Fractal Meshify 3 XL RGB im Test: Wie gut ist das überarbeitete High-End-Gehäuse?
Fractal bringt mit dem Meshify 3 XL Ambience Pro RGB ein neues Gehäuse im luftstromoptimierten Design auf den Markt. Die dritte Generation der Meshify-Serie will mit überarbeiteter Technik, ARGB-Beleuchtung und großem Platzangebot überzeugen. PCGH macht den Test.
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Fractal beschreibt das neue Meshify 3 XL Ambience Pro RGB als ein Gehäuse mit hoher Kühlleistung, vielseitigen Konfigurationsmöglichkeiten und robuster Verarbeitung im Full-Tower-Format mit einem Gesamtvolumen von rund 65 Litern. Die dritte Iteration der Meshify-Serie soll die Fractal-typische Ästhetik der Vorgänger weiterentwickeln. In der Ambience-RGB-Version kommen zudem drei neue Momentum-Lüfter zum Einsatz. Mit Abmessungen von 51,4 (Höhe) × 24,5 (Breite) × 51,5 (Tiefe) cm ist das Gehäuse mit einem Leergewicht von etwa 13 kg in der größeren Hybridklasse anzusiedeln. Hardware mit Übermaßen wie Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 51,2 cm sowie CPU-Kühler mit einer maximalen Bauhöhe von 18,2 cm finden im Meshify 3 XL Platz. Bei den Mainboard-Formfaktoren werden ATX, Micro-ATX, Mini-ITX sowie E-ATX (bis 33 cm, SSI-CEB, SSI-EEB) unterstützt.
Laufwerkplätze
Im Innenraum stehen mehrere Optionen für die Laufwerksmontage bereit. Zwei kombinierte Halterungen fassen jeweils ein 3,5-Zoll- oder zwei 2,5-Zoll-Laufwerke. Hinzu kommt ein weiterer dedizierter Platz für eine 2,5-Zoll-SSD. Sie können also maximal fünf 2,5-Zoll-SSDs oder zwei 3,5-Zoll-HDDs mit einer 2,5-Zoll-SSD verbauen. Um allerdings den dedizierten SSD-Platz nutzen zu können, muss der Air Guide ausgebaut werden.
Lüfterplätze
Lüfter- und Radiatoroptionen
Das Fractal Meshify 3 XL bietet sieben horizontale Slots zur Aufnahme von Grafik- oder Zusatzkarten. Die Lüfterbestückung fällt der Größe entsprechend aus. An der Front und der Oberseite lassen sich entweder drei 120- oder drei 140-mm-Propeller verbauen - alternativ finden an der Front ansonsten auch zwei 180er-Modelle Platz. An der Seite können drei 140-mm-Lüfter und am Heck ein 120- oder 140-mm-Rotor angebracht werden, der sich wie üblich bei Bedarf nach oben oder unten verschieben lässt.
Quelle: PCGH
Die I/O-Leiste bietet zwei USB-A-Ports, einen USB-C-Anschluss und Audio-Kombi.
Radiatoren lassen sich an Front (bis 360 mm), Deckel (bis 360 mm), Seite (bis 360 mm) und Heck (bis 140 mm) verbauen. Zu beachten ist dabei, dass bei einer Grafikkartenlänge von mehr als 32,2 cm an der Seite nur noch ein 360-mm-Radiator mit einer maximalen Gesamtdicke von 55 mm oder alternativ ein 280-mm-Radiator mit bis zu 58 mm Dicke verbaut werden kann.
Die I/O-Leiste auf der Oberseite der Front bietet zwei USB-A-Anschlüsse nach USB-3.2-Gen-1-Standard (jeweils mit 5 Gbit/s) sowie einen USB-C-Anschluss mit USB-3.2-Gen-2×2-Spezifikation (bis zu 20 Gbit/s). Ergänzt werden diese durch einen kombinierten Audio-/Mikrofonanschluss mit 3,5-mm-Klinkenbuchse (ein Klinkenadapter liegt nicht bei). Damit liefert die I/O-Leiste eine solide Grundausstattung, die für typische Gaming-Setups ausreichend ist. Die Anschlüsse sind sauber in die Gehäuseoberseite eingelassen und leicht zugänglich. Eine separate ARGB-Steuerungstaste ist jedoch nicht vorhanden. Die Ansteuerung der LEDs erfolgt stattdessen über den proprietären Fractal-Hub, der über das eigene Mainboard über einen USB-Header angesprochen werden kann. Auf der nächsten Seite geht es weiter mit Ausstattung, Konzept und Materialqualität.

Bisher hatte ich die Front immer nur mit einen feuchten Tuch abgewischt.
Ich wollte auch keinen der beiden Ansätze für zweifelsfrei überlegen erklären, nur den Eindruck zerstreuen, dass es ohne Staubfilter nicht geht.
Davor hatte ich das Define C und da war einer drin.
Staubfilter sollten Standard sein.
Davor hatte ich das Define C und da war einer drin.
Staubfilter sollten Standard sein.
Gehäuse ohne Staubfilter kommen mir nicht ins Haus.
Ich verstehe die Skepsis, da ich sie früher geteilt habe, nach eigenem Ausprobieren halte ich sie aber für revisionsbedürftig. Dass es keinen zweiten Staubfilter gibt - denn die Front selbst ist der erste - ist ein vernachlässigbarer Kritikpunkt, auch für jene von uns, die seltener als der Durchschnitt durchsaugen
@topic:
Ich finde das Meshify 3 sehr attraktiv, obgleich ich mich wohl eher fürs kompaktere Non-XL entschieden hätte. Die Kühlleistung ist augenscheinlich ausgezeichnet und macht dem Torrent Konkurrenz - das nach wie vor eines der besten Gehäuse ist, die Fractal je gebaut hat. Lobenswert außerdem: Aufgetretene Mängel in der Produktion hat man schon vor Release adressiert, entsprechende Produktsamples umgehend zurückgezogen. Das handhabt so nicht jeder Hersteller. In meinen Augen verdient sich Fractal mit solchen Aktionen seinen guten Ruf, von sehr guten Produkten ganz abgesehen.
Allerdings agiert Fractal hier auch irreführend, man würde meinen, dass das Meshify 3 der direkte Nachfolger des Meshify 2 wäre. Tatsächlich folgt es eher dem Compact-Modell nach und das XL ersetzt das "mittelgroße" Gehäuse aus der Meshify 2-Serie (wie es etwa auch die Anzahl der Erweiterungsslots nahelegt). Ein tatsächliches XL-Modell gibt es demnach eigentlich gar nicht.