Chrome mit KI-Agenten: Google kündigt tiefgreifende Neuerungen an

5
News Jacqueline Brosch Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Chrome mit KI-Agenten: Google kündigt tiefgreifende Neuerungen an
Quelle: Google

Google verpasst Chrome das größte KI-Upgrade seiner Geschichte: Mit Gemini zieht ein Assistent in den Browser ein, der Inhalte zusammenfasst und in Zukunft sogar eigenständige Aufgaben auf Webseiten übernehmen soll.

Google hat ein umfassendes Update für seinen Chrome-Browser vorgestellt, das nach eigener Angabe das bisher größte Update in der Geschichte des Browsers darstellen soll. Herzstück der Neuerungen ist die Integration des hauseigenen KI-Modells Gemini, das künftig eng mit Chrome verzahnt wird. Erste Funktionen stehen bereits zur Verfügung, während weitergehende Features in den kommenden Monaten folgen sollen.

Die Integration von Gemini erlaube es, komplexe Informationen auf Webseiten direkt im Browser zu analysieren und zusammenzufassen. Nutzer sollen so schnellere Antworten auf Fragen erhalten, ohne selbst lange recherchieren zu müssen. In der ersten Phase wird das Feature für Desktop-Nutzer unter Windows und macOS in den USA ausgerollt. Später sollen auch mobile Geräte sowie Unternehmenskunden über Google Workspace Zugriff auf die neuen Funktionen erhalten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Eine zentrale Ankündigung betrifft einen sogenannten KI-Agenten, den Google in den kommenden Monaten bereitstellen will. Dieser soll in der Lage sein, wiederkehrende oder zeitaufwendige Aufgaben selbstständig zu übernehmen. Beispiele reichen von der Terminbuchung beim Friseur bis hin zur Bestellung von Lebensmitteln. Google betont, dass Anwender die Kontrolle über die Aktionen behalten und Prozesse jederzeit abbrechen können. Damit reagiert das Unternehmen auch auf Konkurrenzlösungen wie den Browser "Comet" von Perplexity, der ähnliche agentenbasierte Assistenten bereits anbietet.

Darüber hinaus kündigte Google eine Reihe weiterer KI-gestützter Funktionen an. So soll es möglich sein, über Spracheingaben gezielt zuvor besuchte Webseiten wiederzufinden. Ein geplanter Passwort-Agent wird kompromittierte Kennwörter auf unterstützten Seiten automatisch ändern können. Auch die Google-Suche im Browser soll stärker eingebunden werden: Ein sogenannter "AI Mode" in der Adresszeile ermögliche es, längere und komplexere Fragen zu stellen. Antworten sollen im Kontext der geöffneten Seite angezeigt werden können, sodass ein ständiges Wechseln zwischen Tabs wegfällt.

Was halten Sie von dem kommenden Update? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: via The Decoder

5
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Alter, gehts noch?

        Zitat

        wiederkehrende oder zeitaufwendige Aufgaben selbstständig zu übernehmen. Beispiele reichen von der Terminbuchung beim Friseur bis hin zur Bestellung von Lebensmitteln.
        Betreutes Internet für die ganz Blöden, oder was?

        Falls die Leute nicht selbst bemerken, dass ihre Haare länger geworden sind oder dass sie morgen verhungern werden?

        Was ein BS.

        Aber das Ganze hat auch eine gute Seite:

        Keiner braucht mehr Angst vor der Atomraketenschwingenden-Terminator-skynet-KI haben; die Menschheit rottet sich vorher selbst aus, weil:

        zu dumm!
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Alter, gehts noch?

        Zitat

        wiederkehrende oder zeitaufwendige Aufgaben selbstständig zu übernehmen. Beispiele reichen von der Terminbuchung beim Friseur bis hin zur Bestellung von Lebensmitteln.
        Betreutes Internet für die ganz Blöden, oder was?

        Falls die Leute nicht selbst bemerken, dass ihre Haare länger geworden sind oder dass sie morgen verhungern werden?

        Was ein BS.

        Aber das Ganze hat auch eine gute Seite:

        Keiner braucht mehr Angst vor der Atomraketenschwingenden-Terminator-skynet-KI haben; die Menschheit rottet sich vorher selbst aus, weil:

        zu dumm!
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Tekkla
        Das für einen geringste Übel. Jedenfalls einen Browser, der einem nicht verbietet, sich gegen diesen Werbe- und Spionagewahnsinn durch Hilfe von Addons zu wehren.
        Und dann am besten ein China-Handy nutzen und sich von den Chinesen ausspionieren lassen. Die sind ja nicht so schlimm!

        Damit meine ich jetzt nicht dich. Aber ich kenne so welche.
      • Von Tekkla Volt-Modder(in)
        Zitat von Defenz0r
        Ja und Mozilla Firefox hat jetzt auch Krasse anti-privacy Dinger in der use policy drin.
        Das für einen geringste Übel. Jedenfalls einen Browser, der einem nicht verbietet, sich gegen diesen Werbe- und Spionagewahnsinn durch Hilfe von Addons zu wehren.
      • Von Defenz0r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Tekkla
        Bei Chrome bin ich schon lange wieder raus. In der Anfangszeit war der das Non-Plus-Ultra. Doch google war ja der Meinung, man müsse immer gieriger und übergriffiger werden. Chrome steht mittlerweile bei mir für das, was der MS Internet Explorer mal war. Kurzum: Kann mir gestohlen bleiben.
        Ja und Mozilla Firefox hat jetzt auch Krasse anti-privacy Dinger in der use policy drin.
        Und Brave hatte mal automatisch illegale Inhalte mitgeladen.
        Die Forks von anderen Browsern stammen ja trotzdem noch von den grossen.
        Was soll mal denn da noch nutzen?
      • Von Tekkla Volt-Modder(in)
        Bei Chrome bin ich schon lange wieder raus. In der Anfangszeit war der das Non-Plus-Ultra. Doch google war ja der Meinung, man müsse immer gieriger und übergriffiger werden. Chrome steht mittlerweile bei mir für das, was der MS Internet Explorer mal war. Kurzum: Kann mir gestohlen bleiben.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk