Corsair 6500X im Test: Dual-Chamber-Gehäuse im Aquarium-Look und optionaler Holzoptik
Die Ära der Aquarien-Gehäuse mit Dual-Chamber-Konzept nimmt wieder Fahrt auf. Für wen ist das ca. 210 Euro teure Hardware-Heim geeignet und wo liegen die Stärken und Schwächen?
In diesem Artikel
Die neuen Corsair-Serien auf einen Blick
Corsair bietet für Liebhaber von Aquarium-Gehäusen mit breiterem Zweikammer-System ab dem 27. Februar mit der 6500er- beziehungsweise der 2500er-Serie eine neue Palette zur Auswahl. Die größere 6500er-Reihe ab ca. 210 Euro (UVP) und mit einem Gesamtvolumen von ca. 78 Litern unterstützt bis zu 3× 360er-Radiatoren sowie E-ATX-Platinen (30,5 × 27,7 cm). Die 2500er-Varianten bieten dagegen für ca. 150 Euro (auch UVP) ca. 55 Liter im kleineren M-ATX-Formfaktor (mit 2× 360er-Radiatoren).
Beide Gehäuse-Größen kommen in zwei Grundfarben (weiß oder schwarz) und drei Ausstattungsvariationen auf den Markt. Dabei werden nur die erst später erscheinenden X-RGB-Versionen drei respektive zwei 120er-Lüfter samt iCUE-Link-Hub bieten (für dann insgesamt 290 Euro beziehungsweise 230 Euro). Bei den anderen zwei Ausstattungsarten werden keine Lüfter angeboten. 6500D bzw. 2500D stellen die Airflow-Version dar, bei der sowohl an der Decke als auch der Front Luft durch perforierte Abdeckungen durch kann. 6500X respektive 2500X bekommen stattdessen eine Glasfront verpasst, bei der die vorderen Lüfterplätze wegfallen. Über Aufrüst-Kits im Corsair-Shop können äußerliche Abdeckungen mit etwa verschiedenen Holz-Dekorationen versehen werden. Ein Gesamtgehäuse der gewünschten Konfiguration wird nicht angeboten, nur die Zusätze separat (unter anderem Riser-Set für vertikalen GPU-Aufbau, Kabel-Management-Extras, Umrüstteil von Airflow zu Glas und mehr).
Maße und Gewicht
Bei uns fand sich das an der Front zusätzlich verglaste Corsair 6500X in der Standard-Ausstattung im Einzeltest wieder. Mit seinem Gesamtvolumen von ca. 78 Litern und den Maßen von (H) 49,6 × (B) 32,8 × (T) 48,1 cm fällt das 6500X in die Klasse breiterer Show-Gehäuse mit Glas-Fokus - ähnlich etwa dem Hyte Y70 Touch oder Lian Li O11. Mit dem stolzen Gewicht von ca. 14,2 kg und dem beinahe würfelfömigen Gerüst gilt es beim Transport (insbesondere mit System) auf einen stabilen Halt zu achten. Besonders komfortable Griffpunkten gibt es keine, es braucht schlicht Kraft und Vorsicht beim Bewegen des Gehäuses.
Alles Wichtige im Schnelldurchlauf
Das Corsair 6500X ist als Show-Gehäuse für Wasserkühlungs-Setups oder größere Luftkühler angedacht. Grafikkarten bis zu 40,0 cm sowie CPU-Tower-Kühler bis 19,0 cm finden in der Innenkammer Platz. Im Gegensatz zum 6500D sind beim 6500X keine Lüfter an der Front montierbar. Als zentrale Lufteinlässe stehen die rechte Seite mit perforiertem Seitenteil (mit bis zu 3× 120 mm) sowie die Unterseite (mit 3× 120 oder 3× 140 mm) zur Verfügung. An der Decke können zur Luftabfuhr bis zu drei 140er-Lüfter angebracht werden. Selbst dickere Radiatoren sind weder an der Seite, der Decke noch dem Boden im Corsair 6500X ein Problem. 3× 360er-Radiatoren sind für den speziellen Show-Effekt möglich, 420er-Modelle dagegen nicht.
Das Netzteil mit einer Länge bis zu ca. 22,5 cm wird in der seitlichen Kammer hinter dem Mainboard-Tray verbaut. Die Kabeldurchführungen und Lücken fallen üppig aus. Auf die Kompatibilität neuerer Platinen-Konzepte, bei denen die Anschlüsse auf die Rückseite wandern (wie etwa bei Asus mit der BTF-Reihe), wurde geachtet. Die Außenelemente lassen sich zudem mit zu erwerbenden Extra-Kits ersetzen.
Corsair 6500X und 2500D
Quelle: Corsair
Über die Optik und Qualität der alternativen Verkleidungen konnten wir bisher keinen Eindruck gewinnen. Die Metallelemente der schwarzen Abdeckungen (Standard) wirken sehr hochwertig. Die Holzteile müssen gegen einen Aufpreis nachträglich erworben werden. Einige werden voraussichtlich erst in Wochen überhaupt bestellbar sein. Aktuell ist nur die Obsidian-Variante für ca. 125 Euro bei Corsair erhältlich.
Feste Preise für die ganzen Extras liegen uns zum Launch bisher nicht vor. Sollten die in Mode geratenen Holz-Elemente unter 50 Euro bepreist werden, würde uns dies doch überraschen. Das Corsair 6500X siedelt sich im Grundpreis bereits in die Oberklasse an, ähnliches ist demnach beim gesonderten Zubehör zu erwarten. Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Materialverarbeitung und weitere Details.

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EDIT: Corsair hat hier dazu eine Extra-Seite erstellt. Sie empfehlen maximal einen 30- bis 35-mm-Radiator samt 25-mm-Lüfter. Mehr gehen auch, aber dabei werden die Kabeldurchführungen blockiert und man müsste den Radiator oben an andere Schraubenplätze verschieben, die nicht offiziell dafür vorgesehen wären (es ginge, wäre aber nicht unbedingt ideal). Für modulare Kreisläufe könnte man aber unterhalb wie von Corsair angeregt evtl. besser fahren. Je nach Vorhaben.
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Dual Chambers,
Platz für 140mm Luffis und wenigstens 120mm hinten,
Platz für mind.165mm Kühler,
Meshfront,
Angemessener Preis.
Ist das so schwer?
Dann muss ich doch nochmal über das 011 Air Mini nachdenken. Schade Corsair.
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Finde ich aber gut dass es als Mesh oder Glasfront zu kaufen gibt. Eine frei wählbar mit beiden Optionen im Lieferumfang wäre aber besser gewesen. Be quite als Beispiel hat Gehäuse, da ist die Front als Mesh und auch als Glas mit enthalten.