25 Jahre PCGH: Erstmals 3D-Sonderheft von 1998 als kostenloser Download
Vor 25 Jahren startete PCGH - doch die Grundlagen wurden bereits 1998 gelegt. Wie lange kennen Sie PCGH?
Im Oktober 2000 startet die Erstausgabe der gedruckten PCGH. Der Vorläufer, gewissermaßen die Nullnummer, ist erstmals komplett restauriert in der aktuellen PCGH 11/2025 zu finden - zusammen mit der Downloadoption von 300 PCGH-Ausgaben. Doch PCGH beginnt eigentlich 1998.
3D-Sonderheft von 1998 als Geschenk
Was mutmaßlich nicht jeder weiß: Mit Sonderheft 3/1998 testete Computec Media, der Verlag hinter PCGH, PC Games und Buffed, wie das Thema Hardware am Kiosk ankommt. Das "3D-Sonderheft" vereinte vor über 27 Jahren eine Mischung aus Technikwissen, Praxistipps, Grafikkartenmarktübersicht und 3D-Spielen. Für 14,90 D-Mark kam das 3D-Special unter der Flagge von PC Games und PC Action auf den Markt und war so erfolgreich, dass danach das Projekt PC Games Hardware beschlossen wurde.
Ausschnitte aus dem 3D-Sonderheft
Das 100 Seiten starke Sonderheft, stilecht mit CD-ROM, ist Teil des aktuell ausverkauften PCGH-Geheimarchivs; Sie finden das legendäre Stück Zeitgeschichte erstmals hier als kompletten und kostenlosen PDF-Download. Wie klingen 3dfx Voodoo² SLI, Nvidia Riva TNT, Tomb Raider 2, Need for Speed 3 und Wing Commander Prophecy für Sie? Hier der komplette Heftinhalt im Überblick.
1998 startet das 3D-Sonderheft mit folgender Einleitung, die man sich heute kaum mehr vorstellen kann: "Banshee, TNT, Ticket to Ride IV, Savage3D, PowerVR Second Generation, Permedia 3. Wer sich heutzutage eine neue Grafikkarte zulegen will, dem sollten diese Chipsätze ein Begriff sein. Seit der Zusatz "3D" Einzug in die Welt der Hardware gehalten hat, sind die Anforderungen an den Informationsstand des Grafikkarten-Kunden deutlich gestiegen.
Die Zeiten, in denen Spiele relativ problemlos auf allen Beschleunigerplatinen liefen, sind endgültig vorbei. Ohne ein grundlegendes Wissen über 3D-Schnittstellen und -Effekte wird die Kaufentscheidung zur Qual der Wahl. Bestes Beispiel ist Unreal. Nicht wenige Käufer dieses optischen Feuerwerks konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Sekunde des Spiels genießen, da sie einen Riva-128-Chip besitzen und nicht wussten, dass Unreal in der ersten Fassung nur mit Voodoo- und PowerVR-Platinen zusammenarbeitet". Witzigerweise ist gerade Unreal dank Pathtracing-Mod aktuell wieder in aller Munde.