Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test

Mit dem Mag Pylon und Mag Bunker steigt MSI, u. a. Anbieter von Grafikarten, Mainboards und Eingabegeräten, nun in den Gehäusemarkt ein. Dabei machen die beiden nach Starcraft-2-Gebäuden benannten Midi-Tower mit gläsernen Seitenteilen und einer Glasfront sowie im Falle des Mag Pylon mit bunt beleuchteten Lüftern optisch einiges her. Um zu überprüfen, ob sich auch die Kühlleistung sehen lassen kann, holen wir das Premiummodell, das MSI Mag Pylon, ins Testlabor.

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Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test
Quelle: PC Games Hardware

Der Hersteller MSI hat sich mit Hauptplatinen, Grafikkarten und Notebooks einen Namen gemacht und sein Portfolio bereits letztes Jahr mit Peripherie wie Monitor, Maus, Tastatur, Monitor sowie Headset erweitert. Mit dem Mag Pylon und Mag Bunker vergrößert sich MSIs Angebotspalette nun erneut um zwei mittelgroße PC-Gehäuse, die sich als besonders gute Basis für einen Gaming-Rechner eignen sollen und deren Namen aus Blizzards Starcraft-2-Universum entnommen sind. Während beim günstigen Mag Bunker (Preis ca. 110 Euro, Link Geizhals) zum gläsernen Seitenteil und zur Front-Glasplatte mit MSI-Logo noch ein hinteres Seitenteil aus Stahl kommt, besteht die hintere Gehäusewand bei der mit 160 Euro teureren Edelvariante Mag Pylon (Link Geizhals) aus blickdichtem Temperglas, das zusätzlich verspiegelt ist.

Das ist nicht der einzige Unterschied zwischen den beiden Mag-Gehäuseversionen. Zur Lüfterbestückung des Mag Bunker gehört lediglich ein unbeleuchteter Hecklüfter, während MSI dem Mag Pylon gleich drei MSI Mystic Light Sync kompatible 120-mm-Frontpropeller mit RGB-Beleuchtung spendiert. In Kombination mit der Verglasung ist MSIs Gehäusedebütant definitiv ein Blickfang, doch wie sieht es mit Kühlleistung der Lüfter respektive der Dämmeigenschaften der gläsernen Seitenteile aus? Um das herauszufinden, ordern wir das erste MSI-Gehäuse ins Testlabor und erleben bei der Ermittlung der Kühlleistung eine kleine Überraschung.

MSI Mag Pylon: Ausstattung mit Fokus auf eine ansprechenden Optik

MSI Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test (3) Quelle: PC Games Hardware MSI Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test (3) Gehäuse, die dank vieler Glaselemente und bunt blinkender Lüfter optisch auffallen, erfreuen sich bei PC-Konstrukteuren immer größerer Beliebtheit. Mit dem Mag Pylon folgt MSI diesem Trend und der zeigt sich auch bei der Ausstattung des edleren der beiden Mag-Gehäusedebütanten. Die Gehäusefront bildet ein 4 mm dickes, mit einem MSI-Logo verziertes, Glaselement, das in einem Abstand von 6 Millimetern vom Metall-Chassis befestigt ist und dessen Wandstärke 0,7 mm beträgt. Das vordere transparente und das hintere verspiegelte Glas-Seitenteil liegen für eine bessere Dämmung auf einer ca. 3 mm dicken Moosgummischicht auf. Lediglich der Deckel muss ohne gläserne Abdeckung auskommen. Dafür ist er für die mögliche Montage von zwei 120-mm-Lüftern offen gestaltet und wie die Front des MSI Mag Pylon mit einem magnetischen Staubschutz versehen. Am Heck kann ein weiterer 120-mm-Propeller befestigt werden, der sich beim Einbau eines Radiators in den Deckel (maximal 240 mm) sogar vertikal verschieben lässt. Für eine ausreichende Luftzufuhr ins Innere sorgen die drei mitgelieferten 120-mm-Frontlüfter, die zusätzlich über eine RGB-Beleuchtung verfügen, welche MSIs Mystic-Light-Snyc-Technik unterstützt. Das passende Sync-Kabel, mit dem die drei Propeller mit einer kompatiblen Hauptplatine verbunden werden, gehört ebenfalls zum Lieferumfang des MSI Mag Pylon.

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Bei der Innenraumgestaltung des Mag Pylon hält sich MSI an moderne Gehäusestandards. Das Netzteil wird in eine Kammer eingebaut, an deren vorderen Ende der nicht demontierbare Kombikäfig für zwei 3,5/2,5-Zoll-Laufwerke positioniert ist. Wie beim Zweikammerdesign üblich, befinden sich die Halterungen für 2,5-Zoll-Lauwerke auf der Rückseite des Mainboard-Trays. Beim MSI Mag Pylon lassen sich zwei 2,5-Zoll-HDDs/SDDs an die dafür vorgesehenen, entfernbaren Halterungen montieren; für zwei weitere Laufwerke selbiger Größe stehen Schraubenlöcher bereit. Leider folgt auch MSI dem Trend, auf Einbauplätze für 5,25-Laufwerke ganz zu verzichten und die Wahl der Frontanschlüsse fällt mit je zwei USB-2.0- und USB-3.1- (Typ A) sowie Audio-Ports eher konservativ aus. Ein von vielen Nutzern mittlerweile gewünschter USB-3.1-Anschluss des Typs C, beispielsweise für den Anschluss eines Smartphones, fehlt beim MSI Mag Pylon. Dafür bietet das mit ausreichend Kabeldurchführungen bestückte und mittelgroße Gehäuse die Möglichkeit, die Grafikkarte zu Präsentationszwecken per PCI-E-Riser-Kabel hochkant einzubauen. Dieses Feature finden wir bei immer mehr Gehäuse, die aktuell auf den Markt kommen.

MSI Mag Pylon: Hardware-Montage mit wenig Einschränkungen

Mit 45,1 Litern fällt der Innenraum des Mag Pylon für einen Midi-Tower ausreichend groß aus, sodass der Einbau der Systemkomponenten problemlos vonstatten geht. Das gilt natürlich nur, wenn man die maximalen Höhen- respektive Längenvorgaben beachtete. Der CPU-Turmkühler darf nicht höher als 165 mm ausfallen, die maximale Grafikkartenlänge beträgt 370 mm. Während sich Netzteile mit regulärer Länge unkompliziert in die dafür vorgesehene Kammer einbauen lassen, wird die Überlänge beim Stromgeber zum Problem. Da der 3,5/2,5-Zoll-Laufwerkskäfig fest mit dem Gehäuseboden vernietet ist, lässt er sich nicht entfernen, wenn die Kabel des Netzteils dort anstoßen. Außerdem ist es dann eine echte Fummelarbeit, die Kabel des Stromgebers durch die vordere der beiden Aussparungen in der Netzteilkammer zu führen. Die hintere Aussparung ist eh so gut wie nutzlos, da zwischen dem oberen Blech der Netzteilkammer und dem Netzteil kaum Platz ist, um dort vor allem die Kabel zur Hauptplatine (24-poliger ATX-Stecker/12 Volt Leitung) durchzuschieben.

Davon abgesehen ist die Anordnung der Kabeldurchführungen zwar nützlich, die Qualität des an der Innenseite angebrachten Kantenschutzes aus Gummi lässt jedoch zu wünschen übrig. Das Material ist zu weich, sodass sich die Gummielemente aus dem ausgestanzten Loch lösen, wenn man Kabel hindurchschiebt. Davon und von der Tatsache, dass MSI bei den beiden 2,5-Zoll-Laufwerkshalterungen auf der Rückseite des Mainboard-Tray die Rändelschrauben einspart, abgesehen, gibt es bei der Qualität des MSI Mag Pylons nichts zu meckern. Scharfe Kanten mit Verletzungspotenzial fehlen und die Verwindungssteifheit des ersten MSI-Gehäuses ist sehr gut, selbst, wenn alle drei Glaselemente demontiert sind. Für WaKü-Fans eignet sich das Mag Pylon übrigens auch. Die drei RGB-Lüfter im Frontbereich lassen sich natürlich auch auf einem 360-mm-Radiator montieren, solange der - inklusive angebrachter Lüfter - nicht höher als 60 Millimeter ausfällt.

MSI Mag Pylon: Leise Kühlung mit ausstattungsbedingten Schwächen

MSI Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test (14) Quelle: PC Games Hardware MSI Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test (14) Damit die beim Spielen mit dem PC besonders beanspruchten Komponenten ausreichend gekühlt werden, liefert MSI das Mag Pylon mit drei Frontlüftern aus, die für die Frischluftzufuhr zuständig sind. Ein Hecklüfter fehlt allerdings; dafür lässt MSI den Deckel des Mag Pylon offen, damit dort die durch den CPU- und GPU-Kühler aufgeheizte Luft entweichen kann. Um die Kühlleistung dieses Designs zu überprüfen, heizen wir bei einer Raumtemperatur von 24 °C den laufwerksfreien Zweikammerinnenraum des Mag Pylon mithilfe eines Witcher-3-Spielstandes (1.920 x 1.080, maximale Details außer Hairworks) über eine Stunde auf. Dabei besteht unser Gehäuse-Testsystem aus einem Core i7-6700K, aus einer Asus-Mini-ITX-Platine mit Z170-Chipsatz, der Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 °C Temp-Target), 2 × 8 GiByte DDR4-2133-RAM, dem Themalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard) sowie dem Corsair RM 550X (ATX-Netzteil mit 550 Watt).

Die Werte, die wir anschließend messen, zeigen, dass dieses Kühlkonzept ohne Hecklüfter nicht voll aufgeht. Die CPU wird mit 77 °C schon ganz schön warm und mit 82 °C stößt die GPU an ihr Temp-Target von 83 °C, womit sie dementsprechend die Lüfterdrehzahl auf 2.419 U/min erhöht, während der Takt auf 1.785 MHz gesenkt wird. Zusammen mit der hohen Innenraumtemperatur von 53,5 °C bestätigt das unsere Annahme, dass es zu einem leichten Hitzestau kommt, weil der Lüfter fehlt, der die aufgeheizte Luft zügig aus dem Mag Pylon befördert (Gesamtwertung Kühlung: 3,40). Wer auf den Konvektionseffekt setzt, hatte mit der Grundausstattung des mittelgroßen Gehäuses schlechte Karten. Was definitiv hilft, ist der Kauf und die Montage eines zusätzlichen Hecklüfters. Die Geräuschkulisse fällt im Gegenzug mit 1,5 Sone und 1,6 Sone sogar erträglich und nicht störend aus (Wertung: 2,63).

Um zu demonstrieren, wie sich der Einbau eines Hecklüfters auf die Kühlleistung auswirkt, bestücken wir das Heck des Gehäuses mit einem Silent Wings 2 von Be quiet (120 mm) und schließen ihn per Molex-Stecker nicht gedrosselt mit 12 Volt an. Anschließend heizen wir das Innere des Mag Pylon erneut wie oben beschrieben auf und ermitteln wieder die Temperaturwerte. Wie auch in der Testtabelle am Ende dieses Artikels zu sehen ist, sinkt die CPU-Temperatur beim Einsatz des Hecklüfters von 77 °C auf 62 °C und auch die Grafikkarte bleibt mit 73 °C deutlich kühler als beim fehlenden Hecklüfter. Dazu kommen eine verringerte Lüfterdrehzahl von 2.168 U/min und ein höherer Takt von 1.835 MHz. Selbst die Innenraumtemperatur fällt von 53,5 °C auf 39,2 °C. Beträgt die Wertung für die Kühlung ohne Hecklüfter noch 3,40 so hat sich die Note durch den Einbau des Be quiet Silent Wings 2 (Link Geizhals) auf 2,00 verbessert. Die Lautheitsentwicklung ist durch unsere Tuning-Maßnahme zwar auf 1,6 und 1,8 Sone angestiegen (Wertung: 3,00). Da sich die Gesamtnote für die Leistung allerdings von 3,01 auf 2,50 und somit auch die Endnote von 2,88 auf 2,57 verbessert, raten wir beim Kauf des MSI Mag Pylon gleich einen weiteren 120-mm-Lüfter zu erwerben. Das verbessert die Kühlung deutlich, sorgt aber nicht für einen drastischen Anstieg der Lautheit. Vielleicht überlegt MSI aber auch noch einmal, das Mag Pylon wie das Mag Bunker ab Werk mit einem Hecklüfter auszuliefern.

Bildergalerie

MSI Mag Pylon - das Fazit: Optisch auffälliges Gehäuse mit optimierbarer Kühlung

Die Ausstattung des MSI Mag Pylon konzentriert sich auf die äußere Erscheinung und fällt von der Verglasung und den RGB-Lüftern abgesehen eher durchschnittlich aus. An der Fertigungsqualität gibt es nur Kleinigkeiten zu beanstanden und der Hardware-Einbau wird nur bei einem Netzteil mit Überlänge etwas problematisch. Während die beiden Seitenteile und die Glasplatte an der Front über gute Dämmeigenschaften verfügen, fällt die Kühlung nur dann gut aus, wenn Sie einen Hecklüfter nachrüsten oder dieser besser noch gleich zum Lieferumfang des Mag Pylon gehören würde. Dann wäre auch der Preis von ca. 160 Euro angemessen, ohne einen mitgelieferten Hecklüfter fällt der nämlich etwas zu hoch aus.

PCGH-Wertung

2,88
Gehäuse Mag Pylon
Hersteller (Webseite) MSI (https://de.msi.com/)
Link zum PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/1809228
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis (getestete Version) Ca. € 160,-/3 (beide Seitenteil und Front aus Glas, keine Dämmung)
Version ohne Fenster/ohne Dammung/Lüfter Nicht vorhanden/nicht vorhanden/nicht vorhanden
Ausstattung (20 %) 3,29
Plätze für Laufwerke 2 × 3,5/2,5 Zoll, 4 × 2,5 Zoll
Erweiterungs-Slots (Blende) Sieben + zwei (GPU-Riser)
Handbuch Nicht vorhanden
Lüfterplätze Deckel: 2 × 140/120 mm, Front: 3 × 120/2 × 140 mm, Heck: 1 × 120, Seite:-, Boden:-
Vorhandene Lüfter 3 × 120 mm (Front/Heck)
Frontanschlüsse 2 × USB 3.0, 2 × USB 2.0, Audio
Besonderheiten Beide Seitenteile und die Front aus Glas, beleuchtete Lüfter (RGB), RGB Header für MSI Mystic Light mit Sync-Kabel, magnetischer Staubschutz Front und Deckel, SSD-Montage auf Rückseite der Mainboard-Halterung, Hecklüfter für Radiator verschiebbar, werkzeuglose Laufwerkshalterungen, Netzteilkammer, Staubschutz am Boden leicht entfernbar
Eigenschaften (20 %) 2,07
Material (nicht gewertet) Glas, Stahl, Kunststoff
Gewicht (Nicht gwertet) 8,4 kg
Abmessungen (H x B x T)/Volumen 47,0 × 21,8 × 44,0 cm/45,1 Liter
Platz für Grafikkarte/CPU-Kühler 37,0/16,5 cm
Verarbeitung allgemein/Schnittkanten/Verwindungssteifheit Gut/sehr gut/sehr gut
Zusammenbau * Gut: Viel Platz für den Einbau der Platine und der GPU, da der 3,5/2,5-Zoll-Kombikäfig in der Netzteilkammer platziert ist. Die Kabeldurchlässe sind mit Ausnahme der hinteren Aussparung in der Netzteilkammer sinnvoll platziert. Alle Kabel lassen sich ordentlich verlegen. Die Gummieinsätze in den Aussparungen sind jedoch zu weich, sodass diese sich beim Durchführen der Kabel lösen.
Besonderheiten beim Zusammenbau Laufwerkshalterungen auf der Rückseite des Mainboard-Tray demontierbar, Heckfüfter für WaKü verschiebbar, Zweikammersystem (Netzteilkammer/Mainbord-Kammer), Aussparung hinter dem Sockel, Aussparung für Kabeldurchführungen, mäßige Entkopplung der HDDs
Praxisprobleme Keine Probleme
Kompatibilitätstest XL-ATX passt nicht
Leistung (60 %) 3,01/2,50 (mit Hecklüfter**)
Temperatur CPU 77,0 °C/62 °C (mit Hecklüfter**)
Temperatur GPU (Lüfterumdrehzahl/Takt) 82,0 °C (2.419 U/min/1.785 MHz)/73,0 °C (2.168 U/min/1.835 MHz, mit Hecklüfter**)
Temperatur Innenraum Gehäuse und M.2-SSD 53,5 °C und 62,0 °C/39,4 °C und 51,0 °C (mit Hecklüfter**)
Lautheit der Lüfter, 50 cm Abstand frontal und schräg vorne (45-Grad-Winkel) 1,3 und 1,5 Sone/1,6 und 1,8 (mit Hecklüfter**)
FAZIT 2,88/2,57 (mit Hecklüfter**)
   
Pro und Contra: + Geringe Lautheit der drei Frontlüfter
  + Aussattung (Vollverglasung, RGB-Lüftersteuerung, GPU Riser)
  - Temperatur CPU und GPU ohne Hecklüfter
   
* System: Intel Core i7-6700K, Intel Z170, Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 Grad Temp-Target), 2 x 8 GiByte DDR4-2133-RAM, Themalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard), Corsair Corsair RM 550X/550 Watt (ATX), Umgebungstemperatur: 24 °C  
** Hecklüfter: Be quiet Silent Wings 2 mit 12 Volt angeschlossen  
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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ruvinio PC-Selbstbauer(in)
        AW: Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test

        Irgendwie scheint es kein Hersteller, der einen vertikalen Einbau der GPU ermöglicht, zu schaffen, diese Möglichkeit auch Sinnvoll für 2,5 Slot dicke GPUs zu realisieren. Dicke Brummer, wie z.B. eine Gainward Phoenix, KFA2 Hall of Fame oder Gigabyte Aorus Extreme fallen dann, sofern man nicht gleich auch auf Wasserkühlung umrüsten will, direkt aus der Wahl, da dann zwischen Seitenwand und Kühlaufbau der Karte nur noch wenige Milimeter oder auch gar kein Platz mehr verbleibt.
      • Von Ruvinio PC-Selbstbauer(in)
        AW: Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test

        Irgendwie scheint es kein Hersteller, der einen vertikalen Einbau der GPU ermöglicht, zu schaffen, diese Möglichkeit auch Sinnvoll für 2,5 Slot dicke GPUs zu realisieren. Dicke Brummer, wie z.B. eine Gainward Phoenix, KFA2 Hall of Fame oder Gigabyte Aorus Extreme fallen dann, sofern man nicht gleich auch auf Wasserkühlung umrüsten will, direkt aus der Wahl, da dann zwischen Seitenwand und Kühlaufbau der Karte nur noch wenige Milimeter oder auch gar kein Platz mehr verbleibt.
      • Von cht47 Freizeitschrauber(in)
        AW: Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test

        Ja die ganzen Cases sind alle relativ einfallslos und kopieren sich alle gegenseitig. Da hilft dann immmer nur schauen mit welcher idiotischen Designentscheidung kann ich jetzt noch am ehesten leben.
        Gut es gibt schon paar geile Geräte, aber die kosten dann auch schon soviel wie eine HighEnd GPU.

