Studie überrascht: Viele junge Leute wünschen sich eine Welt ohne Internet
Eine Studie unter knapp 1.300 jungen Briten hat ergeben, dass sie sich im großen Maße wünschen, ohne Internet jung zu sein und mit den technischen Möglichkeiten nicht so glücklich sind, wie man vermuten würde.
Die britische Normierungsorganisation "British Standards Institution" (kurz: BSI) hat eine Studie mit knapp 1.300 befragten Briten zwischen 16 und 21 Jahren veröffentlicht, die ein überraschendes Ergebnis bezüglich deren Online-Verhalten offenbart. Die wohl wichtigste Erkenntnis: Fast die Hälfte dieser jungen Leute (47 Prozent) würde gern in einer Welt ohne Internet jung sein, 50 Prozent wünschen sich eine digitale Sperrstunde für soziale Medien.
Junge Menschen sehnen sich laut Studie nach Online-Detox
Diese Sperrstunde geht zurück auf Forderungen von Politikern, die Anwesenheit junger Menschen in sozialen Netzwerken und den Gebrauch derlei Apps in den Abendstunden zu unterbinden. Hierbei würden dann die Technologieunternehmen in die Pflicht genommen werden. Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer gaben laut BSI zudem an, täglich mehr als zwei Stunden in sozialen Netzwerken zu verbringen, etwas mehr als ein Viertel sogar vier oder mehr Stunden, während 68 Prozent sagen, sich nach der Zeit online schlechter zu fühlen.
Weiterhin gibt die Studie Aufschluss über das Online-Verhalten der befragten jungen Leute. So sollen 42 Prozent ihre Erziehungsberechtigten bezüglich ihrer Online-Aktivitäten angelogen haben. Nicht unerhebliche Anteile der Befragten nehmen es nicht so genau mit ihrer Identität im Netz: 27 Prozent sollen sich als jemand anderes ausgegeben, 42 Prozent zumindest ein anderes Alter angegeben haben, weitere 40 Prozent sollen Fake-Konten betreiben - davon mehr Frauen als Männer.
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Die 16- bis 21-jährigen Teilnehmer der BSI-Studie sind sich den negativen Auswirkungen ihres Verhaltens jedoch bewusst und fordern selbst Maßnahmen zur Eindämmung. 27 Prozent der Befragten fordern demnach ein Handyverbot in Schulen. Gleichzeitig sollen 79 Prozent der Meinung sein, dass Technologieunternehmen gesetzlich verpflichtet werden sollten, robuste Datenschutzmaßnahmen in die von Kindern und Jugendlichen genutzten Technologien und Plattformen einzubauen, wie beispielsweise Alters- oder Identitätsprüfungen.
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Quelle: British Standards Institution

Für eine lückenlose Kontrolle des Internets haben die überhaupt nicht genug Personal.
Und die nächste Wiederholung weil schonmal darauf geantwortet, du verwechselst die Überwachung mit einem Eingriff.
Das sind vollkommen verschiedene Dinge. Gerade die Zensurfreunde sind leider nicht in der Lage sich präzise zu äußern, so kommt es dann zu deiner Fehlinterpretation.
MfG
Raff
MfG
Raff
Denn gerade in Schulen dürften Smartphones in Kombination mit Whattsapp, Insta und Co für ein gravierendes Problem sorgen ....... und zwar Mobbing.
Heutzutage wird wahrscheinlich alles Negative was dir in irgend einer Weise wiederfährt, sofort im Netz viral gehen. Das "kann" ganz schön frustrierend sein. In weitreichenden Fällen reicht da womöglich nicht mal mehr ein Schulwechsel.
Was generelles Internet in Schulen angeht (womöglich auch in Verbindung mit Lernen), da kenne ich mich als kinderloser Erwachsener allerdings Null aus. Zu meiner Zeit war der Taschenrechner das höchste an Technik das mir zur Verfügung stand ... und dieser war meistens nicht mal erlaubt (Kopfrechnen war die Devise).^^