Microsoft Edge: Vorsicht vor gefälschten Add-ons - NordVPN und mehr betroffen
Der Microsoft Edge auf Chromium-Basis kann sowohl mit Browser-Erweiterungen von Google Chrome als auch mit Add-ons aus dem Edge-Webstore umgehen. In der aktuellen Beta-Version haben sich jedoch gefälschte Add-ons bekannter Marken wie NordVPN eingeschlichen.
Seit Januar 2020 ist der neue Microsoft Edge auf Basis der Chromium-Engine verfügbar. So ist der Motor identisch zum Google Chrome. Als Nutzer des mittlerweile standardmäßig bei Windows 10 ausgelieferten Web-Browsers kann man Erweiterungen entweder aus dem Chrome Web Store oder dem Microsoft Store herunterladen. Aktuell testet Microsoft einen eigenen Webstore für den Microsoft Edge. In dieser Beta-Version des Online-Shops für Add-ons haben Nutzer jedoch gefälschte Browser-Erweiterungen gefunden. So gibt es gefälschte Add-ons zu AdguardVPN, The Greater Suspender, Floating-Player - Picture-in-Picture Mode, NordVPN und TunnelBear VPN. Zudem gibt es weitere Fälschungen wie etwa von Wayback Machine (eigentlich vom Entwickler Internet Archive), Go Back with Backspace (im Original von Google) und friGate CDN (ursprünglich von fri-gate.org).
Gefälschte Browser-Erweiterungen leiten zu Werbeanzeigen um
Es mehren sich - laut Heise Online - die Hinweise, dass es sich um unerwünschte Werbe-Redirects handeln könnte. Wie Nutzer bei Reddit berichten, sorgen die gefälschten Add-ons im Web-Browser für folgendes Verhalten. Wer auf Google-Suchergebnisse klickt, wird automatisch zu Werbeanzeigen umgeleitet. Falls man ein solches Add-on im Microsoft Edge installiert hat, wird dringend angeraten, diese Browser-Erweiterungen vom eigenen PC zu entfernen. Das Add-on The Greater Suspender soll seit ein paar Wochen einen neuen Maintainer haben, der nicht vertrauenswürdig ist und der Redirects zur Werbung in seinem Add-on auf allen Web-Browsern eingebaut haben soll, wie auf Github berichtet wird. Falls man mal wieder eine gefälschte Browser-Erweiterung findet, kann man dies über den Knopf "Missbrauch melden" direkt Microsoft mitteilen.
Mit der Chromium-Engine im Rücken sollte der neue Microsoft Edge ähnlich flott unterwegs sein wie der Google Chrome. Im Gegensatz zum Google-Browser hat Microsoft jedoch einige spezifische Google-Dienste standardmäßig ausgesperrt. Insgesamt 50 Google-Dienste hat Microsoft beim Chromium-Edge entfernt und teilweise durch eigene Services ersetzt. So hat Microsoft einen eigenen Trackingschutz eingebaut, den jeder Nutzer des Microsoft Edge individuell anpassen kann. Wer dennoch manche Google-Services nutzen will, kann sich passende Add-ons aus dem Chrome Web Store installieren und im neuen Microsoft Edge nutzen. Zudem bietet Microsoft eine eigene Startseite an, die sich vom Nutzer konfigurieren lässt. So können neben Nachrichten von MSN und dem Suchfeld von Microsoft Bing auch der Zugriff auf Office-Dokumente erfolgen, die im Cloud-Speicher Onedrive oder im Sharepoint lagern. Microsoft hilft Google sogar bei der Weiterentwicklung der Chromium-Rendering-Engine, damit möglichst alle auf Chrome-Basis setzenden Web-Browser auf die gleiche Technik setzen.
Ebenfalls lesenswert: Microsoft Edge: Werbung für Web-Browser zahlt sich offenbar aus, Firefox verliert
Sammlung zu gefälschten Add-ons für Microsoft Edge und andere Web-Browser:
- Aktuell testet Microsoft einen eigenen Webstore für den Microsoft Edge auf Basis vom Google Chrome. In diesem Webstore sind nun Beta-Nutzern gefälschte Add-ons aufgefallen.
- So gibt es gefälschte Add-ons zu AdguardVPN, The Greater Suspender, Floating-Player - Picture-in-Picture Mode, NordVPN und TunnelBear VPN. Es gibt zudem weitere Fälschungen wie etwa von Wayback Machine, Go Back with Backspace und friGate CDN. Wer eine dieser Browser-Erweiterung aus dem Webstore installiert hat, sollte dieses Add-on schnellstmöglich deinstallieren.
- Die gefälschten Add-ons beinhalten Werbe-Redirects. Der Greater Suspender soll gar dieses Verhalten auch bei anderen Browsern haben.

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Kein Edge = dafür Chrome!
Aber ja, der Artikel legt diesen Gedanken nahe, nur eben nicht ausschließlich.
Nicht war? Soll ja noch mehr geben!
( kein Edge = noch weniger RAM - Belegung
Im Übrigen; der IE war auch mal ein guter Browser, bis er zum Crome wurde.
Ja ich weiß, das ist falschrum. Der IE war der erste Crome, erst danach kam Google.
Wenn aber „Trakingschutz“ & Ad-Blocker tatsächlich Kriterien für diesen „Besser als Vergleich“ sein sollten, stellt sich da eine grundsätzliche Frage; Den Bock zum Gärtner machen? Also bitte!
Seit Mozilla den FF dank guter Browserappentwickler so gut individuell anpassbar gemacht hat wie bis jetzt kein anderer habe ich auch noch keinerlei Verlangen gespürt dies zu ändern oder auch nur in Erwägung gezogen.
Er mag mal etwas langsamer als alle anderen gewesen sein und zwischenzeitlich auch mal etwas instabiler als die anderen gewesen sein, aber wenn es mir dabei um 1/10 sek. oder auch 10sec. gehen sollte bei der Zeit die man sonst so verschwendet im Leben dann würde da was eklatant falsch laufen.