Phanteks NV5 im Test: Leistung und Fazit samt Tabelle
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Phanteks NV5 im Test: Leistung und Fazit samt Tabelle

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Ab der PCGH-Ausgabe 07/2023 findet sich für Midi- bis Big-Tower ein neues System samt moderner Gewichtung und praxisnaher Messumgebung ein. Durch die pro Gehäuse aufwendigen Tests wird die Datenbank an neu getesteten Mustern peu à peu aufgefüllt, ein Leistungsvergleich mit älteren Testsystemen ist nicht möglich. Gehäuse ohne Lüfter, wie auch beim Phanteks NV5 der Fall, werden mit Referenzlüftern (stets 4× Arctic P12 PWM) in den Leistungstest geschickt.

Auszug aus der <a href='www.pcgameshardware.de/PC-Games-Hardware-Brands-18366/Specials/PCGH-07-2023-Magazin-273-DVD-Download-PDF-1420812/'>PCGH-Ausgabe 07/2023</a> zum neuen Testsystem. Den vollständigen Artikel '8 bezahlbare Midi-Gehäuse im Vergleichstest' finden Sie <a href='www.pcgameshardware.de/Gehaeuse-Hardware-213436/Specials/8-bezahlbare-Midi-Gehaeuse-im-Vergleichstest-1422526/'>hier</a>. Quelle: PCGH Auszug aus der PCGH-Ausgabe 07/2023 zum neuen Testsystem. Den vollständigen Artikel "8 bezahlbare Midi-Gehäuse im Vergleichstest" finden Sie hier.

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PCGH Plus: Im Nachklang vorheriger Gehäuse-Vergleichstests erhielten wir viele Leserbriefe mit Wünschen für Testkandidaten. Drei Modelle haken wir hiermit ab! Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 11/2023.

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Grundlegend zeigt das Phanteks NV5 im Leistungstest durchaus das Vermögen, auch Hardware mit größerer Abwärme sinnvoll beherbergen zu können. Die Kühlungsnote von 1,53 (mit vier Arctic P12 als Referenzlüftern) kann sich sehen lassen. Die Kombination mit seitlichem und unterem Luftzugang geht im Test ideal auf (0 Kelvin Unterschied zum offenen Aufbau bei 1,2 Sone normierten Gehäuselüftern ist ein sehr guter Wert). Beim Lautheitstest sind wenig überraschend gravierende Unterschiede zwischen der linken Glas- und der rechten perforierten Seite auszumachen. Das Glas blockiert deutlich mehr von der Geräuschkulisse. Während die linke Seite im Spieleszenario auch im Vergleich niedrige 1,5 Sone kommt, sind es an der rechten Seite spürbar lautere 2,3 Sone. Das gleiche wiederholt sich bei der Dämmmessung: Der Wert von 2,8 Sone unter maximalen GPU- und CPU-Lüftern (ohne Gehäuse-Fan) ist beinahe ideal, wird jedoch von der rechten Seite mit 4,3 Sone wieder relativiert. Bedeutet: Sollten Sie Ihren Rechner rechts von sich aufbauen, wie es auch optisch konzipiert ist, dann können Sie tatsächlich mit sehr guten Lautheitswerten im Vergleich rechnen. Für ein Setup, bei dem Ihr PC links von Ihnen aufgebaut wird, dagegen weniger.

Die 4× Arctic P12 PWM als Testreferenz wurden in einer möglichst sinnvollen, vom Hersteller konzipierten Konfiguration aufgebaut, bei der zwei 120er-Fans von der Seite sowie einer von unten für kühlere Luft sorgen, während der Hecklüfter in Ergänzung zum Kamineffekt Abwärme nach außen schafft. Quelle: PC Games Hardware Die 4× Arctic P12 PWM als Testreferenz wurden in einer möglichst sinnvollen, vom Hersteller konzipierten Konfiguration aufgebaut, bei der zwei 120er-Fans von der Seite sowie einer von unten für kühlere Luft sorgen, während der Hecklüfter in Ergänzung zum Kamineffekt Abwärme nach außen schafft.