        Habe meinen alten LianLi Klon (Stahl statt Alu) auch nur ungern ersetzt, aber USB3 für die Front mussten her und der Radiator einer AIO hat auch nicht rein gepasst. Hätte ich gewusst das AIOs so viel schlechter kühlen als meine externe Waku hätte ich den Tower wahrscheinlich als Haupt PC belassen.

        Zu den 5.25 Schächten.. irgendwann mal einen externen USB Bluray Brenner von LG gekauft. Ich hatte auf den alten Board einfach keine SATA Ports mehr frei ^^'

        Vermissen tu ich die nicht. Hat den Vorteil das ich jetzt eine geschlossene Alu Front habe. Man kommt irgendwann mal in das Alter wo man auf Understatement setzt und der PC nicht mehr wie ein Transformer ausschauen muss. Der Deckel ist auch plan.. tut der Kühlung der AIO darunter keinen gefallen aber wärmt die Füße recht gut.
      • Von Ryle BIOS-Overclocker(in)
        AW: Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test

        Ein idiotisches Konzept jagt das nächste. Ich frage mich, wann die Hersteller endlich mal wieder auf Kühlung statt Optik setzen. Von diesen Glasbrutkästen gibt es inzwischen genug. Habe die letzten 2 Jahre genau ein neues Konzept gesehen, dass hinsichtlich der Kühlleistung recht durchdacht erscheint und das ist das Lian Li PC O11 Air. Und das hat wohl auch nur geklappt, weil der8auer seine Finger mit im Spiel hatte. Letzteres erscheint mir doch recht fragwürdig, da es sicherlich genug Feedback in so ziemlich jedem Hardwareforum zu dem Thema gibt.

        Man muss ja das Rad auch nicht neu erfinden, oder jeden Trend mit machen sondern sich einfach mal erfolgreiche frühere Designs ansehen und diese sinnvoll weiter entwickeln. Bei Fractal klappt das größtenteils ja auch.

        Bspw. wäre ein neues Corsair Obsidian 450/750 Airflow oder auch 900D doch mal ganz interessant. Abgesehen von der Materialqualität und ein paar altbackenen Laufwerkoptionen, zählen die immer noch zu den besten Airflow und Wakü Cases die es bisher gab. Ein 450 oder 750D mit vernünftiger Materialstärke oder Alu, durchdachtem Innenraum wie beim R6 (keine zugebauten Lüfter, Offset beim Top Radiator, modulare Laufwerkkäfige, 2 Kammer Design, Platz für Radiator & Pumpe) meinetwegen Tempered Glas Seitenteil und ab dafür.

        Wenn mir sowas in 5min ausdenken kann, frage ich mich was die bei Corsair und Co. eigentlich treiben. Zu 90% kopieren die nur schlecht irgendwelche angeblichen Trends von anderen. Auch diese ganzen angeblichen Wakü Cases bei denen jeder interne Aufbau an sich selbst erstickt oder man keinen vernünftigen Platz für die üblichen Pumpen findet....
      • Von Flossenheimer PC-Selbstbauer(in)
        AW: Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test

        Genau das gleiche Problem weshalb das Sharkoon TG 5 wieder zurück gegeben wurde, da der Hersteller den HDD Käfig schön so nah am Netzteil platziert das man die Kabel im wahrsten Sinne nur mit biegen und brechen verlegt bekommt.
      • Von Gast1748380205
        AW: Mag Pylon: MSIs gläserner Gehäusedebütant im Test

        Da werde ich mir bald ein Gehäuse mit 5.25 Schächten auf Reserve legen müssen. Auf den Cardreader und den Wechseleinschub für 3.5" Platten mag ich nicht verzichten.
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