AGP lebt noch: Modder holen Überraschendes aus GTX 960 und Co. heraus
Der AGP-Anschluss findet zumindest in der Modding-Community noch Verwendung: Zwei Modder haben in unterschiedlichen Projekten eine GTX 960 zum Laufen gebracht sowie ein älteres Mainboard in ein NAS umfunktioniert.
Der Accelerated Graphics Port (AGP) war zur Jahrtausendwende noch der Standardanschluss für Grafikkarten, ehe dieser mit der Ankunft von PCI-Express im Jahr 2003 sukzessive abgelöst wurde und heutzutage als veraltet gilt. Komplett für tot erklären lässt sich AGP aber nicht, denn Modder haben in den vergangenen Wochen zwei interessante Projekte durchgeführt und veröffentlicht.
Die erste Mod stammt aus der Retro-PC-Gaming-Community auf Facebook und wurde vom User "tercio_miranda" auf der Plattform X/Twitter geteilt. Mithilfe eines AGP-zu-PCI- und eines PCI-zu-PCIe-Adapters gelang es dem Modder Christian Rudewig, eine Nvidia Geforce GTX 960 auf einem PCChips M811LU 3.1 Mainboard zu installieren. Benchmarks zur Leistungsfähigkeit der Konstruktion wurden allerdings nicht geteilt, doch immerhin belegt ein Screenshot aus dem Aida64-Extreme-Tool, dass die GPU funktionsfähig ist.
Die zweite AGP-Mod stammt aus der Feder des Youtubers "RECNAS". Dieser erweckte ein Apollo-MVP3-Mainboard aus dem Jahr 1998 zum Leben, indem er dieses in ein NAS umwandelte. Angesichts dessen entstand das AGP-Projekt erst, um nicht auf die limitierte Bandbreite des PCI-Slots auf dem Super Socket 7 Mainboard angewiesen zu sein.
Mithilfe eines APG-zu-PCI-Adapters konnte er auf einen Datendurchsatz von 198 Mebibytes pro Sekunde kommen und damit die von RECNAS angegebenen rund 87 MiB/s des PCI-Anschlusses um Längen schlagen. Die theoretisch maximale Bandbreite von AGP 3.5 liegt aber hier mit 2.133 MiB/s noch in weiter Ferne - ist aber auch kein Wunder, so ist der Port namens getreu doch eher für Grafikkarten und nicht für Massenspeicherlösungen konzipiert.

Halt so richtig schönes oldschool Gebastel.
Ich erinner mich direkt an wilde Crossfire Geschichten. Zwei Netzteile zur Versorgung eines einzelnen Rechners der zwei GPU´s verbaut hat. Dazu die schönen 4-Pin Molex auf PCI-E 6 oder 8-PIN Adapter netzteilseitig im Einsatz.
Der Mann im Laden wo ich die Adapter geholt habe fragte mich noch "Wollen Sie das wirklich so machen?"
Für mich war das in dem Moment aus irgendeinem mir heute nicht mehr erklärlichem Grund alternativlos und dann geht manchmal doch schon vieles wenn man wirklich will
3060 12GB läuft aber trotzdem tadellos
Läuft hier aber ebenfalls zufriedenstellend, oder auch überraschend gut, so lang der VRAM halt nicht großartig überladen wird und ausgelagert werden muss. PCGH hat da ja auch paar schöne und aufklärende Artikel zu gebracht.
Im Detail ist dann am Ende vllt auch ein klein wenig entscheidend wie man sich persönlich arrangieren kann und man sollte es wirklich nicht glauben, aber hab da mal so Schieberegler in einer Software gesehen. Nur eine Positionsänderung und alles war gut. Ich sag euch, das grenzte an Zauberei.
Spaß bei Seite, die PCI-SIG hat mittlerweile schon PCI-6.0 spezifiziert. (https://pcisig.com/pci-ex...)
Das geht die letzten Jahre gefühlt doch echt extrem schnell mit den neuen Versionen, oder? Also von 4 auf 5 war jetzt gefühlt richtig zügig, oder ich werde einfach alt
3060 12GB läuft aber trotzdem tadellos
Einer meiner Retrorechner hat noch AGP drin mit ner Voodoo 3.