Bildergalerie

Fazit zum NV5 Show-Case von Phanteks

Das Phanteks NV5 ist ein Glasgehäuse ohne Lüfter für ca. 100 bis 110 Euro und bietet sich für zu präsentierende, leuchtende Hardware ideal als Basis an. CPU-Tower-Kühler bis 18 cm sowie Wasserkreisläufe mit bis zu zwei gleichzeitigen 360er-Radiatoren (einer an der Seite, einer an der Decke) sind kein Problem, sodass auch moderne High-End-Hardware im 60-Liter-Maß verbaut werden können.

Die Verarbeitung ist größtenteils sehr gut und dem Preis angemessen. Das vorgelegte Kabelmanagement-System mit vielen Klettkabelbindern und sinnvollen Lösungen ist eine schöne Umsetzung für den Zusammenbau. Praxisprobleme sind am ehesten bei den eher schmalen Kabeldurchführungen zu benennen, die jedoch alles in allem dennoch im grünen Bereich liegen. Sofern Sie das NV5 mit erstklassig kühlenden RGB-Lüftern wie den Cooler Master Mobius ausstatten möchten (hier im Vergleichstest), sollten Sie die Lüfterorientierung der Seite im Hinterkopf behalten, ansonsten sehen Sie statt der geordneten Vorderseite (mit subjektiv besserer Optik) die Luft bringende Hinterseite. Aushelfen können da "Reversed"-Lüfter.

Phanteks NV5: Je in Schwarz oder Weiß

Schwarze Variante Weiße Variante

Optisch hübsche Propeller mit geringerem Durchmesser bringen dabei jedoch weniger attraktive Leistung (Kühlung/Lautstärke) mit. Diese Feinheiten und die Abwägung zwischen Optik und Leistung sollten Sie vor der letztendlichen Zusammenstellung Ihrer Hardware bedenken.

Setup-Beispiel mit fünf D30-Lüftern von Phanteks (4× Reversed, 1× normal am Heck) Phanteks stellt für das NV5 die eigenen D30 120er-Lüfter in RGB-Optik in den Vordergrund. Mit einer Mischung von Quelle: PCGH Phanteks stellt für das NV5 die eigenen D30 120er-Lüfter in RGB-Optik in den Vordergrund. Mit einer Mischung von Quelle: PC Games Hardware Phanteks stellt für das NV5 die eigenen D30 120er-Lüfter in RGB-Optik in den Vordergrund. Mit einer Mischung von Quelle: PC Games Hardware

Aktueller Preisverlauf des Phanteks NV5 (schwarze Version)

