dem neusten Update bei CP 2077 2.13 und diesem Treiber läuft nun auch AMD FSR 3.1 und...
voila...
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Also mit aktiviertem RT läuft es oft besser, aber oft eben auch so la la... In Extremsituationen bleibt RT auf Radeons halt der Flaschenhals, und die Leistung bricht massiv ein.
Ich bleibe aber bei der Meinung das sich optisch für mich persönlich, RT in den meisten Spielsituationen nicht wirklich bemerkbar macht als Zugewinn. Kann ja sein das dies an mir liegt aber egal hier geht's ja um den neuen Krempel.
Und tatsächlich läuft CP 2077 mit dem neuen Schnickschnack auf Quality und mit Psycho Screenspace reflections locker mit fast doppelten FPS. Mit RT zusammen und in Extremsituationen jedoch ist die Bildausgabe jedoch teils etwas strange. Wirkt ein bissl so als hätte man irgendwas eingenommen ^^
Laut Metrik macht sich das dann aber auch in einer fast 3-Fach höheren Dauer der Bildbereitstellung bemerkbar.
Trotzdem, ohne RT ist das für mich nen Super Treiber.