Phanteks NV5: Auszug aus der Testtabelle mit Bewertung

PCGH-Wertung

1,76
Gehäuse NV-Serie NV5 Tempered Glas
Hersteller (Webseite) Phanteks (www.phanteks.com)
Link zum PCGH-Preisvergleich Weiße Variante für ca. 110 Euro, schwarze Variante für ca. 100 Euro
Aktueller Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis ca. 100 Euro/Note: 2-
Alternativ-Versionen Innerhalb der NV-Serie auch in anderen Größen erhältlich, etwa das NV7 für ca. 200 Euro.
Ausstattung (20 %) 2,21
Plätze für Laufwerke Entweder 4× 2,5 Zoll oder 3× 3,5 Zoll hinter dem Mainboard-Tray an einer abnehmbaren und aufklappbaren Türhalterung.
Lüfterplätze Seite: 3× 120 mm, Decke: 3× 120 mm, Unterseite: 1× 120 mm, Heck: 1× 120 mm
Vorhandene Lüfter Keine Lüfter mitgeliefert.
Plätze für Radiatoren (bis zu) Seite: 360 mm, Decke: 360 mm, Unterseite: 120 mm, Heck: 120 mm
Erweiterungs-Slots (Blende) Sieben (untere drei Slot-Blenden im Verbund).
Frontanschlüsse 2× USB 3.2 Gen 1 (Typ-A), 1× USB 3.2 Gen 2 (Typ-C), 1× Audio-Klinke (Headset), Power- und Reset-Taste, ARGB-Modi-Buttons
Staubschutz (Erreichbarkeit) Front: verglast (kein Filter/geschlossen), Decke: grobes Metall-Mesh (akzeptabel), Seite: grobes Metall-Mesh (akzeptabel), Boden: Feines Netz mit Schiebemechanismus (leicht, am Heck)
Handbuch Farbiges Faltblatt oder auch als Online-Version
Auszug der Bestandteile Verglaste Front samt linkes Glasseitenteil ohne Tönung, angewinkeltes Schacht-Design an der Unterseite, verschiebbare Grafikkartenhalterung/-stütze, Luftzugang von unten und der rechten Seite, ARGB-Profilschalter mit zwei Auswahl-Buttons, beleuchtete und angewinkelte Netzteilkammer zur Glasseite hin (ARGB), Schraubenbox und schwarze Kunststoffkabelbinder.
Eigenschaften (20 %) 1,55
Material – Gewicht (nicht gewertet) Stahl, Glas und Kunststoff – ca. 11,3 kg
Abmessungen (H × B × T)/Gesamtvolumen 52,8 × 23,9 × 47,7 cm/60,2 Liter
Komponenten-Maße (bis zu Länge bzw. Höhe) GPU: 44,0 cm, CPU: 18,0 cm, Netzteil: 23,0 cm, Mainboard: ATX
Verarbeitung allgemein/Schnittkanten/Verwindungssteifigkeit Gut/sehr gut/sehr gut
Auszug der Zusammenbaudetails und Praxisprobleme Zusammenbau: Note 2-. Starkes Kabelmanagement-System mit vielen vorinstallierten Klettkabelbindern (rechte Seite und auch außen am Heck), allerdings zum Teil schmale/enge Kabeldurchführungen an der Unterseite und Oberseite. Gummiert sind die seitlichen Kabeldurchgänge der Innenkammer. Die 4× 2,5-Zoll- oder 3× 3,5-Zoll-Slots befinden sich hinter dem MB-Tray an einer abnehmbaren Tür. Die ARGB-Elemente sind einerseits im 3-poligen Standardformat für Mainboards (weiblicher Stecker) und im Phanteks 3er-Aufbau. Die Höhe der GPU-Halterung ist über zwei Schrauben einstellbar. Der einzelne 120-mm-Slot an der Unterseite ist an einer herausnehmbaren Schiene. Der Hecklüfter ist verschiebbar.
Maximale Radiator-Kombination Sehr gut (360/360/120)
Leistung (60%) mit Referenzlüftern (4× Arctic P12) 1,78 (Kühlung: 1,53/Lautheit: 2,02)
Gewichtete CPU-Messung* S1 | S2 70,5 °C, (5,7 Kelvin) | 71,5 °C, (6,7 Kelvin)
Gewichtete GPU-Messung* S1 | S2 63,0 °C, (0 Kelvin) mit 1.890 MHz bei 1.986 U/min | 63 °C, (0 Kelvin) mit 1.890 MHz bei 1.992 U/min
M.2-SSD-Temperatur* S1 | S2 39 °C, (1 Kelvin) | 41 °C, (3 Kelvin)
Innenraum-Temperatur* S1 | S2 44 °C, (4 Kelvin) | 44 °C, (4 Kelvin)
Lautheit unter Spielelast** Frontal: 1,6 Sone | 45-Grad-Winkel: 2,3 Sone (rechte Seite), 1,5 Sone (linke Seite)
Dämmmessung*** Frontal: 3,2 Sone | 45-Grad-Winkel: 4,3 Sone (rechte Seite), 2,8 Sone (linke Seite)

Summa Summarum: Note 1,77

Pro Neutral | Contra 
[+] Angewinkelte Vitrinen-Optik mit Glasseitenteil und Frontverglasung (ohne Tönung) [±] Keine Lüfter mitgeliefert: Praktisch, sofern hochwertige Lüfter und ein modularer Wasserkreislauf ohnehin vorliegen
[+] Platz für zwei 360er-Radiatoren im vergleichsweise kompakteren 60-Liter-Case-Formfaktor [±] Durch seitlichen Lufteinzug können "Reversed"-Lüfter aus Optikgründen sinnvoll sein
[+] 42 auswählbare ARGB-Modi über zwei Front-Tasten (abschaltbar) [-] Sofern keine Lüfter vorhanden sind, müssen diese nachgerüstet werden
[+] Ordentliche Extras wie Klettkabelbinder am Heck, verschließbare Festplattentür hinter dem MB-Tray und GPU-Stütze [-] Enge Kabeldurchgänge an der Ober-/Unterseite können Kabelmanagement erschweren.

 

Anmerkungen zur Testtabelle
* Unter Spiele-/synthetischer CPU-Last mit anschließender Verrechnung. Unterschied zum offenen Aufbau in Klammer angegeben. Szenario 1 (S1): Gehäuse-Lüfter auf 1,2 Sone normiert, Szenario 2 (S2): Gehäuse-Lüfter auf 60 Prozent fixiert. Bei Innenraum-Temperatur Fixpunkt zwischen GPU-Backplate und CPU-Kühler.
** Messung 50 cm frontal | schräg vorne (45-Grad-Winkel) zur lauteren Seite mit Neutrik Cortex In­struments NC10.
*** 100 % U/min von CPU und GPU bei ausgeschalteten Gehäuselüftern, im offenen Aufbau 4,8 Sone | 4,9 Sone**
System: Intel Core i7-12700K (PL1/2: 160 W), MSI MEG Z690 Unify, Asus TUF Gaming RTX 3080 12G, 32 GiB DDR5-5600 CL36 Corsair Vengeance, Scythe Fuma 2 Rev. B, Seasonic Focus PX-850 (ohne Hybrid-Modus). Umgebungstemperatur: 22 °C. Pro Szenario (S1/S2): Spielelast mit Cyberpunk 2077 (WQHD, Preset: Hoch, mit Vorwärmen und Messung nach 30 Minuten), gefolgt von 10 Minuten Cinebnech R23, Hardware-Daten mit Programmen wie CapFrameX ausgelesen und aggregiert, Innen- und Außentemperatur über mehrere Sensoren.
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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AatmaN Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Genau das meinte ich - Bodenfreiheit. Und Standfüsse höher, hm... hoch genug sind die ja schon im Vergleich zu anderen Gehäusen. Vielleicht ist es aber auch nur so ein Designer-Ding...
      • Von AatmaN Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Genau das meinte ich - Bodenfreiheit. Und Standfüsse höher, hm... hoch genug sind die ja schon im Vergleich zu anderen Gehäusen. Vielleicht ist es aber auch nur so ein Designer-Ding...
      • Von Hellhammer Volt-Modder(in)
        Du meinst weil dadurch mehr "Bodenfreiheit" ist? Da können die ja die Standfüsse auch höher machen...
      • Von AatmaN Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Hellhammer
        Aus welchem Grund liegt das Netzteil schräg im Gehäuse?
        Vielleicht weil die Luft dadurch besser (direkter) eingesaugt werden kann bzw. weniger "Druck" entsteht. Ist aber nur eine Vermutung...
      • Von Hellhammer Volt-Modder(in)
        Aus welchem Grund liegt das Netzteil schräg im Gehäuse?
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von HardWareFresser87
        HYTE Y40 entscheiden.
        Finde ich hübscher, günstiger und hat keine Ecke aus Blech sondern das sind dann 2 Glasstöße.
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